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Lob für Blasmusik bei Bezirksversammlung in Aschau i. Chiemgau Aschau
(hö) – Den großen Stellenwert, den die echte bayerische Blasmusik in
der Gesellschaft genießt, konnte man bei der Bezirksversammlung
des Musikbundes Ober- und Niederbayern wiederfinden. Im Aschauer
Burghotel fanden sich zahlreiche Vertreter der insgesamt zum Bezirk gehörenden
40 Musikkapellen, die Verantwortlichen des Musikbundes und einige Ehrengäste
ein, um sich auf die zukünftigen Aufgaben einzustimmen. Leonhard Eisner
als Vorsitzender des Bezirkes Inn-Chiemgau nahm die Begrüßung vor.
Eine
besondere Ehrung im Auftrag vom Präsidenten des Musikbundes Ober- und
Niederbayern, Dr. Thomas Goppel, nahm Leonhard Eisner für Erich Hofmann
aus Wasserburg vor. Hofmann erhielt die Fördermedaille in Gold für sein
Wirken zugunsten der Blasmusik. Seit 1953 ist er Mitglied der Stadtkapelle
Wasserburg am Inn. Viele Jahre war er Vorstand dieser Kapelle und er nahm
sich stets der Jugendarbeit an. 1986 wurde er in die Bezirksvorstandschaft
gewählt. Von 1989 bis 1995 war Hofmann 1. Vorsitzender des Bezirkes und
seither ist er als 2. Vorsitzender tätig. Bezirksdirigent Josef
Pirchmoser bat die Musikkapellen, sich mutig und zahlreich zu den
Wertungsspielen und Marschmusikwettbewerben zu melden. Besonders wies
Pirchmoser auf einen Stabführerlehrgang zur Vorbereitung auf den
Marschmusikwettbewerb hin. Alois Breckl-Stock von der Musikkapelle Aschau
berichtete als Bezirksjugendleiter von den zeitaufwendigen, ehrenamtlichen
Aufgaben im Rahmen der Leistungsabzeichen. Sebastian Unker als
Kassenverwalter wurde von den Prüfern Wolfgang Schwarz und Alois
Schuhbeck volle Übereinstimmung von Zahlen und Konten bestätigt.
Abschließend richtete Ludwig Resch als Marschmusik-Beauftragter vom
Musikbund einen Appell an alle anwesenden Blasmusikanten. Er sagte
aufgrund festgestellter Vernachlässigungen: „Helft mit, das Bayerische
in der Blasmusik wieder mehr zu pflegen und vergessen wir nicht unsere
regionalen Eigenheiten und Chancen!“. Foto:
Hötzelsperger
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