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drei Jahrzehnten Freundschaftsbeziehungen zur „Bubenburg“ im Zillertal Prien
(hö) 27.08.02 - Die
„Bubenburg“ ist für manche Priener ein guter Begriff. Vielen Einwohnern
sagt dieser Begriff allerdings wenig. Dass sich dahinter eine außergewöhnliche
und recht erfolgreiche Einrichtung für Buben im Grund- und Hauptschulalter
verbirgt, ist nämlich gar nicht so bekannt. Die „Bubenburg“ als Internat
mit Schule im Zillertaler Fügen hat ganz besondere Beziehungen zur
Marktgemeinde Prien.
Aufenthalt
dank spendabler Priener Im
Rahmen des heurigen, zweiwöchigen Ferienaufenthaltes in Prien, der von großzügigen
Spenden der Priener ermöglicht worden ist, kam es zu einem gemütlichen Abend
bei der Priener Wasserwacht-Hütte. Dabei machte Pater Markus, der seit 23
Jahren die „Bubenburg-Buben“ betreut und die Verbindung zu Prien pflegt,
einen Besuch bei seinen Schützlingen. „Heuer haben wir zwölf Kindern die
Ferien in Prien ermöglichen können, weil sie aufgrund ihrer Familiensituation
sonst gar keine Ferien haben“, so der Pater, der den Buben im
Pflicht-Schulalter mehr als schulische Ausbildung zukommen lässt. „Unser
Erfolgsrezept beruht auf Zuwendung“, so der Pater mit Blick auf die dankbaren
Buben aus Tirol und aus dem Salzburger Land. Verständlich, dass die Buben über
solch eine Betreuung froh sind. Benjamin, 13 Jahre alt und seit zwei Jahren in
der Obhut der „Bubenburg“ erzählte sprudelnd von seinen heurigen
Ferienerlebnissen am Chiemsee. „Schwimmen im Simssee, Lagerfeuer, Fußball-Spielen,
Eis-Essen und Fahren mit dem Wassserwacht-Boot“ zählt er seine
Lieblings-Erlebnisse auf. Eine ganz und gar interessante Bewertung des Besuches
auf der Seebühne in Bernau hatte der achtjährige Wolfgang parat als er sagte:
„Die Beatles waren mir zu leise“. Aber gefallen hat es ihm natürlich schon.
So wie es auch die Programmpunkte der nächsten Tage tun sollen. Da stehen der
Besuch des Prienavera-Bades und von Schloß Herrenchiemsee ebenso auf der
Ferien-Tagesordnung wie naturkundliche Exkursionen. Im
Vorjahr Weihnachts-Krippe als Geschenk an das Priener Rathaus Im
übrigen haben die Priener im Vorjahr aus der „Bubenburg“ ein außergewöhnliches
Geschenk bekommen. Im Rathaus war zur Weihnachtszeit eine Krippe ausgestellt.
Diese wurde von den Buben im Zillertal zusammengebaut. „Von Allerheiligen bis
Mitte Dezember waren die Buben am Werk“, so Pater Markus, der sich wünscht,
dass dieses Geschenk an die Priener auch heuer wieder öffentlich zugänglich
gemacht wird. Im übrigen freut sich Pater Markus mit Heimleiter Paul
Spindelberger über jeden Kontakt zu Prien. Mehrmals im Jahr gibt es in der
„Bubenburg“ Besuch aus der Marktgemeinde. Besonders freudig wird zu
Weihnachten die Gruppe aus Prien erwartet. Da weiß man dann schon, dass wieder
Geschenke, Kleidung und Sportgeräte mitgebracht werden. Die Buben, die
spezielle Hilfe brauchen und in der „Bubenburg“ auf ein Berufsleben
vorbereitet werden, erfahren in ihrer Einrichtung neben dem schulischen Rüstzeug
sehr viel sportliche Angebote und Freizeitbeschäftigungen. „Alles zusammen
macht es aus, dass wir große Erfolge trotz schwierigster Fälle verzeichnen können“,
so der Pater. „Unserer Hilfe und Zuwendung dürft ihr auch zukünftig sicher
sein“, so Lorenz Kollmannsberger als Sprecher des Freundeskreises beim gemütlichen
Wasserwacht-Abend mit Stechmücken-Einlagen. Nähere
Informationen zur „Bubenburg“ im Zillertal und zu den Beziehungen zu Prien
gibt es bei Pater Markus, Telefon 0043-5288-62226 (email: br.markus@slw.at)
sowie bei Renate Schuderer im Priener Rathaus, Telefon 08051-60611. Foto:
Hötzelsperger |
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werberingreport Stand: 26. September 2002 |