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Bayerische Trachtler unter einem Großverband vereint
Mit
dieser ersten gemeinsamen Tagung des gesamtbayerischen Trachtenverbandes konnten
jahrzehntelange Bemühungen endlich zum Abschluss gebracht werden. Der neue Großverband
zählt rund 200000 erwachsene Mitglieder und hat zusätzlich über 100000
Jugendliche in seinen Reihen. Zu den 18 Gauverbänden des bisherigen Bayerischen
Trachtenverbandes kamen mit der Verschmelzung weitere fünf Gauverbände hinzu.
Zugleich wurde bei der Jahresversammlung im Kloster Banz die
Interessengemeinschaft Oberes Allgäu als 24. Gauverband aufgenommen.
Bei
der eigentlichen Jahresversammlung am Sonntag war dann eine große Freude und
Aufbruchstimmung unter der großen Gemeinschaft zu erkennen. „Ich hab meine
Stimme heute nacht schon dem Bertl Max gegeben“ warf der Delegierte Jakob
Steiner aus dem Chiemgau in einer lautstarken Hochzeitslader-Tonlage ein, als es
um die Nominierung der stellvertretenden Verbandsvorsitzenden ging. Reibungslos
lief die Wahl der neuen Vorstandschaft ab, die mit einer gesunden Portion Humor
das an sich trockene Thema zu einem unterhaltsamen Programm machten. Der neue
Großverband griff im Anschluss gleich große Ziele an und stellte ein Konzept für
den Erwerb und Ausbau eines „Hauses der bayerischen Trachtengeschichte“ mit
Museum, Bildungszentrum und Geschäftsstelle vor. „Freuen wir uns über die
neue Gemeinschaft und tragen wir diesen Geist nach außen“. Mit diesen Worten
entlies der Landesvorsitzende Otto Dufter die Trachtenvertreter aus ganz Bayern
in ihre Gaue und Bezirke und man räumte bereitwillig die Kloster-Räumlichkeiten
für die ankommende CSU-Fraktion zu deren Klausur-Tagung. Fotos:
Hötzelsperger |
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werberingreport Stand: 26. September 2002 |