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Über 50 Jahre im rastlosen Einsatz
Mit Günther Berger verliert Chiemgau einen außergewöhnlichen Foto-Chronisten

Prien (hö) 21.08.05 – Über 50 Jahre hat Günther Berger aus Prien das Leben und die Entwicklung in Prien und im Chiemgau als Fotograf festgehalten. In Zig-Tausenden von Bildern und rund 70.000 Fotofilmen hat er einen großen Schatz an Dokumenten hinterlassen.

Nun musste er auf dem Priener Friedhof zu Grabe getragen werden. Günther Berger verstarb im Alter von 78 Jahren, er war bis zu einer heimtückischen Krankheit bis ins hohe Alter beruflich aktiv. Pfarrerin Martina Posekardt von der Evangelischen Gemeinde Prien würdigte in ihrem Nachruf das verlässliche Wirken von Günther Berger für alle Gesellschaftsschichten. Namens der  Chiemgauer Bürgermeister und des Tourismusverbandes Chiemsee dankte Bürgermeister Kaspar Öttl von Aschau i. Chiemgau dem Verstorbenen dafür, dass er unermüdlich mit seinem guten Auge für die Bevölkerung und Vereine im Einsatz war.

Bürgermeister Christian Fichtl von der Marktgemeinde Prien bezeichnete den Tod von Günther Berger als unersetzliche Lücke. Für die Chiemgau-Zeitung und für das Oberbayerische Volksblatt sagte Redakteur Dirk Breitfuß ein letztes „Vergelt´s Gott“, schließlich war Günther Berger über fünf Jahrzehnte für die Chiemgauer ein rastloser Foto-Chronist, der auf diese Weise Geschichte geschrieben hat.

Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft von Prien verabschiedete sich von ihrem treuen Mitglied durch Dankesworte von Vorsitzendem Michael Anner, mit einem dreifachen Kanonensalut und mit Weisen der Priener Blasmusikanten. Günther Berger war im Zweiten Weltkrieg als Flieger im Einsatz er kam nach Kriegsende nach Prien, wo er sich eine berufliche Heimat schuf.

Foto: Hötzelsperger

Am offenen Grab von Günther Berger

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Stand: 26. September 2002