Beitrag Ranner
und Soyer führen auch in den nächsten fünf Jahren den Kreisverband der
Rosenheimer Bauern Rosenheim
(hö) – Der Landtagsabgeordnete Sepp Ranner wird auch in den nächsten fünf
Jahren Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes für Rosenheim sein.
Mit einem überzeugenden Ergebnis von gut über 90 Prozent bei den
geheimen Neuwahlen im Großen Saal des Gasthofes Höhensteiger in
Westerndorf St. Peter wurde der Milchviehbauer aus Mitterhart und
stellvertretende Agrar-Sprecher der Christlich-Sozialen-Union in einer
schwierigen Zeit der Landwirtschaft für seine vielfältigen Bemühungen
bestätigt. Dreißig Jahre gehört Ranner der Kreisverbands-Vorstandschaft
bereits an, seit 15 Jahren
ist er ihr Vorsitzender. In diesen letzten drei Wahlperioden stand ihm mit
Georg Soyer vom Ortsverband Westerndorf St. Peter ein wichtiger Partner
zur Seite. Auch Soyer stellte sich noch einmal zur Wahl und bekam eine
hohe Zustimmung (83 Ja-Stimmen bei 85 Wahlberechtigten). Zu den ersten
Gratulanten gehörten auch die Kreisbäuerinnen
Annemarie Biechl und Anneliese Riepertinger.
Bauernpräsident
Dinkel: „Künast streut Zwietracht!“ Die Benachteiligung der konventionellen
Erzeuger gegenüber dem Öko-Landanbau durch die
Bundes-Landwirtschaftsministerin Renate Künast prangerte Ludwig Dinkel
als oberbayerischer Bauernverbands-Präsident an. Mit großer Skepsis
betrachtete er die aktuellen Entwicklungen auf dem Verbrauchermarkt.
„Mit der einseitigen Propagierung wird der mühsam aufgebaute Öko-Markt
auch noch kaputt gemacht!“ – so Dinkel. Zur Entwicklung der
Bauernhof-Zahlen sagte er gar: „Mich treibt´s um, wenn ich sehe, dass
von vormals 450.000 Betrieben im Jahr 1950 jetzt nur noch 150.000 existent
ist. Und wenn sich das Höfesterben mit bis zu fünf Tausend Aufgaben im
Jahr so fortsetzt, dann müssen wir schon viel Kraft für die Zuversicht
aufbringen!“. Trotzdem rief der Präsident auf, nicht Pessimist, sondern
Realist zu sein. An die Politik gerichtet nannte er die regionalisierte
Einkommens-Gestaltung als Lösungsmöglichkeit. Viele Hände zu schütteln
hatte der oberste oberbayerische Landwirtschafts-Repräsentant mit
seinen insgesamt 70 Kreisverbänden bei der Übergabe der 95 Neu-
oder Wiederernennungen der Ortsobmänner. Für alle ehrenamtlich tätigen
Bauern gab es eine Urkunde und ein herzliches „Vergelt´s Gott“. Fotos: Hötzelsperger
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