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Erfolgs-Bilanz für Einsätze des Urlaubs-Trucks in Aschau i. Chiemgau
„Ein Tag bei Karstadt in Magdeburg bringt 35 Gäste für das Priental!“

Aschau i. Chiemgau (hö) – „Ein Tag bei Karstadt in Magdeburg bringt 35 Gäste für das Priental!“ – diese Rechnung geht nicht so auf. „Aber sehr wohl rechnerisch positiv ist die Bilanz zum Jahresende, die wir für den Einsatz des „Urlaubs-Trucks“ der Gemeinde Aschau ziehen können!“ resümiert Wolfgang Bude von der Aschauer Tourist-Info bei einer Jahresschluß-Betrachtung zu heurigen Werbeeinsätzen mit dem „Urlaubs-Truck“. Nicht nur bei genanntem Kaufhaus in Magdeburg, sondern in zahlreichen weiteren Maßnahmen kam der fahrbare Werbestand zum Einsatz. Seit 1999 wird der „Urlaubs-Truck“ Die Aschauer Delegation wird in Lübben von Bürgermeister und Tourismus-Chef begrüßt. Wolfgang Bude (2. von rechts) mit seiner Mitarbeiterin Marie-Luise Negele und mit dem Priener Max Stephan (links) als Musikanten kamen bestens an. von der Gemeinde Aschau in Eigenregie eingesetzt. Zuvor war er in Kooperation mit den Chiemsee-Gemeinden und mit der Werbegemeinschaft „Grenzenlos zwischen Kaiser und König“ angeschafft worden. Auch wenn die Gemeinde Aschau seit dem Erwerb des Trucks das alleinige Sagen hat, so haben sich mit den touristischen Partnern verschiedene Gemeinschafts-Fahrten in diesem Jahr ergeben. In der Regel dauert ein Einsatz drei Wochentage. Ausgesuchte Städte werden nach den bisher gemachten Erfahrungen ebenso bevorzugt wie Groß-Ereignisse an stark frequentierten Plätzen in Deutschlands großen Städten. „Meistens sind wir in Verbindung mit einem großen Kaufhaus, mit der Stadtverwaltung sowie mit den verschiedenen dort ansässigen Medien in Kontakt getreten!“ – so Wolfgang Bude als Motor des „Urlaubs-Trucks“. Bude stellt nicht nur die gesamte Tournee zusammen, er besetzt den Informationswagen auch nachdem er als Fahrer vom Chiemgau losgefahren ist.

Gerne im Westen und im Land Brandenburg: „Bevorzugt fahre ich den Westen Deutschlands und in die ostdeutschen Gebiete!“ sagte Bude nach seinem jüngsten Besuch im Lande Brandenburg. In guter Abstimmung mit dem Verkehrsverein Samerberg besuchte er zuletzt die Ferienregion Spreewald. Bei seinem „Gastspiel“ in Lübben hatte er wie so oft zwei Musikanten im Gepäck. Mit bayerischer Lebensart und vor allem mit Musik lässt sich noch mehr als sonst das Urlaubsangebot an den Mann oder an die Frau bringen. „Pro Fahrt brauchen wir bei einem Einsatz für die 14 Partnerorte der Gemeinschaft Der Urlaubstruck im Einsatz in Lübben im Spreewald „Grenzenlos zwischen Kaiser und König“ rund 6.000 Werbemittel. Zu diesen zählen beispielsweise die Ortskataloge aus den tirolerischen und bayerischen Orten, das Informationsmaterial aus der Region (Winterkarten, Radlkarten, Wanderwegekarten, Extra-Angebot „Von Hütte zu Hütte“, Chiemsee-Broschüren, Tragetaschen und anderes mehr) sowie kleine Mitbringsel für Kinder. „Allein mit 6.000 Werbemitteln kann ich einen Porto- und Versandkostenanteil von 18.000 Mark einsparen!“ – rechnet Wolfgang Bude, der das Gewicht des gesamten Materials einer Fahrt mit rund 20 Zentnern bezeichnet. Mehr als die Einsparungen gegenüber dem Postversand sind ihm allerdings noch die persönlichen Begegnungen wichtig. „Leute, mit denen man gesprochen hat, sind noch besser zu überzeugen!“ – so der Prientaler Touristiker bei seiner Bilanz-Präsentation im Kreise der Kollegen aus den Verkehrsämtern aus Tirol und Bayern.

Einsatzmöglichkeiten über Aschau hinaus: Richtig ausrechnen aber lässt es sich nicht, wie viele Gäste oder Übernachtungen mit einem Einsatz erzielt werden können. Doch merkt man anhand der inzwischen ganz genau möglichen Statistiken, dass sich Regionen mit Urlaubs-Truck-Einsatz mit steigender Tendenz darstellen lassen. Für die letzten vier Jahre hat Wolfgang Bude genau nachgeschaut: die Gästezahlen in der bayerisch-tirolerischen Region haben sich seit dem Einsatz des mobilen Werbe-Fahrzeuges um 7,9 Prozent erhöht.  Und bei den Übernachtungen sind wertvolle  4,6 Prozent an Erhöhung feststellbar. „Mit unserer direkten und effektiven Werbeart wollen wir auch zukünftig arbeiten!“ – so der abschließende Tenor von Wolfgang Bude, der auch bei seiner Planung für das Jahr 2002  aus Einsparungsgründen auf die Hilfe einer professionellen Werbeagentur verzichten will. Schließlich hat er sich in all den Jahren viele Erfahrungen geholt und nutzbringende Kontakte herstellen können. Der „Urlaubs-Truck“ der Gemeinde Aschau steht auch außerhalb der gemeindlichen und grenz-überschreitenden Tourismuswerbung zur Verfügung. Interessierte für kooperierende Einsätze können sich an die Tourist-Info von Aschau wenden unter der Telefon-Nummer 08052-904937.

Foto: Hötzelsperger

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