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Festgottesdienst und großes Interesse an neuer Orgel in Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Törwang
Ein großes „Vergelt´s Gott“ hatte der Pfarrer zu sagen

Samerberg (hö) 20.08.02 -  Einen großen kirchlichen Festtag gab es für die Samerberger anlässlich der Weihe der neuen Orgel. Im Rahmen des Hochfestes der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel in der Törwanger Kirche „Maria Himmelfahrt“ und im Beisein aller Fahnenabordnungen der Samerberger Ortsvereine kam es zur Weihe. „Ich bin unbändig dankbar, dass alles so geworden ist, wie es ist“, so Pfarrer Georg Gilgenrainer in seinen Dankesworten.

Ein großes „Vergelt´s Gott“ hatte der Pfarrer zu sagen, ehe sich das großartige Instrument in seiner ganzen Klangvielfalt hören ließ. Zuvorderst wurde dem Nußdorfer Orgelbaumeister Alois Linder für sein handwerkliches Meisterwerk gedankt. „Die Orgel ist ein Kunstwerk von höchster Qualität und Schönheit“, lobte der Pfarrer die am Werk beteiligten Personen. Die Entstehungsgeschichte reichte weit zurück. Bereits sein Vorgänger im kirchlichen Amt, Pfarrer Georg Blabsreiter, rief vor vielen Jahren zu einer ersten Spendenaktion auf, weil die alte Orgel absehbar ihren Dienst versagte. Viele Aktivitäten innerhalb der Kirchengremien sowie Spenden von Einzelpersonen sammelten sich rasch zu einer  guten Basis an. Damit traute man sich an die Gesamtkosten von 230.000 Euro heran. Auch wenn der Großteil inzwischen finanziert ist, sind Pfarrer und Kirchenverwaltung noch um weitere Spenden bemüht.

In seiner Predigt stellte Pfarrer Gilgenrainer die Bedeutung des Orgel-Instrumentes für die Feier der Liturgie heraus. „Sie ist Künderin von Jubel und Ausgelassenheit ebenso wie von Ohnmacht und Trauer“, sagte der Pfarrer. Sein besonderer Dank galt auch den drei Organisten Johannes Brucker, Sebastian Unterseher und Pia Hausner. Nach dem Fest-Gottesdienst waren diese und vor allem Orgelbauer Alois Linder noch bereit, den Gläubigen das Bauwerk näher zu erläutern. Bei den Führungen und Klangvorführungen war das Interesse von Groß und Klein riesig. Lange Zeit hatte Orgelbaumeister Alois Linder zu tun, um das Instrument mit 22 eigenständig bespielbaren Registern, mit 1.246 Pfeifen und mit einem freistehenden Spieltisch zu erklären. So sehr freuten sich die Samerberger über ihre neue Orgel.

Fotos: Hötzelsperger

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Stand: 26. September 2002