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Jahreskonzert der Aschauer Musikkapelle
Aschauer Musik-Jahreskonzert mit Ehrungen

Leonhard Eisner, der Vorsitzende des Musikbundes Inn-Chiemgau (rechts) übergibt den Jungen Aschauer Musikanten das Leistungsabzeichen in Bronze. Von links: Jugendleiter Alois Breckl-Stock – Alexander Habl – Maxi Schelsky – Dominik Kurz – Marion Wörndl – Simon Pertl – Stefan Bainsky – Leonhard Eisner Aschau (reh) 18.01.04 - „Gut wenn eine Musik viele solche Leute in ihren Reihen hat“. Der Vorsitzende des Musikbundes Inn-Chiemgau, Leonhard Eisner, überreichte Johann Fischer für 60 Jahre aktives Musizieren das Ehrenzeichen des Musikbundes Ober- und Niederbayern verbunden mit der Ehrenurkunde unterschrieben vom Bayerischen Landesvorsitzenden Dr. Thomas Goppel, Christine Fischer, Andreas Pertl, Elisabeth Schelzke und Andreas Wörndl erhielten die Ehrennadel in Silber für 25 Jahre aktives Musizieren.

„Gut wenn man solche Leute in der Musik hat“ Aus der Hand des Vorsitzenden des Musikbundes Inn-Chiemgau, Christine Fischer (25), Johann Fischer (60 Jahre) und Elisabeth Schelsky (25) das Ehrenzeichen des Musikbundes Ober- und Niederbayern für langjähriges aktives Musizieren mit der EhrenurkundeDie Aschauer Festhalle war gut besucht beim Jahreskonzert der Musikkapelle Aschau. Mit einem Strauß bunter Melodien vom sinfonischen Marsch „Olandese“ über das „Steuermannslied“ aus der Oper der Fliegende Holländer von Richard Wagner und die „Fantasie“ aus der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber zeigten sie mit ausgesuchten Stücken dem Publikum ihr Können.

Kabarettist Thomas Fischer verband mit hintersinnigen Gedanken das Musikangebot mit dem aktuellen Geschehen in der großen Politik und auch in der kleinen Welt des Prientales und der Aschauer Musikkapelle. Er führte geschickt und unaufdringlich durch das gut zusammengestellte Programm.

Solo auf der Trompete: der Bundessieger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ Christian Pertl spielt beim Konzert der Aschauer Musikkapelle „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet.Mit dem Walzer „Ganz allerliebst“ von Emil Waldteufel und dem „Prinz-Wilhelm-Marsch“ von Carl Teike führten die Aschauer bis zur Pause weiter durch die konzertante Blasmusik.

Nach der Pause kam beim Bravourstück  für eine Sekretärin und eine Blaskapelle „The Typewriter“ zur Freude des sachverständigen Publikums „Fräulein Maria Elisabeth Polz“ an der Schreibmaschine zum Einsatz. Nach der Beendigung ihrer Maniküre und Ermahnung durch ihre Mitmusikanten zeigte sie mit flinken Fingern auf der Schreibmaschine die Arbeit einer Sekretärin im Vorcomputerzeitalter.

Szenenbeifall auf offener Bühne erhielt der Bundessieger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ Christian Pertl für sein Solo auf der Trompete „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet.

Mit dem „Böhmischen Traum“ von Norbert Gölle, der „Slawischen Fantasie“ von Vlad Kabec mit dem Solisten Peter Kurz und „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar zeigten die 35 Aschauer Musiker, dass sie anspruchsvolle, technisch schwierige internationale Stücke beherrschen. Die Aschauer Musiker wechselten ihre Instrumente ebenso schnell, wie ihre Komponisten; sie führten sicher von der großen Oper über den klassischen Militärmarsch bis hin zu amerikanischer Musik.

Dem Publikum, darunter auch alle drei Aschauer Bürgermeister und die Musikmeister und Dirigenten der Nachbarkapellen, gefiel es. Die Vereinsvorstände der Aschauer Vereine waren fast vollzählig unter den Zuhörern.

Sechs junge Musiker der Jugendmusikkapelle Aschau bestanden die Prüfung für das Bronzene Leistungsabzeichen. Leonhard Eisner der Vorsitzende des Musikbundes Inn-Chiemgau überreichte Alexander Habl, Maxi Schelsky, Dominik Kurz, Marion Wörndl, Simon Pertl und Stefan Bainsky das begehrte Abzeichen für ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse beim Jahreskonzert der Musikkapelle Aschau in der Aschauer Festhalle. Ein bisschen etwas von ihrem Können zeigten die Buben und Mädchen mit drei Musikstücken im Vorprogramm des Jahreskonzertes. Den notwendigen Rückhalt bei ihren Darbietungen gab ihnen Dirigent Wolfgang Fischer. Bei der „Sirius-Melodie“ von Hans Lanzel spielten Marion Wörndl und der Bundessieger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ Christian Pertl ein Solo auf der Trompete, den Marsch „Tiroler Landsturm“ von Peter Kraiser brachten die Jugendkapelle und die Musikkapelle Aschau gemeinsam.

Mehrere junge Musikanten haben in den vergangenen Jahren bereits den Sprung in die Musikkapelle Aschau geschafft und spielen jetzt bei den Großen der Musikkapelle Aschau mit. Leonhard Eisner und Jugendleiter Alois Breckel-Stock dankten dem Musikförderverein Aschau für die ständige Unterstützung der Ausbildung der jungen Musiker und die intensive Nachwuchsförderung für die Kapelle. Leihinstrumente für die Anfänger und günstiges Unterrichts- und Notenmaterial aus dem Bestand der Kapelle sollen den Kindern – und auch den Eltern – die Möglichkeit geben, kostengünstig ein Instrument aus dem reichen Angebot einer Blaskapelle zu erlernen.

Foto Rehberg

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Stand: 26. September 2002