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Gelungenes Starkbierfest der Priener Blaskapelle
Vorstellung des neuen Dirigenten Martin Schmidt 

Prien (hö) 20.03.05 – Starkes Bier und nicht minder starke Sprüche von Bruder Barnabas hatte das diesjährige Starkbierfest der Blaskapelle von Prien zu bieten. Damit aber noch nicht genug: erstmals stellte sich als neuer Dirigent der Priener Blaskapelle Martin D. Schmidt aus Wolfratshausen vor. Der 53jährige Berufsmusiker will als Mitglied der Münchner Philharmoniker und der bekannten Gruppe „Blechschaden“ zukünftig den Taktstock bei den Priener Blasmusikanten schwingen.

Damit waren die besten Voraussetzungen für einen harmonischen Erfolg der Veranstaltung im Großen Kursaal gegeben. Musikmeister Max Weidenspointner hieß zu Beginn unter den Ehrengästen auch Pfarrer Bruno Fink aus Prien, die frühere Dirigentin Michaela Haindl sowie den Fördervereins-Vorsitzenden der Blaskapelle Michael Anner besonders willkommen. Bürgermeister Christian Fichtl von der Marktgemeinde Prien wurde zum Anzapfen des ersten Fasses Bier von der Königlichen Brauerei Kaltenberg gebeten. Mit sieben sanften Schlägen gelang dies weitaus besser als im Vorjahr, wie der Bürgermeister selbst gestand: „Letztes mal hatte ich eine eigene, modifizierte Anzapf-Methode probiert, letztlich sogar mit durchschlagendem Erfolg bei überaus spritzigen Ergebnissen“, erinnerte sich Christian Fichtl an das Schaumbad vor einem Jahr. Freudig über das gelungene Anzapfen dirigierte Christian Fichtl gleich danach den Bayerischen Defiliermarsch.

Mit Konzert- und Unterhaltungsweisen verstanden es die Priener Musiker schnell eine passende Starkbierstimmung in den von guten Brotzeiten bereicherten Großen Kursaal zu bringen. Alsdann kam Sepp Furtner als Bruder Barnabas, um mit einer umfassenden Fastenpredigt die versammelten Ritterbockfreunde bei Laune zu halten. Zum Priener Verkehrskonzept schlug er vor, dass die günstige Tunnelbauweise vom leider gescheiterten Chiemsee-Sauna-Bau doch für eine Untertunnelung des Marktplatzes Anwendung finden sollte. Zur derzeitigen Schneemenge meinte Bruder Barnabas, dass damit der durch die Straßenreinigungssatzung aufgewirbelte Staub endgültig verschwunden ist. Herzlich begrüßte Sepp Furtner den neuen Leiter des Tourismusbüros von Prien, Ferdinand Reb, der trotz seiner Herkunft aus dem Fichtel-Gebirge mit dem Priener Bürgermeister Christian Fichtl weder verwandt noch verschwägert ist. Ganz schön ins Schwitzen kam der Fastenprediger bei seinen Betrachtungen zur Priener Tourismusgesellschaft. „Nicht nur wegen der Chiemsee-Sauna, sondern wegen der vielen Event-Raketen, die von Prien aus nach Bernau, zu den Chiemsee-Inseln, nach Rohrdorf und sogar bis zum Wörthersee abgeschossen wurden, mussten wir auf der Hut sein“, meinte Sepp Furtner und er bat die Priener Gemeinderäte, dies auch weiterhin zu sein.

Foto: Hötzelsperger

1.      Bürgermeister Christian Fichtl (li.) zapfte das erste Faß an (dahinter verfolgen Musikmeister Max Weidenspointner und der neue Dirigent Martin Schmidt das Geschehen).

2.      Martin Schmidt als neuer Dirigent der Blaskapelle Prien

 

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Stand: 26. September 2002