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Aschauer und Bergener wollen gemeinsame Geschichte nutzen und miteinander Projekte starten 
Förderverein Maxhütte Bergen besucht Heimat- und Geschichtsverein Aschau auf der Burg

Aschau-Bergen (hö) – Über drei Jahrhunderte gab es eine wirtschaftliche Verbindung zwischen der Salz- und Eisenindustrie entlang der Gebirgskette. Dieses Band der  Geschichte wollen nunmehr der Heimat- und Geschichtsverein von Aschau sowie der Förderverein Maximilianshütte Bergen e.V. zur näheren Kooperation nutzen. Aus diesem Grunde fand sich eine interessierte Delegation vom Bergener Förderverein zu einem Kennenlern-Besuch in der Burg Hohenaschau ein. Zweiter Vorsitzender Wolfgang Bude vom örtlichen Heimat- und Geschichtsverein machte im Rahmen einer Schlossführung deutlich, dass die Eisenverarbeitung von Bergen und vom Priental eine gemeinsame Betrachtung wert ist. Unter anderem zeigte Bude den interessierten Gästen eine alte Kanone aus dem Jahre 1687. Sie ist eine Dauerleihgabe der Familie von Cramer-Klett, sie steht in einer Innenhof-Aufgangsnische des Schlosses und sie ist ein heute noch schießfähiges Guß-Erzeugnis aus der Maxhütte vergangener Tage. „Von der Geschichte über einzelne Projekte bis hin zu verbindenden Wanderwegen wollen wir die Zusammenarbeit über unsere Orte hinaus nutzen, um die wertvollen Geschichts-Fundamente unserer Heimat auch der Zukunft und den Gästen zugänglich zu machen!“ – so der einheitliche Tenor der Bergener und Aschauer nach dem Schlossrundgang.

Wolfgang Bude (hinten links) empfängt den Förderverein Maxhütte aus Bergen im Schloß von Hohenaschau

Fotos: Hötzelsperger

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