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Freundschaft zwischen Prien und Graulhet
40 Jahre deutsch-französische Freundschaft zwischen Prien a. Chiemsee und Graulhet in Südfrankreich

Eintrag von stv. Generalkonsulin Gnevieve Debard ins Goldene Buch  -mit Priens Bürgermeister Christian FichtlPrien (hö) 25.08.05 – Seit 40 Jahren gibt bereits eine Freundschaft zwischen der Chiemsee-Gemeinde Prien und der Stadt Graulhet in Südfrankreich. Den ersten Schritt machten 1965 Priener Landwirtschaftsschüler als sie auf Exkursionsreise waren und deren Kontakte zu einer inzwischen festen Partnerschaft führten. Im Rahmen eines Festaktes hieß nunmehr Priens Bürgermeister Christian Fichtl eine offizielle, gut 30köpfige Delegation aus Graulhet in Prien im Sitzungssaal des Rathauses willkommen.

Zweiter Bürgermeister Robert Raquefeuil trägt sich ebenfalls in das Goldene Buch ein„Mit der Landwirtschaft hat alles begonnen, die Saat ist aufgegangen, das zarte Pflänzchen ist groß, wir können uns an einer festen und weiter wachsenden Beziehung freuen“, sagte Bürgermeister Fichtl und dankte zahlreichen Kräften, die zum Blühen und Gelingen der   Partnerschaft beigetragen haben. Dies waren auf Priener Seite die Alt-Bürgermeister Franz Seebauer und Lorenz Kollmannsberger und der Internationale Freundschaftskreis mit der Familie von Rothkirch.  Die französische Delegation wurde angeführt von Zweitem Bürgermeister Robert Raquefeuil und vom Abgeordneten Claude Bousquet. Ein Grußwort zum 40jährigen Jubiläum sprach die stellvertretende Generalkonsulin des Französischen Generalkonsulates München, Genevieve Debard. In den verschiedenen Reden kam zum Ausdruck, dass gerade der seit 25 Jahren gepflegte Schüleraustausch zu den tragenden Säulen der Partnerschaft beiträgt, denn –so der einhellige Tenor- die Jugend ist die Zukunft. Auch die Motiv-Änderungen der Freundschaft wurden angesprochen.

Ehemalige Priener Landwirtschaftsschüler studieren nach 40 Jahren ein ReisealbumWar es am Anfang das Lindern von Kriegswunden, so sind es heute die Bausteine für eine vereintes Europa, die gemeinsam gesucht werden. Herausgestellt wurde auch der Wert der kommunalen Bemühungen für die deutsch-französische Freundschaft. Die bereichernden Beziehungen, die  in den rund 1.500 Kilometer voneinander entfernt liegenden Orten Graulhet und Prien gepflegt werden, sind Bestandteil eines deutsch-französischen und bayerisch-französischen Netzwerkes. „Es lohnt sich, den Austausch und die Partnerschaft beiderseits des Rheins aufrecht zu erhalten und weiter zu pflegen. Es lebe Frankreich, es lebe Deutschland, es lebe Bayern und es lebe die Partnerschaft“ – so war abschließend zu hören. Mit freudigen Bemerkungen trugen sich die Gäste und die stellvertretende Generalkonsulin in das Goldene Buch des Marktes Prien ein. Mit bayerischen Musikweisen sowie mit einem Abendessen im Hotel „Bayerischer Hof“ klang der Begrüßungsabend aus. Bis zum Dienstag, 30. August ist für die Graulheter ein umfassendes Programm vorbereitet, das in erster Linie die Mitglieder des Internationalen Freundschaftskreises betreuen.

Foto: Hötzelsperger

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Stand: 26. September 2002