derChiemgauer.de

Beitrag

Aufblühende Musikkapelle Bad Endorf bei Dreikönigskonzert im Kursaal 
Eine Musikkapelle ist wie ein musikalischer Garten

Bad Endorf (hö) – “Eine Musikkapelle ist wie ein musikalischer Garten, es bedarf zur Blüte einer vielfältigen Pflege und eines regelmäßigen Gießens” – mit diesem bildhaftem Vergleich gewährte Dirigent Karlheinz Zosel von der Bad Endorfer Musikkapelle einen Einblick in seine Musikantenseele. Anlass hierfür Bad Endorfer Blasmusikanten bei ihrem Dreikönigskonzert. waren die angenehmen Empfindungen beim Dreikönigskonzert im Bad Endorfer Kursaal sowie eine Auszeichnung durch den Musikbund Ober- und Niederbayern, die Zosel für seine inzwischen 15jährige Dirigententätigkeit bekam.

Zur vollen musikalischen Blüte gestaltete sich das Konzert der Musikkapelle mit insgesamt 43 Frauen und Männern. Schon vor dem Beginn des „Erwachsenen-Konzertes“ machten die insgesamt 15 in Ausbildung befindlichen Jugendlichen bei ihrem Einstimmungs-Konzert im Foyer des Kurmittelhauses darauf aufmerksam, dass Jugendarbeit und Blasmusik in Bad Endorf gut zusammenwachsende Partner sind. Auch Kurdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender Toni Müller hatte Grund zum Strahlen. In seinen Grußworten freute er sich als Ehrung von Dirigent Zosel (rechts) durch den Musikbund mit Bezirksvorsitzendem Eisner. Ehrenmitglied der Musikkapelle, dass sich die Freunde, Förderer und Ehrengäste so zahlreich zusammenfanden, um dem Strauß der Dreikönigs-Melodien die Besuchsehre zu geben. Unter den Gästen mit Bürgermeister Walter Kindermann an der Spitze herrschte großer Respekt vor der Leistung der Kapelle und vor den Mühen, die zum  Einstudieren des Programms notwendig waren. Günter Huber, selbst Musikant, seit 20 Jahren treuer Gast von Bad Endorf und aus Überzeugung neues Mitglied beim Förderkreis für die Musikkapelle Bad Endorf war sichtlich angetan. „Was in den letzten Jahren geleistet worden ist, entspricht einem spür-, hör- und sichtbaren Sprung in eine neue Qualitätsstufe!“ – so der Ehrengast.

Das Programm mit recht humorvoller Ansage durch Alois Schuhbeck begann mit der Show-Overtüre „Studio I“ von Alfred Bösendorfer nach einer Bearbeitung durch Max Villinger. Die Ouvertüre zur Oper „Nabucco“ von Guiseppe Verdi, die Fantasie „Mountain Panorama“ von Frederick Loewe, der Marsch „Klostermann´s Musikanten“ von Franz Watz, die „Promenaden-Polka“ von Jaroslav Zehmann, das Flöten-Solostück „Zwei charmante Lockvögel“ mit Martina Grube und Franziska Kronast, die Polka „Drei und Drei“ mit vier Trompeten und fünf Posaunen sowie einige weitere Darbietungen erforderten das ganze Können der Kapelle. Erst nach einigen Zugaben und mit dem „Bayerischen Defiliermarsch“ als dem beliebtesten unter den Traditionsmärschen im Freistaat kam es zur Mittagsruhe in Bad Endorf.

Im Rahmen des Dreikönigstages nahm der Musikbund Ober- und Niederbayern mit seinem Bezirksvorsitzenden Leonhard Eisner noch eine besondere Ehrung vor. Dirigent Karlheinz Zosel wurde mit der Bronzenen Verdienstmedaille und mit einer Urkunde für seine 15jährigen Leistungen als Dirigent geehrt (über die Ehrung für die Jugend berichten wir noch).

Fotos Hötzelsperger:

Schreiben Sie uns Ihre Berichte!

zurück