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Reicher Nachwuchs der
Blaskapellen aus dem Inn-Chiemgau traf sich in der Festhalle zu Hohenaschau
Frisch und frei spielten 80 Jugendliche im Alter von 8 bis 18
Jahren im Beisein zahlreicher Eltern
Aschau
(hö) 16.10.02 – Zu einer inzwischen recht beliebten Einrichtung für die
Festhalle von Aschau ist das Jugendblaskapellen-Treffen aus den Reihen des
Musikbundes Ober- und Niederbayern geworden. Wie beim dritten Zusammenkommen von
jungen, aufstrebenden Dirndl und Buam Schirmherr und Bürgermeister Kaspar Öttl
sagte, haben die Jugendkapellen eine besondere Wichtigkeit für Gesellschaft und
für die „großen“ Kapellen. „Ohne qualifizierten Nachwuchs sähe es düster
aus“, so der Bürgermeister.
Bei
der Veranstaltung war es dann alles andere als düster. Froh, frisch und frei
spielten 80 Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren im Beisein zahlreicher
Eltern, Ehrengäste und Blasmusikliebhaber für einige Stunden auf. Dabei
wechselten sich die Jugendkapelle Schönau bei Tuntenhausen unter der Leitung
ihres Dirigenten Willi Ottich, die Jugendblaskapelle Grabenstätt unter der
Stabführung von Corinna Halder, die Bad Endorfer Jugendkapelle unter der
Leitung von Georg Schied und Peter Dögerl sowie die örtliche Jugendblaskapelle
Aschau mit ihrem Dirigenten und Komponisten Wolfgang Fischer im Spielen ab.
Gut
zu hören waren Märsche, Polkas, Boarische, Ouvertüren, Potpourris und
Eigenkompositionen. Leonhard Eisner als Vorsitzender des Bezirkes Inn-Chiemgau
vom Musikbund Ober- und Niederbayern war voll des Lobes über das Gehörte und
Gesehene. „Heute kann man nur beste Noten an die Verantwortlichen der
Jugendarbeit innerhalb der Blaskapellen verteilen“, so der Fachmann, dem auch
der örtliche Organisator und Aschauer Blasmusikvereins-Vorsitzende Alois
Breckl-Stock beipflichtete. Der Jugend-Beauftragte des Inn-Chiemgaues, der auch
die Ansage für das Treffen übernahm, würdigte besonders die Einführung der
Leistungsabzeichen beim Musikbund. „Damit werden die Jugendlichen gefordert
und gefördert und es kommt so zu den guten Ergebnissen“ sagte Breckl-Stock.
Einig waren sich die Initiatoren der Veranstaltung nach Abschluß über das
Fortführen dieser Veranstaltungsart. Wenn möglich soll diese am zweiten
Sonntag im Oktober in der Aschauer Festhalle zur Dauereinrichtung werden. Darauf
verständigten sich die Organisatoren von Aschauer Erwachsenen- und
Jugendkapelle, vom Förderverein und von der Gemeinde Aschau. Die Freude über
das Gelingen des heurigen Zusammentreffens konnte man sichtlich erkennen und erhören,
als sich alle Teilnehmer zu einem Gemeinschaftschor unter der Leitung von
Corinna Halder aus Grabenstätt auf und
vor der großen Bühne der Festhalle einfanden.
Foto:
Hötzelsperger
Musikkapelle
Grabenstätt mit Dirigentin Corinna Halder beim Spielen und Jugendkapelle Bad
Endorf danach vor der Aschauer Festhalle.
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