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Bau-Auftaktversammlung
Gut motivierte Atzinger gehen an großes Vereinsheim-Vorhaben heran

Atzing (hö) 16.10.05 – Wenn alles gut geht, dann können sich die Atzinger Vereine und Bürger sowie die Gemeinde Prien in absehbarer Zeit auf ein neues Gemeinschaftshaus in Atzing freuen. Entsprechend dem erfolgten Spatenstich und dem in diesen Tagen bei guter Witterung und viel Eigenleistung erfolgten Erdaushub-Arbeiten soll es weitergehen. Wie Trachtenvorstand Albert Rauch bei einer Bau-Auftaktversammlung in den Garagen der Ballfabrik Obermaier den rund 120 interessierten Mitgliedern und Bewohnern  mitteilte,  kann das Projekt zuversichtlich angegangen werden.

„Ohne Gemeinde und ohne Unterstützung der Einwohner schaffen wir es nicht, den Bau mit 3.000 Kubikmeter umbauten Raum und mit einem Kostenvoranschlag von 741.000 Euro zu schultern“, meinte Albert Rauch stellvertretend für die eigens gegründete Gesellschaft bürgerlichen Rechts zum Bau eines Vereinshauses. Vom bisherigen Zusammenstand, von Architekt Georg Greilhuber und von den detaillierten Planungen zeigte sich Erster Bürgermeister Christian Fichtl angetan. „Seit Anbeginn verfolgen ich persönlich und der Gemeinderat das Projekt mit Ehrgeiz und wir freuen uns, dass es jetzt losgeht. Wir brauchen die Feuerwehr und die Brauchtumspflege im Ort Atzing und in der ganzen Gemeinde Prien und nun können wir den Vereinen, der Jugend und der Dorfgemeinschaft ein neues Zuhause geben. Ich sehe das Vereinsheim mit meinem geistigen Auge schon vor mir stehen“, sagte Bürgermeister Fichtl. Albert Rauch erläuterte die Planungen von Architekt und Vereinsmitglied Georg Greilhuber, die schon durch viel Vorabstimmungen weit gediegen sind. In den nächsten drei Wochen soll der Kellerbau fertig werden. Im Winter wird es eine Baupause geben und vom Frühjahr bis zum Juni sollen der Aufbau in Holzständerbauweise mit Dachstuhl sowie die Installationsarbeiten erfolgen. Nach einer Sommerpause, die vor allem der Erfüllung trachtlerischer Aufgaben dienen soll, wird es im Herbst 2006 weitergehen und Ende 2006 oder im Frühjahr 2007 wird es denkbar sein, dass das Vereinsheim fertig ist. Albert Rauch stellte neben den einzelnen Bau- und Finanzierungsvorstellungen auch noch die verschiedenen Bau-Verantwortlichen für die Sicherheit und für die einzelnen Gewerke vor.

Finanzierungskonzept

Für dieses Jahr hat die Gemeinde Prien bereits zugesagt, 100.000 Euro zuzüglich der zugesagten 80.000 Euro Zuschuß von der Regierung von Oberbayern für das Feuerwehrgebäude zur Verfügung zu stellen. Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, 50.000 Euro an Spenden aufzubringen. Weitere Baukosten müssen vom Trachtenverein und von der Feuerwehr aus deren Vereinskassen sowie durch Eigenleistungen aufgebracht werden. Aus diesem Grunde soll nunmehr in Atzing und Umgebung, aber auch in ganz Prien eine Spendenaktion gestartet werden. Ansprechpartner hierfür sind Fördervereinsvorsitzender Peter Wendl und dessen Kassier Ernst Reiter. Die Baukoordination an Ort und Baustelle übernimmt Michael Schlosser. „Die Gliederung der Gesamtmaßnahme, die Abgrenzung in Teilbereichen, die Aufteilung in Zuständigkeiten und ein gezielter Fachkräfteeinsatz sind notwendig, dass wir mit unserer dünnen Personaldecke das große Vorhaben schaffen“, sagte Albert Rauch. Auch die Frauen sind zur Mithilfe aufgerufen. Sie sollen für regelmäßige und ausreichende Brotzeiten sorgen, den Brotzeitplan hierzu erstellt Klara Schlosser aus Stetten. Hans Fischer als Vorstand der Feuerwehr Atzing dankte Albert Rauch für dessen detaillierte Ausarbeitungen aller Arbeitsgebiete und sagte die volle Unterstützung der Feuerwehrleute zu. Peter Wendl vom Förderverein informierte, dass die bislang 104 Mitglieder 19.425 Euro an Finanzmittel zusammengebracht haben. Vorgesehen ist auch noch ein Benefiz-Hoagart, der von Ernst Reiter organisiert werden soll. Michael Schlosser als Baustellen-Koordinator bat um Meldung von Leuten, die sich für Handwerker-Arbeiten als Fach- oder Hilfskräfte einteilen lassen. „Drei Wochen lang brauchen wir jeden Tage etwa fünf Leute, dann haben wir den Keller geschafft“, so Schlosser, der Anmeldungen unter der Telefon-Nummer 08051-3187 annimmt. Zum Dank für den guten Spatenstich überreichte Fördervereinsvorstand Peter Wendl an Bürgermeister Christian Fichtl ein schönes Brotzeitteller mit eingebrannten Erinnerungen an den Auftakt der Baumaßnahme.

Foto/s: Hötzelsperger

1.        Bürgermeister Christian Fichtl mit Trachtenvorstand Albert Rauch und Schriftführerin Klara Schlosser.

2.        Fördervereins-Vorsitzender Peter Wendl überreicht Bgm. Fichtl ein Brotzeitteller zur Erinnerung an den Spatenstich.

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Stand: 26. September 2002