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Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung von Wildenwart
Herzog Max in Bayern mit Spatenstich und Freigabe

 Wildenwart (hö) 11.11.05 – Als Glückstage bezeichnete Herzog Max in Bayern den Spatenstich am 25. Mai und die Freigabe am 11. November für die Ortsumfahrung von Wildenwart. Beide male herrschte gutes Wetter und auch die gesamte Baumaßnahme während der insgesamt 170 Tage Bauzeit stand unter einem guten Stern. Die Umgehung von Wildenwart ist Teil der Staatsstraße 2093 von Frasdorf nach Prien und sie hat rund 1 Million Euro gekostet. 

Wie Bürgermeister Benno Voggenauer mitteilte, konnte der vorgesehene Kostenplan fast eingehalten werden, kleine Erhöhungen haben zusätzliche Verbesserungsmaßnahmen bei den Zubringerstraßen zum neuen Kreisel verursacht. Der Kreisverkehr mit Anbindungsstraßen wurden im Beisein des ehemaligen Landtagsabgeordneten Adolf Dinglreiter und des Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner sowie unter zahlreicher Teilnahme der Wildenwarter Bevölkerung seiner Bestimmung übergeben.

Klaus Rehm als Leiter des Straßenbauamtes Rosenheim bezeichnete die Straßenbauaktion als aussergewöhnlich angenehmes Bauprojekt, da die Wildenwarter, die Grundstücksbesitzer und vor allem auch die Herzogliche Familie vielfache Unterstützung spüren ließen. Den kirchlichen Segen spendeten Pfarrerin Christine Wackerbarth von der Evangelischen Kirchengemeinde und Thomas Boderke als Gemeindereferent der Katholischen Pfarrgemeinde.

Nach der Verkehrsfreigabe werden die bereits begonnenen Ortssanierungsmaßnahmen inmitten von Wildenwart noch vorangetrieben. Herzog Max in Bayern, der zusammen mit Herzogin Elisabeth in Bayern dem Festakt beiwohnte, sprach von gewonnenen Schönheiten für die Autofahrer und von guten Zukunftsaussichten für die Wildenwarter als er sagte: „Auch wenn wir jetzt im Durchgangsverkehr nicht mehr an der Schlosswirtschaft und am Schloß vorbeikommen, so entschädigt der Blick auf die Christkönigskirche voll und ganz.

Das vermehrte Verkehrsaufkommen war zuletzt eine schwere Belastung, das denkmalgeschützte Häuser-Ensemble in Wildenwart hatte darunter sichtbar gelitten, die neue Umfahrung ist wirklich ein Segen“, so Herzog Max in Bayern. Nach der Verkehrsfreigabe waren Arbeiter, Ehrengäste und Wildenwarter noch zu einer Brotzeit in die Schlosswirtschaft eingeladen.

 Foto/s: Hötzelsperger

 

Zahlen zur Umgehungsstraße Wildenwart

 

-         Kosten ca. 1 Million Euro

-         Bauzeit: 170 Tage

-         Grunderwerb: ca. 13.650 qm

-         Pflastereinfassungen: ca. 500 lfm

-         Erdbewegungen: ca. 10.000 cbm

-         Asphaltdecke: ca. 7.500 qm

-         Versetzung eines denkmalgeschützten Bildstockes

-         Tunnel für Vieh ca. 30 m

-         Kanalrohre ca. 550 m und Sickerleitungen ca. 800 m

 

 

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Stand: 26. September 2002