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Bernauer
Blasmusikanten und Atzinger Trachtler bringen Brauchtumsfreuden nach Berlin und
in den Spreewald und machen zugleich Werbung für den Chiemgau
Nach
einer nächtlichen Bus-Anreise hieß es am morgen gleich richtig loslegen
Aschau
(hö) 09.09.01 - Gleich mehrfaches
Aufsehen im positiven Sinne erzielten die Mitglieder der Bernauer Blaskapelle
und die Aktivengruppe des Trachtenvereins „Daxenwinkler“ Atzing im Rahmen
einer Fahrt nach Berlin und in den Spreewald. Aufgrund guter Kontakte zum
Berliner Abgeordnetenhaus und zum Tourismusverband Spreewald kam es zu dieser
Reise, bei der bayerisches Brauchtum für die Hochwasseropfer ebenso zum Einsatz
kam wie für Veranstaltungen im Rahmen der Bundestagswahlen.
Nach
einer nächtlichen Bus-Anreise hieß es am morgen gleich richtig loslegen. Ein
riesiges Straßenfest in der Reichstraße nahe dem Funkturm- und Messegelände
wurde mit Blasmusikweisen eröffnet.
Der
Abgeordnete Siegfried Helias und Ulrich Brinsa von der Senatsverwaltung für
Wirtschaft und Technologie luden die Bayern ein, sich in Berlin bei diesem Fest
zu präsentieren. Dabei stattete man auch einem Stand des Vereins „City-Forum
für Jugend, Ausbildung und Beschäftigung“ mit Schauspieler Wolfgang
„Teddy“ Klapper einen Besuch ab. Dieser informierte über seine Vereinsziele
und führte ein Gewinnspiel durch mit dem Ziel, mit den gesamten Erlösen dem
vom Hochwasser arg mitgenommenen Evangelischen Kinderheim von Pirna unter die
Arme zu greifen.
„Da
spielen wir doch gerne“, so die Bernauer Blasmusikanten, die sich dann an
einer spürbaren Besuchersteigerung am Stand mit Aktivierung der Einnahmen
erfreuen konnten. Zugaben an die Musikanten sowie an die Atzinger Trachtengruppe
wurden mehrfach gefordert. So auch bei der zweiten Veranstaltung in
Berlin-Reinickendorf im „Cafe am See“. Die Veranstaltung im Biergarten war
bereits einige Tage vor dem Kommen der Chiemgauer ausverkauft.
Zu
den Ehrengästen gehörten unter anderem auch Prof. Dr. Christoph Stölzl,
Senator a.D., der in Amerang seinen Wahl-Wohnsitz genommen hat und Roland Gewalt
vom CDU-Bürgerbüro in Reinickendorf. Großen Zuschauerzuspruch gab es für die
fast 40köpfige Brauchtums-Delegation aus dem Chiemgau am zweiten Tag in Lübben
im Spreewald. Steffi Noack von der Lübben-Tourist-Information, Peter Stephan
als Geschäftsführer des Tourismusverband Spreewald und der ehemalige Polizeipräsident
von Cottbus Jürgen Lüth als-CDU Kandidat für die Bundestagswahlen
hatten alle Vorbereitungen getroffen, um eine bayerisch-brandenburgische
Begegnung zu ermöglichen.
Bei
schönster Herbstwitterung versammelten sich die Spreewälder in großer Anzahl
nahe der Blaskapelle und Trachtengruppe, um dem Standkonzert mit
Schuhplattler-Einlagen beizuwohnen. Auch hier mussten Zugaben gespielt werden
ehe sich die Bayern zu einer gemütlichen Kahnfahrt aufmachen konnten. „Ein außergewöhnlich
beruhigendes und beschauliches Erlebnis“, so die Bernauer und Atzinger nach
anstrengenden Berlin-Tagen zum Abschluss auf dem Spreewasser. Froh und müde
zugleich kehrten sie dann wieder zurück.
Die
Botschaft der Brauchtumsleute war zugleich eine Gelegenheit für
Tourismuswerbung. Bei allen drei Veranstaltungen boten die Verkehrsamtsleiter
Bernhard Schulz aus Bernau und Anton Hötzelsperger vom Samerberg die aktuellen
Angebote der Chiemsee- und Chiemgau-Region an. „Gerade in Verbindung mit
Blasmusik und Trachten wurden unsere Prospekte überaus gerne angenommen und
haben eine ganz tiefe Wirkung“, so Bernhard Schulz nachdem alle seine
mitgebrachten Broschüren an den Mann gebracht worden waren.
Fotos:
Hötzelsperger
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