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Volle Kraft voraus!
Sportstudentinnen testen Krafttraining in den Rehazentren der SIMSSEE KLINIK

München/Rosenheim/Bad Endorf, 31.10.2001. Besonders viel Kraft brauchen derzeit Pia Rückert und Gisela Schönberger. Die beiden Sportstudentinnen der Technischen Universität (TU) in München arbeiten seit September an ihrer Diplomarbeit, die sich mit Krafttraining
beschäftigt. Das genaue Thema: "Die vergleichende Untersuchung von Einsatztraining und Mehrsatztraining der Kniebeuge- und
Kniestreckmuskulatur." Für die Durchführung der notwendigen Praxistests haben sich die angehenden Sportwissenschaftlerinnen die ambulanten
Rehazentren der SIMSSEE KLINIK in Rosenheim und Bad Endorf ausgesucht.

Gisela Schönberger und Pia Rückert mit männlicher Testperson Ob im Fitness-Studio oder im Rehazentrum: Das Krafttraining an Geräten gehört heute dazu, wenn man gesund und fit sein möchte. Viele verschiedene
Methoden zur Kraftsteigerung werden angeboten, wobei sich im Gesundheitssport vor allem zwei Trainingsarten durchgesetzt haben: Das
Einsatztraining, bei dem pro Gerät nur ein Durchgang mit 9 bis 12 Wiederholungen bei maximaler Gewichtsbelastung absolviert wird; und das
Mehrsatztraining, das aus vier Durchgängen mit je 15 Wiederholungen bei geringerem Gewichtseinsatz besteht.

Um herauszufinden, welche dieser beiden Trainingsmethoden die bessere ist, testen Pia Rückert und Gisela Schönberger zur Zeit 60 freiwillige
Versuchspersonen (30 Männer und 30 Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren) auf ihren Kraftzuwachs bei jeweils einer der beiden Trainingsarten. Und das funktioniert so: In einem Eingangstest werden zunächst die maximale Kraft und die Kraftausdauer der Kniebeuge- und -streckmuskulatur der
Versuchsperson gemessen. Dann heißt es kraftvoll loslegen: Drei- bis fünfmal pro Woche trainiert der Proband nach einer der beiden Methoden, und das über einen Zeitraum von vier Wochen. Abschließend wird der Kraftzuwachs festgestellt.

Ob das Einsatz- oder das Mehrsatztraining mehr Kraft bringt, lässt sich nach dem aktuellen Stand der Tests noch nicht sagen. Eines steht jedoch jetzt
schon fest: Das Ergebnis der sportwissenschaftlichen Untersuchung wird insbesondere für den Rehabereich von großer Bedeutung sein: Schließlich
entscheidet die Effektivität der angewandten Krafttrainingsmethode über die Dauer der verordneten Rehabilitation.



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