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Chiemgauer Helferkreis beschenkt Waisen- und Straßenkinder von Ternopil bei Osterfest der Orthodoxen in der Ukraine
Mitte Juni wird bereits das zweite Waisenhaus eingeweiht

Ukraine/Rosenheim (hö) 11.05.02 -  Auch einige Jahre, nachdem eine große Chiemgau-Aktion im ukrainischen Ternopil für die finanziellen Voraussetzungen zum Bau von Kinderheimen gesorgt hat, gibt es noch immer Verbindungen zwischen den 1.700 Kilometer voneinander entfernten Die Chiemgauer Peter Kaltenhauser und  Günter Hanke (links) mit Alex Fest beim Empfang durch die Schwestern und Waisenkinder in Ternopil.Regionen. Davon konnten dieser Tage Günter Hanke und Alex Fest aus Wasserburg sowie Peter Kaltenhauser aus Emertsham berichten. Sie waren zum Osterfest der Orthodoxen mit einer großen Hilfsladung in die Ukraine aufgebrochen. Dabei schauten sie sich auch um, inwieweit die Baumaßnahmen der beiden Waisenhäuser in Ternopil vorangekommen sind. „Mitte Juni wird bereits das zweite Waisenhaus eingeweiht werden und ich werde dann auch wieder hinfahren“, so Günter Hanke ganz erfreut, dass die damaligen Finanzmittel jetzt richtig sichtbare Hilfsmaßnahmen erkennen lassen. Bei seiner jüngsten Fahrt waren Günter Hanke und seine Freunde vom Chiemgauer Helferkreis mit einer Schokoladen- und Osterhasen Spende im Gesamtwert von fast 7.000 Euro losgefahren. Die Sachspende kam vor allem vom Sparmarkt Fischer aus Wasserburg. Finanziell noch unterstützt vom Lions-Club und mit einem gesponserten Zosseder-Fahrzeug war die Fahrt wie immer lang, beschwerlich und etwas abenteuerlich. „Aber alle Kinder des Waisenhauses und darüber hinaus die ärmsten Straßenkinder von ganz Ternopil konnten wir mit unseren Geschenken eine wahre und stärkende Osterfreude bereiten, so dass die Anstrengungen schnell vergessen waren“, sagte Hanke. Bei den verschiedenen Kontakten vereinbarte die Chiemgauer Delegation, auch zukünftig ganz gezielte Hilfsaktionen für die Waisenkinder, für die dortige Caritas als Träger der Waisenhäuser, für das Priesterseminar und für die Schwestern von Haij zu starten. Nähere Abstimmungen mit dem Helferkreis und insbesondere für die nächste Fahrt zur offiziellen Eröffnung des zweiten Waisenhauses sind möglich mit Günter Hanke in Wasserburg, Telefon 08071-40228, mit Kathi Schmid in Höhenmoos, Telefon 08032-5578 oder bei Kaspar Steindlmüller in St. Salvator bei Prien, Telefon 08051-5128. Parallel dazu gibt es weitere Ukraine- und Ternopil-Hilfen mit dem Helferkreis von Äbtissin Domitilla Veith von Frauenchiemsee und mit ihrer Organisationskraft Eva-Maria Huber von Prien, Telefon 08051-65557. Beide Helferkreise sind nach Auflösung des Vereins „Freunde von Ternopil“, der sich vornehmlich dem Entstehen der Waisenhäuser gewidmet hatte, um individuelle und direkte Unterstützungsmaßnahmen besorgt. Zuweilen werden Hilfstransporte und auch Bürgerfahrten organisiert sowie Patenschaften, insbesondere für das Priesterseminar gepflegt.

Foto: Hötzelsperger

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