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Start beim Husky-Cup mehrfach verschoben
Schlittenhunde hatten mit Wetter zu kämpfen

Bilder vom Husky-Cup 2001

Das Grenzdorf Sachrang in der Priental-Gemeinde Aschau hat sich wieder einmal als schneesicher erwiesen. Doch für den internationalen Husky-Cup für reinrassige Schlittenhunde war der reiche Schneefall schon fast zu viel des Guten. Zwei Tage vor Beginn der Veranstaltung herrschte noch akuter Schneemangel. Doch der Entscheidung der Organisatoren, den Wetterprognosen zu folgen und den Cup durchzuführen, folgten in der Nacht zum Samstag fast 40 Zentimeter Neuschnee in Sachrang.

Damit waren die Veranstalter mit der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr und mit dem engagierten Wintersportverein sowie die gemeindlichen Räumdienste schier überfordert. Zumal der Schnee nass und schwer war, musste der Start ein paar Mal verschoben werden.

Insgesamt 40 Musher mit ihren rund 240 Schlittenhunden aus dem bayerischen und österreichischen Alpenraum traten trotz eines abermals einsetzenden Schneesturms an. Nicht am Start waren die italienischen und einige andere angesagte Mannschaften mit weiter Anreise. Dennoch stellte das Teilnehmerfeld mit vier amtierenden Weltmeistern eine hochklassige Besetzung dar. Fast 500 Besucher fanden sich im Berger-Feld nahe Sachrang ein, um dem Wettbewerb zu folgen. Recht schwer mit dem Schnee taten sich die Musher- und Husky-Teams, obwohl mit einer Länge von rund sieben Kilometer eine etwas kürzere Distanz zu bewältigen war. Glücklicherweise waren am ersten Wettkampftag nach allerlei Wetter- und Pistenbeeinträchtigungen keinerlei Unfälle bei Mensch und Tier zu verzeichnen.

Text und Fotos: derChiemgauer.de

 

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Bilder vom Husky-Cup 2001

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