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Seit 20 Jahren Saft- und Geldspenden aus Rottau für Kinderklinik in Aschau
Mit Dank für Geburt eines gesunden Buben hatte Alles begonnen

Aschau/Rottau (hö) – Begonnen hatte es vor 20 Jahren mit einer schlichten, einfachen und guten Idee: die Eheleute Petra und Jakob Huber  aus Rottau überlegten aus Freude über die Geburt des gesunden Sohnes Jakob eine soziale Tat als Dank an den Herrgott. Die kranken und behinderten Kinder von Jakob Huber aus Rottau (rechts) übergibt zusammen mit Hilde Glassner die Saft- und Geldspende an Klaus Ortner (links) und an Schwester Oberin Ilona. Aschau kamen dabei näher in Betrachtung, weil Frau Huber dort arbeitete. Gerade für Kinder, die zu den Weihnachtsfeiertagen nicht nach Hause konnten oder keine Eltern kannten, wollte sie ein Christkindl besorgen. „Weil Kinder immer Durst haben, hatte ich die Idee, den Kindern einen wohlschmeckenden Saft zu bringen!“ erinnert sich Frau Huber. Aus den erstmaligen fünf Trägern Saft wurden in den Jahren immer mehr. Dank der Großzügigkeit der Überseer Firma Stöger sind es inzwischen ganze 50 Träger von heimischen Trinkerzeugnissen, die von den Rottauer Leuten in der Adventszeit nach Aschau in die Kinderklinik gebracht werden. Doch damit nicht genug: zusätzlich zu den Getränken gibt es seit vielen Jahren auch ein saftiges Geldgeschenk. In freundschaftlicher Abstimmung mit Frau Hilde Glossner werden Kinder aus der Klinik ausgesucht, denen das Geld in Form von sinnvollen Geschenken zugute kommen wird. Zusätzlich gibt es noch einige Kleiderspenden. In Rottau hat sich in all Jahren das soziale Engagement der Huber´s herumgesprochen. Als heuer das zweite Jahrzehnt der Weihnachts-Präsent-Aktion vollendet wurde, hatten die Rottauer insgesamt 4.500 Mark zusammengebracht. Unterstützt wurde die Familie Huber von den Rottauer Klöpfl-Gehern, von Mitgliedern des Schützenvereins, vom Trachtenverein, von Geschäftsleuten sowie von Freunden und Bekannten. Jakob Huber überbrachte einen ganzen Anhänger mit Saftflaschen mit der Geldspende zusammen mit seinen Helfern Mathias Hofmann und Sepp Stephan. Mit Hilde Glassner übergaben sie dann  die Spende an Klinik-Gesamtleiter Klaus Ortner sowie an Schwester Oberin Ilona des Aschauer Konvents der Dillinger Franziskanerinnen. Bei der Begegnung im Hause kamen auch Carolin Hiller aus Landshut, Johanna Forstner aus Bad Endorf und Nancy Mädl aus Hildburghausen zu der Spendenübergabe dazu. Die drei Dirndl, die gerade in Aschau wertvolle Klinik-Hilfe erfahren, wollten gleich eine richtige Saft-Party steigen lassen. „Soviel Saft, das ist ja toll!“- so die Kinder, die beim heurigen Weihnachtsfest zumindest durstmäßig nicht auf dem Trockenen sitzen werden.

Foto: Hötzelsperger

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