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Von Hans Furtner vor 40 Jahren verfasst
Priener Hirtenspiel vermittelte tieferen Sinn der Geburt Jesu in glaubwürdiger und winterlicher Atmosphäre 

Prien (hö) 17.12.05 – „Etwas von der Botschaft der Geburt Jesu Christi mit nach Hause nehmen“ – dies war das Ziel des Priener Trachtenvereins, der zum Abschluss seines 110. Jubiläumsjahres das von Hans Furtner vor 40 Jahren verfasste Priener Hirtenspiel unter freiem Himmel zur Aufführung brachte. Gesamtleiterin Irmi Furtner und die rund 70 aktiv Mitwirkenden überzeugten nach harten Probenwochen Hunderte von Zuschauern, die dicht aneinander gedrängt vor dem Moar-Hof auf extra aufgebauten Tribünen Platz fanden. Von der Herbergssuche bis zur Huldigung der Heiligen Drei Könige handelte das Spiel mit viel Musik und Gesang in knapp einer Stunde.

Hans Furtner wollte schon vor 40 Jahren mit der Schaffung des Krippenspiels etwas für die Priener und für die erwartungsvolle Zeit vor Weihnachten tun. Wie sein Neffe Sepp Furtner bei der Begrüßung und bei den Schlussworten erläuterte, haben die Anstrengungen des Hirtenspiels einen tiefen Sinn. „Vergegenwärtigen wir uns die Botschaft, die mit dieser Aufführung verbunden ist.

Sie soll die heutige Hektik von Einkaufen und Schenken überdecken“, so Sepp Furtner. Von der Natur wurde dieser Wunsch meisterhaft begleitet. Es herrschten nämlich bei der Premiere eisiger Wind und dichtes Schneetreiben. Eine beachtenswerte Kulisse für den Ochsenwirt, für das Lagerfeuer und für den Stall, der als Unterkunft diente, ließen erahnen, wie es vor rund 2.000 Jahren gewesen sein mag. Perfekt unterstützt war das Geschehen von Lichteffekten, die immer jenen Teil erstrahlen ließen, der gerade in den Mittelpunkt der Handlungen rückte.

Spiel mit Ochs, Esel, Schafe und Pferden

Die vielfältigen Vorbereitungen unter der Leitung von Irmi Furtner galten einmal dem Aufbau der Szenenlandschaft, der lebendigen Mitwirkung von Ochs, Esel, Schafen und Pferden (der Heiligen Drei Könige) sowie der musikalischen Ausgestaltung. Lebfrisch und zuweilen belustigend war vor allem die Jugend mit Gemeinschaftsgesang und mit instrumentaler Begleitung bei der Sache. Auch wenn die tiefen Temperaturen gerade den Blechbläsern zu schaffen machten, waren der Gesang sowie Alphornbläser und weitere Instrumentalisten aus den Reihen der Priener Musikkapelle wohl auf die Thematik und aufeinander eingestimmt.

In der Szene der Herbergssuche mit Gesang und realem Spiel  gefielen Liesi Huber und Sebastian Weyerer  als Maria und Josef sowie Walter Gerlmayer als quartier-verwehrender Wirt. Mit wärmendem Glühwein und mit selbst gemachten Lebkuchen und weiteren einfachen Brotzeiten verstanden es die Veranstalter auch in der Verpflegung  dem Veranstaltungssinn gerecht zu werden. Nach dem starken Beifall für alle Mitwirkenden galt noch ein großer Dank der Bauersfamilie vom Moar z´Bruck und der Priener Volksbank-Raiffeisenbank, die zur Verwirklichung des Priener Hirtenspiels von Hans Furtner wertvolle Beiträge leisteten. Wie Sepp Furtner sagte, soll das Spiel über die Geburt Jesu rund alle fünf Jahre zur Aufführung gebracht werden.

Foto/s: Hötzelsperger

1.      Einige Mitglieder des Chores

2.      Krippenbild

3.      Bläser aus den Reihen der Priener Musikkapelle

4.      Herbergssuche

Weitere Informationen: Irmi Furtner, Telefon  (0170) -4517464

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Stand: 26. September 2002