Beitrag Aufblühende
Musikkapelle Bad Endorf bei Dreikönigskonzert im Kursaal Bad
Endorf (hö) – “Eine Musikkapelle ist wie ein musikalischer Garten, es
bedarf zur Blüte einer vielfältigen Pflege und eines regelmäßigen Gießens”
– mit diesem bildhaftem Vergleich gewährte Dirigent Karlheinz Zosel von
der Bad Endorfer Musikkapelle einen Einblick in seine Musikantenseele.
Anlass hierfür
Zur
vollen musikalischen Blüte gestaltete sich das Konzert der Musikkapelle
mit insgesamt 43 Frauen und Männern. Schon vor dem Beginn des
„Erwachsenen-Konzertes“ machten die insgesamt 15 in Ausbildung
befindlichen Jugendlichen bei ihrem Einstimmungs-Konzert im Foyer des
Kurmittelhauses darauf aufmerksam, dass Jugendarbeit und Blasmusik in Bad
Endorf gut zusammenwachsende Partner sind. Auch Kurdirektor und
Aufsichtsratsvorsitzender Toni Müller hatte Grund zum Strahlen. In seinen
Grußworten freute er sich als
Das
Programm mit recht humorvoller Ansage durch Alois Schuhbeck begann mit der
Show-Overtüre „Studio I“ von Alfred Bösendorfer nach einer
Bearbeitung durch Max Villinger. Die Ouvertüre zur Oper „Nabucco“ von
Guiseppe Verdi, die Fantasie „Mountain Panorama“ von Frederick Loewe,
der Marsch „Klostermann´s Musikanten“ von Franz Watz, die
„Promenaden-Polka“ von Jaroslav Zehmann, das Flöten-Solostück
„Zwei charmante Lockvögel“ mit Martina Grube und Franziska Kronast,
die Polka „Drei und Drei“ mit vier Trompeten und fünf Posaunen sowie
einige weitere Darbietungen erforderten das ganze Können der Kapelle.
Erst nach einigen Zugaben und mit dem „Bayerischen Defiliermarsch“ als
dem beliebtesten unter den Traditionsmärschen im Freistaat kam es zur
Mittagsruhe in Bad Endorf. Im Rahmen des Dreikönigstages nahm der Musikbund Ober- und Niederbayern mit seinem Bezirksvorsitzenden Leonhard Eisner noch eine besondere Ehrung vor. Dirigent Karlheinz Zosel wurde mit der Bronzenen Verdienstmedaille und mit einer Urkunde für seine 15jährigen Leistungen als Dirigent geehrt (über die Ehrung für die Jugend berichten wir noch). Fotos
Hötzelsperger: |