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Ternopil-Hilfe
reißt auch nach Einweihung des zweiten Waisenhauses nicht ab
Informationen im
Trachtenheim Hittenkirchen
Hittenkirchen
(hö) 04.07.02 - Nicht groß und
laut ist die Schar des Helferkreises für das ukrainische Ternopil, aber äußerst
aktiv und wirksam sind deren Mitglieder. Davon konnte man sich bei einem
Informationsabend im Trachtenheim von Hittenkirchen ein Bild machen. Nachdem vor
gut fünf Jahren durch eine vom Oberbayerischen Volksblatt unterstützte
Weihnachts-Aktion der Startschuß für den Bau von Waisenhäusern gegeben werden
konnte, wurde es seither nicht mehr still zwischen den Helfern aus dem Chiemgau
und den Hilfsbedürftigen in der Ukraine. Zwei Helferkreise kümmern sich nach
Beendigung des Ursprungszweckes des Waisenhaus-Baues um weitere Hilfsmaßnahmen
für Priester, Waisen und Projekte. Interessant waren die Ausführungen des
Wasserburger Günter Hanke, der bereits 20 mal in Ternopil und Umgebungsorten
war. Zuletzt vor kurzem bei der Einweihung des zweiten Waisenhauses. Angetrieben
vom guten Geist des Helfens über Grenzen hinweg und mit einem zeugnisgebendem
Film über das Leben der Waisen mit ihren Schwestern will er bereits den nächsten
Hilfs-Transport organisieren. Besonders benötigt werden diesmal Geräte und
Matten für einen Sportraum, Kleiderschränke mit einer Breite von einem bis
eineinhalb Metern sowie Schulranzen und Rucksäcke. Wie Kathi Schmid aus Höhenmoos
aufgrund ihrer Helfer- und Reiseerfahrungen mitteilte, wollen sich die
Mitglieder des Helferkreises auch bei Aktionen zu Hause um Einnahmen zugunsten
von Ternopil sowie um den Informationsaustausch nach dem Motto „Hilfe zur
Selbsthilfe“ verwenden. Ein gutes Beispiel hier sind die Aktivitäten der
Gemeinschaft vom Achenmühler Weihnachtsmarkt. Dieter Karnstädt aus Prien erklärte
sich zudem bereit, vom 8. bis 15. September eine Bürger-Busfahrt nach Ternopil
mit reizvollem Ausflugsprogramm zu leiten. Anmeldungen diesbezüglich sind bei
Eva-Maria Huber in Prien, Telefon und Fax 08051-65557 möglich.
Foto:
Hötzelsperger
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