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Atzinger Feuerwehr beweist mit zwei Leistungsgruppen hohen Ausbildungsstand
Ausgezeichnete Ausbildungszustände herrschen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Atzing

Atzing (hö)1.5.02 – Ausgezeichnete Ausbildungszustände herrschen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Atzing. Dies bescheinigten bei einer mehrstündigen Abnahme von Leistungsabzeichen Kreisbrandinspektor Richard Mittermaier aus Vogtareuth sowie die Kreisbrandmeister Franz Hügl aus Bernau und Franz Hochhäuser aus Prutting den jungen und aktiven Feuerwehrleuten von Atzing auf dem Übungsgelände der Ballfabrik Obermaier. Seit der Novellierung der Abnahme-Formalitäten im Jahr 2000 gilt es neben den technischen und handwerklichen Fähigkeiten auch theoretische Kenntnisse nachzuweisen. Hierzu gehören auch die Gerätekunde, die Erste Hilfe, der Gefahrgut-Transport, das Anfertigen von Knoten und weitere Themen in Form eines Fragebogens. Insgesamt gibt es bei den Feuerwehren sechs Leistungsstufen. Jeweils neun Positionen sind innerhalb einer Gruppe mit unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen. Lediglich beim ersten Mal gibt es vorher festgelegte und auch entsprechend eingeübte Aufgaben für die praktische Gruppen-Prüfungsabnahme. Ab dem zweiten Mal werden vor der Abnahme die Positionen ausgelost, so dass jeder Feuerwehrmann auf allen Gebieten geübt sein muss. Eine Prüfung kann alle zwei Jahre vorgenommen werden bis man die Endstufe erreicht hat. Die Atzinger Wehr bildete heuer bisher zwei Gruppen aus.

Die erste Nachwuchsgruppe in der Stufe 1 wurde von Kommandant Paul Huber als Gruppenführer und von Maschinist Paul Schlosser junior gestützt. Mit Erfolg waren dann im Einsatz Martin Fischer, Thomas Schlosser, Andreas Bauer, Josef Friedrich, Andreas Schweiger, Daniel Loferer und Josef Freund. Die zweite Gruppe der bereits Fortgeschrittenen wurde angeführt von Zweiten Kommandanten Hans-Peter Riepertinger und von Maschinisten Konrad Eckl junior. Neben diesen beiden Feuerwehrmännern bekam auch noch Andreas Riepertinger das Leistungsabzeichen der Stufe 3. Bereits die Stufe 4 erreichten Michael Schlosser junior, Martin Schlosser, Klausi Gelder, Günter Steindlmüller und Lorenz Höhensteiger. Die höchste Stufe 6 erlangte dank der bestandenen Prüfung Raimund Hobmaier. Für alle Teilnehmer gab es entsprechende Abzeichen, eine Urkunde sowie aufmunternde Worte vom Kreisbrandinspektor. Richard Mittermaier bat die Leistungstests nur als Teil der gesamten Feuerwehraufgaben zu sehen. „Haltet fest an Euren Übungen im Jahreslauf, tragt mit Stolz die Abzeichen und bleibt im Herzen echte Feuerwehrler“, so Mittermaier. Kommandant Paul Huber freute sich für die Atzinger Wehr über den erneuten Nachweis der qualifizierten Ausbildung und gratulierte auch namens der Gemeinde Prien mit einer guten Brotzeit im Gasthaus Stocker in Atzing.

Foto/s: Hötzelsperger

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