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Erster Probelauf bei Holzbackofen beim Chiemsee-Info-Center in Bernau-Felden
Chiemsee-Laiberl als Holzofenbrot für besondere Anlässe

Hermann Roth und Fritz Glück (re.) stoßen auf das Gelingen des Backofens an.Bernau/Chiemsee (hö) 16.4.02 – Keine kleinen Brötchen, sondern ein interessantes Ambiente bieten möchte das Chiemsee-Infocenter in Bernau-Felden. Nachdem die Auskunftskräfte und die Verwaltung der Chiemsee-Tourismus KG bereits vor einigen Wochen eingezogen sind, rüstet man sich derzeit für die offizielle Eröffnung am Montag, 22. April durch den Bayerischen Wirtschafts-Staatssekretär Hans Spitzner. Bestandteil des alten wie des neuen Hatzhofes ist ein Holzback-Ofen, der dank einer Spende des nahen Medical-Parkes nach früheren Gegebenheiten neu gestaltet worden ist. Der Bernauer Ofensetzer Franz Prax und die heimische Bäckerei Andreas Rothenwallner machten sich in mühevoller Arbeit an die detailgetreue und funktionstüchtige Erstellung des Ofens bzw. des ersten Holzofenbrotes. Als fachkundiger Berater stellte sich Fritz Irlacher aus Schleching zur Verfügung. Der Bürgermeister und Vorsitzende des Ökomodells Achental brachte sein 40jährige Berufserfahrung als Bäcker ein. Wie Geschäftsführer Hermann Roth vom Tourismusverband Chiemsee mitteilte, soll der Brotbackofen als besonderes Erlebnis bei Empfängen und Seminaren zum Einsatz kommen. „Auch bei der Eröffnung hoffen wir darauf, dass frisches, warmes Brot eine wohltuende Atmosphäre schafft und gut schmecken wird“, so Hermann Roth. Die Bevölkerung kann sich spätestens am Samstag, 22. Juni und Sonntag, 23. Juni bei einem „Tag der offenen Tür des Chiemsee-Infocenters“ ein Bild und eine Kostprobe vom Ofen als zeitgemäßem Zeugnis früherer Tage machen. Beim Probelauf gelang nach einer ersten, noch etwas geschwärzten Ausgabe der Brote  aufgrund einer Überhitzung im zweiten Anlauf bereits eine zweite wohlschmeckende Serie. „So müssen die Chiemsee-Laiberl in Zukunft schmecken“, sagte Hermann Roth und Bäcker Rothenwallner will vor der offiziellen Inbetriebnahme die Erstellung des Holzofenbrotes noch einmal testen. „Schließlich will ich den Ofen mit seiner individuellen Hitze-Verteilung noch richtig kennenlernen“, so der Bernauer Bäcker nachdem er das erste Dutzend Brote mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern fertig und an die Helfer sowie an die  Mitarbeiter des Chiemsee-Infocenters verteilt hatte.

Foto: Hötezlsperger

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