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Peter Gauweiler besucht Priener Goethe-Institut
Gauweiler setzt sich für dessen Erhalt ein

Beim Verlassen des Goethe-Institutes von links: Karl Fischer vom benachbarten LKZ, Sabine Patzer, Peter Gauweiler und Andi NeuerPrien (hö) 15.07.05 – Als der vom Bundestag entsandte Abgeordnete für das Goethe-Institut Deutschland machte sich der Münchner Dr. Peter Gauweiler einen persönlichen Eindruck vom Priener Goethe-Institut, das seit Monaten wegen drastischer Maßnahmen von der Schließung bedroht ist.

Ab 2006 wird das bislang so erfolgreiche Institut im erst vor wenigen Jahren mit Millionen-Aufwand durch die Gemeinde Prien erstellten neuen Gebäude keine vierwöchigen Sprachkurse mehr, sondern Seminare und sogenannten Integrationsunterricht geben. 

Peter Gauweiler lässt sich von einer Studentin informierenDr. Gauweiler bekannte sich für den Erhalt des Goethe-Institutes, er forderte sogar mehr solche Einrichtungen als bisher, denn in Europa ist Deutsch die am meisten vorkommende Muttersprache. Gauweiler bezeichnete die deutsche Sprache als kulturellen Violinschlüssel für den europäischen Einigungsprozess.

„Zehn Millionen von Nicht-Deutschen wollen in Deutschland leben und arbeiten, da brauchen wir die Vermittlung der deutschen Sprache mehr denn je“, so Gauweiler. Zum grundsätzlichen Verständnis sagte er: „Der Kern vom Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe war die Sprache. Damit wir uns besser verstehen, müssen wir uns besser verstehen“.

Sabine Patzer mit Bürgermeister Christian Fichtl und Peter GauweilerDeutschland als Kulturnation braucht einen politischen und kulturellen Neuanfang für die Goethe-Institute, damit deren Auftrag den heutigen Bedürfnissen gerecht wird. Aus diesem Grunde soll mit den Betroffenen und Verantwortlichen eine neue Initiative zum Erhalt des Goethe-Institutes Prien unternommen werden. Sabine Patzer als neue Leiterin des Institutes dankte dem auf Einladung des Priener CSU-Ortsvorsitzenden Andi Neuer gekommenen Abgeordneten und sie stellte noch die Arbeiten eines Studenten und Berufsfotografen aus Saudi Arabien mit dem Titel „Deutschland mit arabischen Augen“ vor.

 

Fotos: Hötzelsperger

Weitere Infos: Andi Neuer, Telefon 08051-609960

 

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Stand: 26. September 2002