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Bayerische Umwelturkunde an Christiane Mayr  für vorbildliche Naturschutz-Arbeit am Samerberg überreicht
„Immer war es ein Miteinander und nie ein Gegeneinander!“

Samerberg (hö) – Das Erzielen von Verständnis in Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus ist vielfach nicht leicht. Manchmal ist das Gelingen der Übereinstimmung auch eine Gratwanderung und auch nur deshalb möglich, weil persönliche Kraft und überdurchschnittliches Engagement zusammen mit Fachwissen eingesetzt werden. Einer Frau, der in vielfältiger Weise das Zusammenführen oftmals unterschiedlicher Interessens-Standpunkte gelang, ist Frau Christiane Mayr. Vor allem auf dem Samerberg schaffte sie Projekte, die das Ziehen an einem Strang erforderten. Ob Bach-Herstellungen, Amphibienteiche, Feuchtflächen oder Hangquellmoore – gemeinsam mit den Bauern, mit der Gemeinde und mit den Fach- und Naturschutzbehörden gelang es Christiane Mayr der Besonderheit des Samerberges gerecht zu werden. Aus diesem Anlass würdigte Staatsminister Dr. Werner Schnappauf die langjährigen, erfolgreichen Verdienste von Frau Mayr mit der Verleihung der Bayerischen Umwelturkunde. Wie bei der Überreichung im Rosenheimer Landratsamt Landrat Dr. Max Gimple sagte, hat sich Christiane Mayr auch bei vielen geführten Naturschutz- und Kräuterwanderungen sowie mit der Mithilfe bei der Herstellung eines im Samerberger Verkehrsamt erhältlichen Prospektes zu den Samerberger Quellmooren verdient gemacht. „Immer war es ein Miteinander und nie ein Gegeneinander!“ – so würdigte auch Bürgermeister Ernst Kunz von der Hochtalgemeinde bei der Feierstunde die fleißige Mitstreiterin. Wie Christiane Mayr in ihren Dankesworten sagte, will sie auch zukünftig mit offenen Augen auf die Leute zugehen, um weitere Bereitschaften zur Mitarbeit im Sinne einer aktiven Landschaftspflege zu erhalten.

Foto: Hötzelsperger

Landrat Dr. Max Gimple (li.) und Bürgermeister Ernst Kunz würdigten die vorbildlichen Leistungen von Christiane Mayr mit der Überreichung der Bayerischen Umelturkunde.

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