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Aschauer
Initiative ermöglicht Wandersteg-Erneuerung Aschau
(hö) 10.10.02 - Das Hochwasser der
Augusttage ist längst abgeflossen, doch für viele Betroffene gibt es bis in
diese Herbsttage und darüber hinaus anhaltende Spuren. Zu den besonders
angenehmen Erscheinungen der Naturkatastrophe gehörte und gehört der mit dem
Hochwasser gewachsene Gemeinschaftsgeist. Solidarität und Arbeitshilfe erfahren
gerade in diesen Tagen im arg getroffenen Priental neue Freuden. Am Beispiel des
Dr.-Hayler-Steges zeigt sich, dass Bürger, Gemeinderäte und Rathaus
miteinander an der Lösung von entstandenen Schäden arbeiten.
Insgesamt
22 Meter lang ist der Steg. Bislang war ein sogenanntes Dreifeld-Bauwerk
gegeben. Doch die beiden bisherigen Pfeiler auf Höhe der Prien-Böschung
hielten dem letzten Hochwasser nicht stand. Einer Auflage des
Wasserwirtschaftsamtes zufolge wurde nunmehr ein Einfeld-Bauwerk geplant. Ohne
Pfeiler von Widerlager zu Widerlager reichen die nunmehr verstärkten Stahlträger.
Das Stahlbetonwerk mit einem Gesamtgewicht von neun Tonnen muß in einem Stück
und von einem Spezialkran eingehoben werden. Einer weiteren
Wasserwirtschaftsamts-Auflage entsprechend gilt es zukünftig zu beachten, dass
die Unterkante der neuen Brücke einen halben Meter über der bisherigen
Damm-Krone zum Tragen kommt. Das heißt, dass der Steg etwas höher herauskommt,
aber zukünftigen Hochwasser-Situationen auch besser standhalten kann. Insgesamt
15.000 Euro werden die Baumaßnahmen kosten, die jetzt begonnen worden sind.
Anfang November werden die Stahlträger eingesetzt und wenn es das Herbstwetter
noch erlaubt, dann können noch vor Wintereinbruch die Bodenbeläge und die Geländer
angebracht werden. Mit dieser Maßnahme gelingt es Aschauer Bürgern und Bürgervertretern,
dass sie einen für die Bevölkerung lieb gewonnenen Wandersteg erhalten können,
obgleich es nach den enormen Hochwasserschäden im Priental nicht danach aussah. Unsere
Aufnahme zeigt die eingerichtete Baustelle mit einigen der Helfern. Foto:
Hötzelsperger Bei
den begonnenen Arbeiten werden nochmals die Pläne für den neuen
Dr.-Hayler-Steg angeschaut. Von links: Helfer Peter Kern, Initiator, Planer und
Gemeinderat Werner Weyerer und Anwohner Wolfgang Fischer. |
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werberingreport Stand: 26. September 2002 |