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Riesen-Überraschung vom Reichenhaller Nikolaus für die Kinderklinik Aschau
Insgesamt 85.000 Mark Spenden im Sack

Aschau (hö) – Das hätte sich Chefarzt Dr. Johannes Correll beim Gala-Diner zugunsten der Aschauer Kinderklinik-Aktion nicht träumen lassen. Als er nämlich im Beisein zahlreicher und bereits spendabel gezeigter Ehrengäste vor wenigen Wochen in der Aschauer Festhalle darauf hinwies, dass in der Prof. Correll begutachtet den Fortschritt der Knochenkorrekturen bei Heidi Hentschel aus Berlin, Mira Marpmann aus Göttingen und beim Mädchen Sewita aus Afghanistan (von links). Kinderklinik für Spezialoperationen das Geld fehlt, da hörten einige Mitglieder des Kinderhilfswerkes ganz besonders stark hin. Rund 10.000 Mark kostet eine Spezialapparatur zur Knochenkorrigierung mit modernsten Techniken, erklärte beim Gala-Diner Dr. Correll..

Das vermeintliche Gewirr von Schrauben, Drähten und Geräten ermöglicht es manchen Kindern, dass sie wieder oder erstmals zum Laufen kommen. „Eine segensreiche Entwicklung der Technik, wenn man bedenkt, dass in den USA bei solchen Erkrankungen die Bein-Amputation die einzige Alternative ist!“ erklärt Dr. Correll. Dass er mit seinem Aufruf gleich acht Stück der hochwertigen Medizinhilfen anschaffen kann, kam selbst für ihn mehr als überraschend.

Prof. Wetzels (re.) und Prof. Preußler  überbrachten mit dem Reichenhaller Nikolaus 80.000 Mark für die Spezialbehandlung von gehbehinderten Kindern.Geschenk-Überraschung kam mit Reichenhaller Nikolaus

Die langjährigen Verbindungen zu den Soldaten aus Bad Reichenhall ermöglichen es seit vielen Jahren, dass in der Adventzeit der Heilige Nikolaus entlang der Berge von der Salzstadt bis in die Prientalgemeinde kommt. Auch heuer waren es dreißig Soldaten, die neben dem Nikolaus und Süssem auch noch einen Scheck in Höhe von 5.000 Mark mitbrachten. Eine weit größere Überraschung für den Spezialwunsch von Dr. Correll hatte der Nikolaus aber noch zusätzlich im Sack. Zum Nikolaus-Besuch gesellten sich nämlich die Vorsitzenden des Aschauer Kinderhilfswerkes, Professor Ottfried Preußler und Professor Egon Wetzels. Aus dem Fördertopf des Hilfswerkes hatten sie insgesamt 80.000 Mark dabei, wobei die Hälfte des hohen Betrages von einem ungenannten Spender allein zustande kam. „Damit können wir in unseren Bemühungen zur Anschaffung von Apparaturen für Knochenkorrekturen einen Riesenschritt nach vorne tun!“ sagte Dr. Johannes Correll zum Dank an den Reichenhaller Nikolaus sowie an die versammelten Verantwortlichen des Kinderhilfswerkes.

Foto: Berger, Hötzelsperger:
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