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Bäuerinnen lassen sich informieren
Zusammenkunft der Viehzuchtgenossenschaft Rosenheim-Ost auf der Ratzingerhöhe

Ratzingerhöhe (hö) – Von aktuellen Aufgaben ließen sich über 60 Bäuerinnen aus dem östlichen Landkreis Rosenheim bei einer Zusammenkunft im Gasthaus „Weingarten“ auf der Ratzingerhöhe informieren. Auf Einladung der Viehzuchtgenossenschaft Rosenheim-Ost kam diese Versammlung zustande. VZG-Vorsitzender Hans Heubl freute sich bei seiner Begrüßung, dass die Bäuerinnen für Themen der Landwirtschaft und der bäuerlichen Entwicklung so Berger-Dirndl aus Giebing, die den Bäuerinnen frisch aufsangen  starkes Interesse bekundeten. Zuchtleiter Dr. Rudolf Binser vom Zuchtverband Traunstein ging in seinem Referat auf die Problematik der Vermarktung im vergangenen Jahr ein. „Das letzte Jahr war unser schwierigstes Jahr wobei wir auch nicht übersehen wollen, dass wir politisch bedingte und hausgemachte Schwierigkeiten zu bewältigen hatten!“ – so der Experte. Als Beispiel nannte er dabei den Export von Nutzvieh. In diesem Punkt werden im Nachbarland Österreich die Bauern von einer besseren Politik begünstigt, so dass dort auch höhere Kälberpreise erzielt werden können. Kritisch setzte sich Dr. Binser auch mit der Besamungsstation Meggle auseinander, die im letzten Jahr  nur fünf Prüfbullen aus heimischen Beständen aufgekauft hat, dafür aber aus Österreich gleich 30 Stück ankaufte. Ganz aktuell überbrachte der Zuchtleiter die Nachricht, dass der Lebendtest bei BSE über Blutproben kürzlich patentiert werden konnte. Herr Jürgen Dorfer als Vertreter der Molkerei Danone informierte aus der Molkerei und vor allem zu den Veränderungen im Rahmen der Zwei-Tages-Milch-Abholung. „Qualitätseinbußen sind nicht zu vermelden und auf Wunsch stehen wir bei Überlegungen für die Anschaffung größerer Tanks gerne zur Verfügung!“ – so der Molkereivertreter. Herr Burkhard Eysell als Vertreter des Amtes für Landwirtschaft referierte über aktuelle Erkenntnisse bei der Kälberaufzucht. „Entscheidend für eine erfolgreiche Jungviehaufzucht ist eine optimale Fütterung und Haltung im ersten Lebensjahr!“ – so der Experte vom Amt. Die informative und harmonische Versammlung war noch bereichert vom frischen Dreigesang der Schlosser-Dirndl aus Giebing.

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