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Samerberger Gebirgsschützen bereiten sich auf Besuch der Chiemgauer Gebirgsschützen vor
Gebirgsschützen pflegen wahrhaftes Brauchtum

Die Samerberger Gebirgsschützen im Jahr 2000  beim großen Patronatstag  in RosenheimSamerberg (hö) 29.06.02 -  Großes haben in diesem Jahr die Gebirgsschützen vom Samerberg vor. Nach der überaus erfolgreichen Ausrichtung der diesjährigen Bundesversammlung des Bundes Bayerischer Gebirgsschützen im Saal des Gasthauses Maurer in Grainbach werden derzeit die Vorbereitungen für das 25jährige Wiedergründungs-Jubiläum getroffen. Nachdem dieses in Verbindung mit dem 19. Bataillonsfest Inn-Chiemgau der Gebirgsschützen gefeiert wird, reicht hierfür ein Wirtshaus-Saal nicht mehr aus. Ein Festzelt mit Peter Schrödl als Fest- und Entenwirt wird auf dem schönen Höhenzug zwischen Törwang und Geisenkam reichlich Platz bieten. Die Festwoche dauert vom 25. Juli bis 31. Juli.

Insgesamt 20 bayerische Kompanien und vier Tiroler Kompanien werden am Haupttag kommen. So gilt es für den Festsonntag, 28. Juli allerhand Vorbereitungen zu treffen. Auch wenn man sich innerhalb der 16 Kompanien des Bataillons Inn-Chiemgau gut kennt, so will man sich auf zahlreiche Gäste aus nah und fern einstellen. Einmal auf jene Leute, die um 10 Uhr beim Feldgottesdienst unter freiem Himmel teilhaben wollen. Oder auch auf jene Brauchtumsfreunde, die sich den nach der Kirche folgenden Festumzug anschauen wollen. Alle zusammen treffen sich dann noch im Festzelt zum gemütlichen, gemeinsamen Beisammensein. Im Mittelpunkt des Geschehens wird das Festzelt auch bei weiteren Veranstaltungen stehen, die von den Samerberger Gebirgsschützen im Rahmen ihres Gründungsfestes derzeit vorbereitet werden. Der Festauftakt mit Bieranstich, mit Tanz und mit Wössner-Musikanten beginnt am Donnerstag, 25. Juli um 19.30 Uhr. Am Freitag, 26. Juli gibt es vor allem für die jüngeren Leute ab 20.30 Uhr eine Nonstop-Mega-Dance-Party mit der Kapelle „Generation X“. Bestandteil des offiziellen Jubiläumsprogrammes und des Bataillonsfestes ist am Samstag, 27. Juli ab 19.30 Uhr ein Festheimatabend. Dabei wirken unter anderem die Musikkapelle Samerberg, die Samer Sänger, die Bauer Dirndl und die örtlichen Trachtler mit. Lustig und hintersinnig wird es am Montag, 29. Juli, wenn zum Kesselfleischessen ab 18 Uhr ein G´stanzlsingen mit den Jungen Samerberger Musikanten sowie mit der „Roten Rosa“ und mit dem niederbayerischen Talent „Erdäpfelkraut“ angesagt ist. Den Abschluss der Veranstaltungen bildet am Mittwoch, 31. Juli ab 20 Uhr ein Kabarett- und Satire-Abend mit den bekannten „Wellküren“.

Gebirgsschützen pflegen wehrhaftes Brauchtum

Ludwig Staber aus Hundham, der nach Alois Prankl aus Törwang 1995 die Führung der Gebirgsschützen als Hauptmann übernahm, kann sich bei seinen Vorbereitungen auf eine gute Mannschaft und auf eine reiche Geschichte stützen. Wie der Festschrift, die in diesen Tagen fertiggestellt wird, zu entnehmen sein wird, waren gleich nach dem Zweiten Weltkrieg erste Bestrebungen aus den Reihen des Chiemgaubundes, eine Wiedergründung der Gebirgsschützen zu erreichen. Doch die strengen Vorschriften der Besatzungsmächte machten dies vorab unmöglich. Eine erste offizielle Zusammenkunft mit dem Ziel, die Vereine wieder zu gründen, fand 1960 in Rosenheim statt. Doch erst am 25. Oktober 1977, also vor nunmehr fast 25 Jahren, wurde die Gebirgsschützenkompanie Samerberg im Chiemgaubund gegründet. Die Aufgaben der Gebirgsschützenkompanie sind in der Satzung des Vereins festgelegt und lauten unter anderem wie folgt: „Der Zweck der Gebirgsschützenkompanie Samerberg ist das Erhalten und Weitergeben überliefertem, wehrhaftem Brauchtums und Kulturgutes und damit Heimatpflege im umfassenden Sinn. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch heimat- und brauchtumsverbundene Veranstaltungen“. Genau dies wollen die Samerberger mit ihrer kleinen Festwoche erreichen.

 Die Samerberger Gebirgsschützen im Jubiläumsjahr

Foto: Hötzelsperger

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Stand: 26. September 2002