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Mit feierlichem Spatenstich Auftakt für Rathaus-Erweiterungs-Bau in Aschau 
Heimische Baufirmen beauftragt

Aschau (hö) 2.4.02 – Die Baustelle kann eingerichtet werden, die Umsetzung der Planungen kann beginnen: in Aschau wird ein neues Rathaus entstehen. Unmittelbar neben dem bisherigen Rathaus wird der rund 1,6 Millionen Euro teure Erweiterungsbau verwirklicht werden. Bis Weihnachten soll der Anbau Noch ist der Platz leer zwischen Tourist-Info und „altem“ Rathaus.bezugsfertig sein und bis Pfingsten nächsten Jahres will man die Gesamt-Baumaßnahme vollendet haben. Ein eng gestecktes Ziel wie Bürgermeister Kaspaar Öttl sagte, aber ein zu erreichende Ziel, wenn die Bauarbeiten ebenso gut koordiniert werden wie die bisherigen Planungen und Vorbereitungsarbeiten. Erste Lichtblicke für das neue Rathaus sind die bereits gefällten Bäume, die dem Neubau Platz machen mussten.

Heimische Baufirmen beauftragt

Bestes Frühlingswetter bescherte den Anwesenden beim Spatenstich eine Art Festtagslaune. Zahlreiche Kinder suchen nach den alten, großen Bäumen, die dem Neubau Platz machen musstenBau-Verantwortliche, Gemeinderäte und auch einige interessierte Aschauer Bürger fanden sich ein, um den ersten Ausgrabungen von Bürgermeister Kaspar Öttl und seinem für das Bauwesen verantwortlichen Mitarbeiter Markus Heinrich über die Schultern zu schauen. Im Schweisse seines Angesichts konnte sich der Bürgermeister einen Eindruck von den bevorstehenden Arbeiten machen. Mit Argus-Augen will er von seinem Bürgermeister-Zimmer aus hautnah und tagtäglich den Fortschritt der Arbeiten verfolgen. „Froh bin ich schon, dass wir aufgrund der Ausschreibungen einigen Aschauer Handwerker-Firmen den Zuschlag geben konnten. Vor allem dass der unmittelbare Nachbar Rainer Küblbeck als Inhaber der Baufirma Pumpfer mit von der Partie bei den Maurer- und Zimmerer-Arbeiten ist, freut uns sehr“, so der Bürgermeister bei der Bekanntgabe, dass der Gemeinderat einen Großteil der Baumaßnahmen bereits vergeben hat. In seinen Erläuterungen erinnerte Öttl an die Geschichte des inzwischen viel zu klein gewordenen Rathauses. „Dieses wurde 1966 für 3.500 Einwohner zum Preis von 1,4 Millionen Mark bei noch guten Zuschuß-Bedingungen des Freistaates erstellt. Heute müssen wir für 5.200 Einwohner mit Hauptwohnsitz und für rund 1.000 Bürger mit Nebenwohnsitz einen Erweiterungsbau angehen“, so Öttl mit einem deutlichen Hinweis auf den Auch Änderungen der Parkräume ergeben sich bei Tourist-Info und Rathaus.Zweck des Baues als er sagte: „Das Rathaus ist kein Haus des Bürgermeisters oder der Verwaltung, sondern ein Haus der Bürger sowie eine Stätte mit Arbeitsplätzen, die im Sinne der Bürger-Interessen eingerichtet werden“. Vor gut 35 Jahren, als das jetzige Rathaus erstellt wurde, erfüllte dieses auch einen bedeutenden Wunsch bei der damals freiwilligen Gemeinde-Zusammenlegung von Hohen- und Niederaschau. Ziemlich in der Mitte der beiden Gemeinden legte man damals den Standort fest. „Dieser Platz ist genau richtig gewählt worden“, so Bürgermeister Öttl im nachhinein und mit Blick nach vorne.

Die bisherigen Vorarbeiten wurden mit dem Aschauer Planungsbüro Gerhard Inninger abgestimmt. Nunmehr geht es sofort an die Einrichtung der Baustelle und an die Arbeit. Dies bedingt auch, dass im Rathaus- und Tourist-Info-Bereich für die Zeit der Baumaßnahme mit eingeschränkten Park-Möglichkeiten zu rechnen ist.  Kaspar Öttl, der zusammen mit Hilde Gossner die gesamte Existenz-Zeit des derzeitigen Aschauer Rathauses beruflich von innen erlebt hat, freut sich schon auf das weitere Arbeiten am neuen Rathaus. Bis zur Übergabe der Schlüssel ist noch ein arbeitssamer Weg. Aber darauf ist man im alten Rathaus und bei den beteiligten Firmen eingestellt. Mit einem frischen Bier und einer bayerischen Brotzeit ließ man es aber erst mal gemütlich angehen – ganz im Sinne des Mottos: „Erst  gut stärken, dann kräftig bauen!“.

Fotos: Hötzelsperger

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