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Qualitätsoffensive für Verkehrsämter im Landkreis Rosenheim gestartet
Das generelle Ziel sollen Verbesserungen bei Tourismus-Maßnahmen und Gäste-Kontakten sein!

Chiemsee (hö) – Für den Tourismus im Landkreis Rosenheim ist eine Qualitätsoffensive gestartet worden. In erster Linie die Tourist-Informationsstellen und die in diesen Beratungsplätzen arbeitenden Tourismusfachleute wollen sich den Herausforderungen der Zeit stellen, um für die Wünsche der Einheimischen und Gäste noch besser gerüstet zu sein. Bereits im Vorjahr wurde im Landkreis Traunstein und damit für die Region des Tourismusverbandes Chiemgau ein Pilotprojekt zum Thema „Qualitätsverbesserung“ abgeschlossen. Die dort gemachten Erfahrungen können nunmehr in die groß angelegte Initiative desGut lachen nach dem Start der Qualitätsoffensive im Landkreis Rosenheim haben: v.li.: Lorenz Kollmannsberger (stv. Landrat), Klaus Löhmann (Wendelstein), Hermann Roth (Chiemsee), Franz Weideneder (Landratsamt Rosenheim) und Manfred Kröniger (München-Oberbayern). Tourismusverbandes München-Oberbayern einfließen. Wie dessen Geschäftsführer Manfred Kröniger bei der Auftaktveranstaltung im neuen Hatzhof des Chiemsee-Tourismusverbandes in Bernau-Felden sagte, brauchen alle Verkehrsämter ein aktualisiertes Rüstzeug für die tägliche Arbeit. „Die Zertifizierung des Personales und der Verkehrsämter ist lediglich der Abschluß der Bemühungen. Das generelle Ziel sollen Verbesserungen bei Tourismus-Maßnahmen und Gäste-Kontakten sein!“ – so Kröniger, der über die starke Teilnahme aus den Reihen der 46 Gemeinden des Landkreises Rosenheim sehr erfreut war. Lorenz Kollmannsberger als Priener Bürgermeister, Chiemsee-KG-Vorsitzender und stellvertretender Landrat erinnerte daran, dass die Gäste von heute das Erlebnis im Urlaub suchen und dies gehe bei der Freundlichkeit an. „Im Urlaubs-Landkreis Rosenheim wollen und müssen wir noch kräftiger unsere Arbeiten bündeln!“ – so Kollmannsberger. Rund zwei Jahre sollen die Lern- und Ausbildungsmaßnahmen bis zum qualifizierten Abschluß dauern. Die Finanzierung erfolgt mittels einer Förderung in Höhe von 75 Prozent durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr sowie durch Beiträge des Tourismusverbandes München-Oberbayern und der regionalen Tourismusverbände. Sowohl Hermann Roth als „Hausherr“ des neuen Tagungsraumes im Hatzhof und als Geschäftsführer des Chiemsee-Tourismusverbandes als auch Franz Weideneder als Tourismuskoordinator im Landratsamt Rosenheim und Klaus Löhmann als Geschäftsführer des Kur- und Tourismusverbandes Wendelstein begrüßten die Aktion. Für die einzelnen Gemeinden gibt es lediglich einige Teilnahme- und Zertifizierungsgebühren zu tragen. Die Gesamtleitung der touristischen Qualitätsoffensive im Landkreis Rosenheim liegt bei Brigitte Hainzer als Projektbeauftragte des Tourismusverbandes München-Oberbayern und bei Bernhard Harrer vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Tourismus an der Universität München. Nach einem ersten Einführungstag werden aus den Reihen der Tourismusstellen im Landkreis Rosenheim Mitglieder für einen Gesprächskreis erstmals zusammenkommen. Diese werden dann die weiteren Termine und Maßnahmen koordinieren. Erste Anfragen können an die jeweiligen Verkehrsämter in den Orten, an den Tourismusverband Chiemsee im Hatzhof von Bernau, Telefon 08051-965550 oder an Brigitte Hainzer vom Tourismusverband München-Oberbayern, Telefon 089-829218-14 gerichtet werden.

Foto: Hötzelsperger

Gut lachen nach dem Start der Qualitätsoffensive im Landkreis Rosenheim haben: v.li.: Lorenz Kollmannsberger (stv. Landrat), Klaus Löhmann (Wendelstein), Hermann Roth (Chiemsee), Franz Weideneder (Landratsamt Rosenheim) und Manfred Kröniger (München-Oberbayern).

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