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Ein Poet geht baden
Der bayerische Mundartdichter Helmut Zöpfl kuriert sich derzeit in der Simssee Klinik aus

Helmut Zöpfl Nicht zum ersten Mal stattet Helmut Zöpfl, mehrfacher Doktor und Professor für Schulpädagogik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München, der Simssee Klinik in Bad Endorf einen Besuch ab. Schon mehrmals hat der beliebte bayerische Mundartdichter und fleißige Verfasser von Lebenshilfe-, Fach- und Kinderbüchern dort aus seinen heiter-besinnlichen Werken vorgelesen. Bei seinem jetzigen Besuch hat er das am 14. und 22. Mai zwar auch mit großem Erfolg getan, der eigentliche Grund seines Aufenthalts ist diesmal aber ein anderer: die Genesung nach einer Hüftoperation.

„Gesund an Leib und Seele“ (so der Titel eines seiner Bücher) fühle er sich, sagt Zöpfl, nachdem er seit Anfang Mai in der Simssee Klinik freundlich und gründlich behandelt werde. Zur raschen Genesung beigetragen hat neben der intensiven Reha dabei ganz sicherlich auch seine positive Lebenseinstellung: „Man soll sich nicht ärgern, dass ein Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich freuen, dass ein Dornenstrauch Rosen trägt.“, so der 64-jährige Doktor der Philosophie, Theologie und Naturwissenschaften über seine innere Haltung, in allem das Gute zu sehen und selbst aus den Nachwehen einer Hüftoperation das Beste zu machen. „Es ist ein Massel, dass wir auf der Welt sind“, spricht der Dichter und versinkt genüsslich in den heilenden Wassern der Bad Endorfer Jodtherme.

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