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Gebirgsschützen des Inn- und Chiemgaues trafen sich zu weiteren Planungen auf dem Samerberg
Alle 16 Kompanien des Bataillons waren vertreten 

Blick in die Versammlung.Samerberg (hö) 15.03.03 –   Die Gebirgsschützenkompanie und die Hochtalgemeinde Samerberg waren nach der vorjährigen Bundesversammlung der Bayerischen Gebirgsschützen und nach dem Bilderbuch-Bataillons-Fest 2002 wieder einmal Gastgeber für eine überörtliche Gebirgsschützen-Veranstaltung. Die ordentliche Bataillons-Frühjahrsversammlung des Gebirgsschützen-Bataillons Inn- und Chiemgau mit Teilnehmern von Bad Reichenhall bis zum Oberland im Traditions-Gasthof „Zur Post“ in Törwang vermittelte dank des starken Besuches den Eindruck, dass die Gebirgsschützen und deren Arbeit viel geachtet sind.

Bürgermeister Wolfgang Maurer begrüßt die Gebirgsschützen.Anton Greimel aus Unterwössen als Gau-Hauptmann und Bataillons-Kommandant freute sich, dass alle 16 Kompanien des Bataillons vertreten waren. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Maurer von der gastgebenden Gemeinde Samerberg stellte diese vor und erinnerte unter anderem an die geschichtsreichen Freilichtaufführungen im Jahr 2000 in Grainbach, die im kommenden Jahr 2004 erneut aufgeführt werden. Ludwig Staber als Hauptmann der Samerberger Gebirgsschützen konnte mit Stolz vermelden, dass seine Kompanie mit 102 Aktiven und mit 36 Passiven eine beneidenswerte Stärke erreicht hat. Ausführlich erinnerte Gau-Hauptmann Greimel in seinem Rückblick an die Vielfalt der Gebirgsschützen-Aufgaben.

Grußwort von Samerbergs Hauptmann Ludwig Staber. So waren die Bataillons-Mitglieder beteiligt beim Alpenregionsfest, bei der Bataillons-Versammlung in Altenbeuern, bei der Gedenkfeier am Magdalenenberg in Wasserburg sowie beim Feierlichen Gelöbnis in Brannenburg. Aufgrund ihrer volksmusikalischen Verdienste sollen Martin Schwab aus Schönau und Schorsch Eder aus Königssee mit der Kiem-Pauli-Medaille von den Gebirgsschützen geehrt werden. Restbestände sind in kleiner Anzahl noch vom Chiemgau-Buch und vom Buch über die Bayerischen Gebirgsschützen vorhanden (erhältlich bei stellvertretendem Gau-Hauptmann Hans Schuderer in Prien). Abwarten will man noch die Ausführungsverordnungen zum bundesweit beschlossenen Waffengesetz. Demzufolg gelten die Gebirgsschützen als Brauchtumsschützen, müssen allerdings eine hohe Anzahl an Auflagen einhalten.

Farbenfrohe Feste in Bayern und Tirol

Gau-Hauptmann Anton Greimel aus Unterwössen. Für die kommende Zeit gab es einen umfassenden Ausblick. So findet am 30. März die Bundes-Generalversammlung mit Neuwahlen in Miesbach statt. Am 4. Mai ist der große Patronatstag in Rottach-Egern und am 31. Mai feiert die Gebirgsschützen-Kompanie Söllhuben in kleinem Rahmen ihr 20jähriges Bestehen. Weitere Fest-Termine sind am 1. Juni das Bataillonsfest bei den Tiroler Freunden in St. Johann, am 12. Juli das Büxenschießen in Bad Reichenhall, am 13. Juli das Bataillonsfest in Schwoich, am 14. Juli der 70. Geburtstag von Herzog Max in Bayern im Schloß Nymphenburg, am 19./20. Juli das Armbrustschießen in Bad Aibling, am 15. August der traditionelle Kirta in Antwort, am 6. September das Gästeschießen in Rosenheim, am 21. September die Grenzwallfahrt in Sachrang und vom 26. bis 28. September das Bundesschießen in Kreuth und in Bad Tölz.

Die Gebirgsschützenkompanie Bernau richtet am Freitag, 24. Oktober die Bataillons-Herbstversammlung aus. Zu ihrem 50jährigen Wiedergründungsfest in Verbindung mit dem 20. Bataillonsfest des Inn- und Chiemgaues lud die Gebirgsschützen-Kompanie Flintsbach ein. Die Festlichkeiten beginnen am Donnerstag, 12. Juni mit dem Bieranstich mit der Blaskapelle Vlado Kumpan aus Südmähren und sie finden am folgenden Wochenende mit einem Festabend und mit einem Festgottesdienst mit anschließendem Festzug ihren Höhepunkt. Teilnehmen wollen die Gebirgsschützen aus dem Inn- und Chiemgau auch heuer wieder beim Münchner Oktoberfest-Trachten- und Schützen-Festzug.  Für das Jahr 2004 gibt es noch keinen Bewerber für das Bataillons-Fest. In der freien Aussprache wurde noch angeregt, nach alten Vorlagen für extreme Witterungsverhältnisse einen Wetterschutz anzuschaffen. Von einer eigenen Bataillons-Wallfahrt will man absehen, weil es bereits sechs Gebirgsschützenwallfahrten innerhalb des Bataillons gibt. In guter Zusammenarbeit mit den Spielmannszügen soll eine Märsche-Übersicht dank eines großzügigen Gönners herausgegeben werden.  Stellvertretender Hauptmann Hans Harrer dankte abschließend Anton Greimel, seiner ganzen Hauptmannschaft und den Offizieren dafür, dass sie mit Fleiß und Genauigkeit das Bataillon so gut führen. Mit einem gemütlichen Beisammensein im Post-Wirt von Törwang endete die Zusammenkunft am Samerberg.

Fotos: Hötzelsperger:

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Stand: 26. September 2002