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Moderatorin Christine Streich in der Simssee Klinik
Hat trotz Schmerzen das Lachen nicht verlernt: Christine Streich
Bad Endorf, 14.06.2002.
Zum mittlerweile zehnten Mal hält sich Christine Streich in der Simssee Klinik
auf. Die ostdeutsche Talkshow-Moderatorin, die auch als Fotomodell und
Veranstalterin von Modenschauen tätig ist, leidet noch immer an den Folgen
eines Motorradunfalls vor zwölf Jahren. Ein Porschefahrer hatte zwischen Bad Tölz
und München die Vorfahrt missachtet und den Motorroller gerammt, auf dem
Christine Streich als Beifahrerin saß.
Die Folge: Ihr linker Unterschenkel wurde fast abgerissen und mit acht
Operationen gerettet. Boulevardzeitungen beschrieben den Fall damals als "
Wunder von München".
Seit 1990 sind oberbayerische Krankenhäuser und Reha-Kliniken die zweite Heimat
der in Rostock ansässigen Moderatorin, die oft mit Dunja Reiter verwechselt
wird. Die offene Unterschenkel-Trümmerfraktur dritten Grades, Sehnenabrisse der
Zehen, Hauttransplantationen und andere chirurgische Eingriffe haben Schäden
hinterlassen: Dauerschmerzen im Unterschenkel und Fuß, Schwellungen und
Durchblutungsstörungen sowie Gehbehinderungen. Mit bis zu zehn Behandlungen pro
Tag versucht man in der Simssee Klinik derzeit, Christine Streichs Leiden zu
lindern.
"Hauptsache, mein Bein wird nicht amputiert", sagt die Patientin
tapfer, deren Moderations- und Modelkarriere seit dem Unfall nur mehr auf
Sparflamme läuft. Wie es weitergeht, weiß Christine Streich nicht so recht.
Eventuell möchte sie bald nach München ziehen, wo sie Bekannte und Freunde und
vielleicht auch bessere Chancen für eine Arbeit im Medienbereich hat.
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