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Verband Deutscher Rentenversicherungsträger und Deutscher Heilbäderverband:
Jahrestagung in Bad Endorf

Einmal pro Jahr treffen sich die Vertreter des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) mit den Repräsentanten des Deutschen
Heilbäderverbandes (DHV). In diesem Jahr fand der Meinungsaustausch in der SIMSSEE KLINIK in Bad Endorf statt. Auf Einladung des Bad Endorfer Kurdirektors Toni Müller, der auch gleichzeitig Mitglied im Deutschen Heilbäderverband ist, wurde am Mittwoch, 18. und Donnerstag, 19. Juli,
intensiv über aktuelle Themen diskutiert.

Einig waren sich die Vertreter beider Seiten, dass Qualität zwar sein müsse, aber in Zukunft in den Reha-Kliniken nicht unbedingt durch eine teure
Zertifikation im Rahmen eines Qualitätsmanagements erreicht werden solle. 

Was den Wellness-Trend an deutschen Kurorten betrifft, müsse dieser nicht nur aus gesundheitsfördernder, sondern auch aus ökonomischer Sicht von den Rentenversicherungsträgern unterstützt werden. Allerdings müsse in Zukunft verstärkt darauf geachtet werden, dass Wellness-Behandlungen nicht in
Kliniken durchgeführt würden. Die Kassen dürften diese Maßnahmen auf keinen Fall indirekt mitbezahlen.

Auch das Thema “Wohnortnähe” stand auf der Tagesordnung. Einig waren sich DHV  und VDR, dass auch zukünftig der Besuch wohnortsferner Kureinrichtungen propagiert werden solle. Hintergrund: 70 % der zu den Rentenversicherungsträgern zugehörigen Kliniken befinden sich in Kurorten.

Einmütig bekannten sich beide Seiten schließlich auch zum “Reha-Paket”. Rehabilitationsmaßnahmen wie sie im Sozialgesetzbuch IX festgeschrieben
sind, müssten weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.



V.li.n.re.: Max Lux, Kurdirektor Bad Rappenau, Toni Müller, Kurdirektor Bad
Endorf, Prof. Dr. med. Manfred Steinbach, Präsident Deutscher
Heilbäderverband, Rudi Weinberger, Geschäftsführer Bayerischer
Heilbäderverband, Bodo Scholz, Geschäftsführer Deutscher Heilbäderverband

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