Beitrag Blasmusikfreuden
beim Jahreskonzert der Musikkapelle Aschau in der voll besetzten Festhalle
Fachkundig
durch das Programm des Hauptprogrammes führte Georg Antretter. Er machte
dabei einen Spaziergang nach Noten und Komponisten durch Wien und fand
immer wieder den Weg in die Aschauer Heimat. Als Grundlage dienten ihm
dabei der Festmarsch über Themen aus Beethovens Es-Dur-Konzert von W.F.
Wieprecht und die Ouvertüre „Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in
Wien“ von Franz von Suppé. Sonderfreuden mit der bekannten „Post im
Walde“ ermöglichte der
junge Trompeten-Solist Christian Pertl aus der Jugendkapelle. Den ersten
Teil beendete der Konzertmarsch „Semper Iuvenalis“ von Günter E.
Koch. Im zweiten Teil wagten sich die Aschauer Blasmusikanten nach
jahrelangen Bemühungen um die Noten an die „Alpen Suite“ in drei Sätzen
von Konrad Plaikner. Es folgten „Ciribiribin“ mit den Solisten Franz
Vordermayer und Helmut Bauer sowie zwei böhmische Tänze von Frantisek
Zwischendurch
gab es noch vom neu gegründeten Musikförderverein einige gute
Nachrichten. Vorsitzender Robert Schneikart vermeldete, dass innerhalb
weniger Wochen aus 17 Gründungsmitglieder bereits 100 Mitglieder geworden
sind. Ziel der Fördergemeinschaft ist es, jungen Leuten das Lernen mit
zumeist sehr teuren Instrumenten zu ermöglichen und sie zur beständigen
Blasmusikübung heranzuführen. „In der Entgegennahme von Mitgliedsanträgen
und Spenden sind wir großzügig, bei der Verwendung der dabei gewonnenen
Finanzen wollen wir behutsam sein!“ – so Schneikart zum Gedankengut
seines noch jungen, aber recht lebendigen Vereins zur Förderung der
Blasmusik im Priental. Foto:
Hötzelsperger |