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Dorfhelferinnen
und Betriebshelfer sind auf Spenden angewiesen
Kreisbäuerin
Annemarie Biechl als Vorsitzende wird von der Sparkasse unterstützt
Nußdorf
am Inn (hö) 30.3.02 – Vielfach im Verborgenen spielt sich die Tätigkeit der
Dorfhelferinnen und Betriebshelfer Station Rosenheim ab. Als Vorsitzende ist die
vor kurzem zur stellvertretenden Bezirksbäuerin von Oberbayern gewählte
Annemarie Biechl an der Spitze von derzeit 11 Dorfhelferinnen und 5
Betriebshelfern. Die Rosenheimer Kreisbäuerin sieht sich großen
Herausforderungen gegenüberstehen wenn sie sagt: „Im Jahr 2000 wurden in der
Landwirtschaft und in nicht-landwirtschaftlichen Haushalten insgesamt 23.045
Stunden sozialpflichtige Einsätze geleistet. Darüberhinaus noch 2.191 Stunden
sogenannte sozial offene Einsätze, die nicht bezahlt wurden, aber aus sozialer
beziehungsweise ärztlicher Sicht notwendig waren.“ Gerade die sozial offenen
Fälle sind es nach Annemarie Biechl, die an der finanziellen Substanz der
Station zehren. Schließlich gibt es viele Fälle, die es nicht zulassen, dass
man die betroffenen Familien den kompletten Tagessatz verrechnen kann. Zu berücksichtigen
ist auch, dass es viele Notfälle gibt. So zum Beispiel bei
Problem-Schwangerschaften, Geburten, Unfällen, Krankheiten und Todesfällen.
Immer dann sind die Mitglieder der Dorfhelferinnen- und Betriebshelfer-Station
als „Nothelfer und Feuerwehr“ im Einsatz, um die verschiedensten Nöte in
den Familien lindern zu können. „Schaffen können wir all das nur, weil wir
immer wieder Unterstützung, Förderung und Geldspenden erhalten“, sagte
Annemarie Biechl bei einer vor kurzem in Nussdorf am Inn abgehaltenen
Versammlung. Im Beisein zahlreicher Bäuerinnen und Bauern im Saal des
Gasthauses Schneiderwirt freute sich die Stations-Vorsitzende, dass sie aus den
Händen der Vertreter der Sparkasse Rosenheim einen Scheck in Höhe von
eintausend Euro empfangen konnte. Rainer Obertshauser als Sprecher der Sparkasse
sagte dabei: „Wir sehen unsere Aufgabe nicht
nur im Geschäftemachen, sondern auch darin, dass wir die Region und vor allem
auch die in Not geratenen Leute unterstützen. Und weil wir von den
Dorfhelferinnen und Betriebshelfern schon viel Gutes gehört haben, deshalb
spenden wir diesen Leuten besonders gerne“, so der Agrar-Betreuer der
Sparkasse.
Foto:
Hötzelsperger
Von
links: Agrar-Berater Franz Oberbauer und Martin Kollmannsberger,
Stationsvorsitzende und Kreisbäuerin Annemarie Biechl sowie die weiteren
Agrar-Berater Rainer Obertshauser und Michael Hartl.
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