Beitrag Samerberger
Gebirgsschützen bereiten sich auf Besuch der Chiemgauer Gebirgsschützen vor
Insgesamt
20 bayerische Kompanien und vier Tiroler Kompanien werden am Haupttag kommen. So
gilt es für den Festsonntag, 28. Juli allerhand Vorbereitungen zu treffen. Auch
wenn man sich innerhalb der 16 Kompanien des Bataillons Inn-Chiemgau gut kennt,
so will man sich auf zahlreiche Gäste aus nah und fern einstellen. Einmal auf
jene Leute, die um 10 Uhr beim Feldgottesdienst unter freiem Himmel teilhaben
wollen. Oder auch auf jene Brauchtumsfreunde, die sich den nach der Kirche
folgenden Festumzug anschauen wollen. Alle zusammen treffen sich dann noch im
Festzelt zum gemütlichen, gemeinsamen Beisammensein. Im Mittelpunkt des
Geschehens wird das Festzelt auch bei weiteren Veranstaltungen stehen, die von
den Samerberger Gebirgsschützen im Rahmen ihres Gründungsfestes derzeit
vorbereitet werden. Der Festauftakt mit Bieranstich, mit Tanz und mit Wössner-Musikanten
beginnt am Donnerstag, 25. Juli um 19.30 Uhr. Am Freitag, 26. Juli gibt es vor
allem für die jüngeren Leute ab 20.30 Uhr eine Nonstop-Mega-Dance-Party mit
der Kapelle „Generation X“. Bestandteil des offiziellen Jubiläumsprogrammes
und des Bataillonsfestes ist am Samstag, 27. Juli ab 19.30 Uhr ein
Festheimatabend. Dabei wirken unter anderem die Musikkapelle Samerberg, die
Samer Sänger, die Bauer Dirndl und die örtlichen Trachtler mit. Lustig und
hintersinnig wird es am Montag, 29. Juli, wenn zum Kesselfleischessen ab 18 Uhr
ein G´stanzlsingen mit den Jungen Samerberger Musikanten sowie mit der „Roten
Rosa“ und mit dem niederbayerischen Talent „Erdäpfelkraut“ angesagt ist.
Den Abschluss der Veranstaltungen bildet am Mittwoch, 31. Juli ab 20 Uhr ein
Kabarett- und Satire-Abend mit den bekannten „Wellküren“. Gebirgsschützen
pflegen wehrhaftes Brauchtum Ludwig Staber aus Hundham, der nach Alois Prankl aus Törwang 1995 die Führung der Gebirgsschützen als Hauptmann übernahm, kann sich bei seinen Vorbereitungen auf eine gute Mannschaft und auf eine reiche Geschichte stützen. Wie der Festschrift, die in diesen Tagen fertiggestellt wird, zu entnehmen sein wird, waren gleich nach dem Zweiten Weltkrieg erste Bestrebungen aus den Reihen des Chiemgaubundes, eine Wiedergründung der Gebirgsschützen zu erreichen. Doch die strengen Vorschriften der Besatzungsmächte machten dies vorab unmöglich. Eine erste offizielle Zusammenkunft mit dem Ziel, die Vereine wieder zu gründen, fand 1960 in Rosenheim statt. Doch erst am 25. Oktober 1977, also vor nunmehr fast 25 Jahren, wurde die Gebirgsschützenkompanie Samerberg im Chiemgaubund gegründet. Die Aufgaben der Gebirgsschützenkompanie sind in der Satzung des Vereins festgelegt und lauten unter anderem wie folgt: „Der Zweck der Gebirgsschützenkompanie Samerberg ist das Erhalten und Weitergeben überliefertem, wehrhaftem Brauchtums und Kulturgutes und damit Heimatpflege im umfassenden Sinn. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch heimat- und brauchtumsverbundene Veranstaltungen“. Genau dies wollen die Samerberger mit ihrer kleinen Festwoche erreichen. Foto:
Hötzelsperger |
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werberingreport Stand: 26. September 2002 |