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Rosenheimer holen sich Tipps zur Direktvermarktung beim „Salzburger Bauernherbst“
Die Direktvermarktung im Landkreis Rosenheim soll noch mehr ausgebaut werden.

Rosenheim (hö) 14.09.02 -  Die Direktvermarktung im Landkreis Rosenheim soll noch mehr ausgebaut werden. Nicht nur die landwirtschaftlichen Betriebe und Organisationen haben sich diesbezüglich zu stärkeren Aktivitäten bereit erklärt. Auch die Metzgerinnung, der Kreisverband des Hotel- und Gaststättenverbandes, das Landratsamt und Tourismus-Verantwortliche bemühen sich seit einiger Zeit, für den Landkreis Rosenheim ein Konzept zu erarbeiten. Landtags-Abgeordneter Sepp Ranner als Kreisvorsitzender des Bayerischen Bauernverbandes und Franz Bergmüller als Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes haben sich mit Unterstützung des Landratsamtes federführend um eine Fortentwicklung der verschiedenen Kooperationen zum Wohle der landwirtschaftlichen Erzeuger bemüht. Jüngste Aktion war eine Exkursion in das Salzburger Land. Der dortige „Bauernherbst“ hat nach achtjährigem Bestehen große Erfolge und kann in verschiedenen Bereichen zum Vorbild werden. „Hundert Ideen haben wir im Kopf“, so Sepp Ranner nach der Tagesfahrt, an der auch Landesbäuerin Annemarie Biechl, Anneliese Riepertinger als stellvertretende Kreisbäuerin, stellvertretende Landrätin Marianne Steindlmüller, Marion Käferstein vom Tourismusverband Chiemsee und Anneliese Blümel von der Direktvermarktungsstelle im Landratsamt Rosenheim teilnahmen. Die Bus-Delegation mit Teilnehmern der Gastronomie und des Tourismus besuchte als erste Station die Ländliche Hauswirtschaftsschule Winklhof. Hauswirtschafts-Direktorin Rosemarie Thell-Gautsch, Landwirtschafts-Direktor Gerhard Danter und  Metzgerei-Leiter Franz Stadler erläuterten Details und Erfolgskonzept der Schule, die keinen Nachwuchsmangel aufweist. Der von der Familie Brunnauer geführte Hotel-Gasthof Langwies in Bad Vigaun, der zusammen mit dem angeschlossenen Bauernhof ein sogenannter „Bauernherbst-Betrieb“ ist, machte deutlich, dass zahlreiche Anstrengungen und Ideen notwendig sind, um neue Gäste in nachlassenden Tourismuskonjunktur-Zeiten zu gewinnen. Ein erfolgreiches Konzept stellten Lisa und Niki Rettenbacher auf dem biologisch orientierten Fürstenhof in Kuchl vor. Dort erläuterten Karl Riegler als Landesprojektleiter „Bauernherbst“ von der Salzburger Land Tourismusgesellschaft und Vizepräsidentin Alosia Fischer von der Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg die gemeinschaftlichen Anstrengungen von Erzeugern, Wirten und Veranstaltern, um der regionalen Produkt-Vermarktung neue Chancen zu erschließen. Nach der Rückkehr in den Chiemgau versprachen Sepp Ranner und Annemarie Biechl im Interesse der heimischen Bauern schon bald die nächsten Schritte für eine Aktivierung der Direktvermarktung im Landkreis Rosenheim vorzunehmen. Nähere Auskünfte für dieses Thema gibt es auch beim Hotel- und Gaststättenverband und dessen Vorsitzenden Franz Bergmüller, Telefon 08063-295, bei der Metzgerinnung sowie bei Anneliese Blümel von der Direktvermarktungsstelle des Landratsamtes Rosenheim, Telefon 08063-200788.

Fotos: Hötzelsperger

Eindrücke der Begegnungen von Rosenheimer und Salzburger Verantwortlichen zum Thema Direktvermarktung.





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Stand: 26. September 2002