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Ortstermin in Bad Endorf
Regierungspräsident Werner-Hans Böhm informiert sich
über geplanten Umbau der Chiemgau Thermen
Bad
Endorf, 10.10.2002. Regierungspräsident Werner-Hans Böhm und vier weitere
Vertreter der Regierung von Oberbayern statteten am Dienstag den Chiemgau
Thermen einen Besuch ab. Grund: Die Delegation wollte sich vor Ort über den
geplanten Umbau des Jod-Thermalbades informieren.
Bad Endorfs 1. Bürgermeister Hans Hofstetter begrüßte die Regierungsvertreter
und machte dabei die immense Bedeutung der Chiemgau Thermen für die
Marktgemeinde deutlich (1.100 Gäste pro Tag, 111 Arbeitsplätze). Warum eine
Generalsanierung der Einrichtung dringend erforderlich sei, erläuterte Otmar
Steßl, Vorstand und Geschäftsführer der Gesundheitswelt Chiemgau. Die von den
Krankenkassen finanzierten Leistungen gehen immer stärker zurück, so dass eine
Neuorientierung hin zum selbst zahlenden Gesundheitsgast notwendig sei.
"Die Chiemgau Thermen brauchen neue Attraktionen. Nur so können wir den
Anforderungen der zukünftigen Zielgruppe gerecht werden", so Steßl
weiter.
Was bei der auf 12 Millionen Euro veranschlagten Maßnahme alles umgebaut und
renoviert werden soll, erfuhren Werner-Hans Böhm, Regierungsvizepräsident Dr.
Wolfgang Kunert, Ministerialdirigent Karl Schwelling, Franz Eibl,
Abteilungsleiter der Abteilung Wirtschaft und Verkehr, und Helmut Steininger,
Referent im Sachgebiet Wirtschaftsförderung, anschließend vom Architektenteam
Schmeißner und Krautloher anhand der aufgestellten Pläne und bei einem
Rundgang durch die Chiemgau Thermen. So sind unter anderem eine größere
Saunalandschaft mit Freilufthof und finnischer Blockhaus-Sauna, ein erweiterter
Wohlfühl- und Badebereich mit einem 60 Meter langen Strömungskanal, einem
Whirlpool und einem Unterwasser-Fußreflexzonenparcours sowie eine medizinische
Fitnesseinrichtung mit modernsten Trainings- und Diagnosegeräten geplant.
Ausgebaut wird auch der Beauty- und Vitalbereich mit Schönheits- und Pflegebädern,
orientalischen Nassmassagen sowie das Angebot an gesundheitsfördernden Kursen
wie Aquarobic und Rücken-Fit.

Nach dem Besuch in Bad Endorf ist den Regierungsvertretern die Notwendigkeit und
Dringlichkeit der bereits als förderungswürdig anerkannten
Generalsanierung klar geworden. Aller Voraussicht nach kann Anfang nächsten
Jahres mit dem Umbau der Chiemgau Thermen begonnen werden. Dank einer ausgeklügelten
Logistik wird der Betrieb während der gesamten Renovierungszeit aufrecht
erhalten. Das Baden in einer der stärksten
Jod-Thermalsolequellen Europas ist somit ohne Einschränkungen weiterhin möglich.
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