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Kaltblut-Pferdefreuden zu Kirchweih in Prien mit Stutenprämierung
Süddeutsches Kaltblut bei der Pferdezuchtgenossenschaft in Prien am Kirchweih-Wochenende

Quadrille

 

 

 

 

 

Fuchs Förgenthal von Hermann Ober, Traunstein

 

 

 

 

 

Goaßlschnalzer

 

Fotos: Hötzelsperger  

 

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Prien (hö) – Die vielfältigen und tagelangen Vorbereitungen anlässlich der heurigen Stuten-Prämierung für Süddeutsches Kaltblut bei der Pferdezuchtgenossenschaft in Prien wurden am Kirchweih-Wochenende reichlich belohnt. 80 Stuten und sechs Hengste zeigten sich auf der Koppel beim „Moar z´Bruck“ in Prien von ihrer herausgeputztesten und somit schönsten Seite. Züchter, Besitzer, Bauern und Bewerter waren gleichermaßen angetan von der Pflege der Pferde innerhalb der drei Zuchtgenossenschaften Berchtesgaden, Traunstein und Prien, die sich alle vier Jahre mit der Ausrichtung der Traditionsveranstaltung abwechseln, so dass Prien nur alle 12 Jahre in den Genuß einer solchen Veranstaltung kommt. Bei der heurigen Schau kamen nebelfreies Herbstwetter mit weiß-blauem Himmel sowie eine ausgezeichnete Gesamt-Organisation allen Beteiligten zugute. Die Zuschauer durften sich an höchsten Rosserer-Qualitäten erfreuen und die Pferdeleute selber nutzten das Zusammenkommen zum regen Gedankenaustausch.

Zu Beginn sprach Bürgermeister Lenz Kollmannsberger namens der Marktgemeinde Prien einen Willkommensgruß. Gerne erinnerte er dabei an den „Tag der Landwirtschaft“ 1997 in Prien, der bei Pferdeliebhabern unvergessen bleibt. Sein Dank galt dem Hausherrn und Vorsitzendem der Pferdezuchtgenossenschaft Prien, Hans Wallner mit seiner Familie für die Gastfreundschaft auf ihrem großen und alten Hof. Mit Unterstützung der Vereinskameraden, die aus den Gemeinden Aschau, Bernau, Bad Endorf, Breitbrunn, Gstadt, Frasdorf, Rimsting und Riedering kommen, gelang es, in zwei Ringen die umfangreichen Bewertungen vorzunehmen. Dabei bewährten sich als Richter Balthasar Bauer aus Gaißach, Adolf Gast aus Waakirchen, Florian Schelle aus Deisenhofen sowie Zuchtberater Erwin Vogt und  Dr. Hartwig Tewes von der Bayerischen Landesanstalt für Tierzucht in Grub. „Gute Grundqualitäten mit korrekten Bewegungsabläufen zeichneten die Gesamtschau aus!“ fasste Dr. Tewes zusammen.   Für die Ansage sorgte Michael Walser aus Gauting.

Für alle Teilnehmer gab es schöne Halfter als Preise. Besondere Auszeichnungen gab es noch für folgende Sieger: Fuchs helles Langhaar namens „Belezza“ von Züchter Anton Maier aus Rottach-Egern und von Besitzer Karl Neumayr aus Riedering, Fuchs helles Langhaar namens „Ina“ von Züchter Johann Prechtl aus Lauter und von Besitzer Franz Bauer aus Surberg und Fuchs helles Langhaar mit Namen „Susi“ von Züchter und Besitzer Georg Neumayr aus Riedering. Den Sonderpreis für die beste Bewegung bekam Dunkelfuchs „Messina“ von Besitzer und Züchter Peter Ober aus Traunstein. Michael Hartl von der fördernden Sparkasse Rosenheim lobte nach der Preisverteilung das Gesehene mit den Worten: „Bei dieser Prämierung haben nicht die Papiere der Abstammung, sondern die Optik und damit die Pflege entschieden!“.

Im Rahmenprogramm zeigten sich sechs Deck-Hengste sowie die selten zu sehende Quadrille. Zwölf charmante Reiterinnen bewiesen dabei im gegenseitigen und musikalischen Einklang, dass man Kaltblutpferde nicht nur zum Arbeitseinsatz, sondern auch zum Reiten bestens verwenden kann. Starker Beifall für die Chiemgauer Kaltblut-Quadrille unter der Leitung von Karl Neumayr war verdienter Lohn für außergewöhnliche Leistungen im Pferdesattel. Weitere Bestandteile des Rahmenprogrammes waren die Auftritte der Priener Goaßlschnalzer, musikalische Weisen der Mühlbach-Musi und die fleißigen Frauen und Männer der gastgebenden Pferdezuchtgenossenschaft mit Kaffee und Kuchen sowie mit Bier und Brotzeiten. 

 

Pferdevorführung

 

 

 

 

Quadrille

 

 

 

 

Auf der Koppel

 

 

 

 

Goaßlschnalzer

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