derChiemgauer.de

Beitrag

 „Adel in Bayern“
Eine Landesausstellung kommt 2008 nach Aschau i. Chiemgau und nach Rosenheim – Erste Präsentation vor Aschauer Gemeinderat recht vielversprechend

Aschau-Rosenheim (hö) 17.04.06 – Eine frohe Botschaft konnte Dr. Wolfgang Jahn vom Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) dem Aschauer Gemeinderat übermitteln. Im Jahr 2008 werden die Burg Hohenaschau und das Ausstellungszentrum des Rosenheimer Lokschuppens für eine Landesausstellung auserwählt. Der derzeitige Titel der zweigeteilten Ausstellung lautet „Adel in Bayern“. Die Mitglieder des Gemeinderates von Aschau nahmen die Ausführungen und Bekanntgaben vom Vertreter des HdBG und des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Beifall entgegen.

Die Gemeinde Aschau i. Chiemgau wurde allerdings nicht zufällig auserwählt. Vor einigen Jahren bewältigten die Gemeinde sowie der Heimat- und Geschichtsverein von Aschau eine immense Aufgabe bei der Herausgabe von über zwanzig Bänden zur Chronik für das Priental zwischen Aschau und Sachrang. Wolfgang Bude als Leiter der Tourist-Information war dabei zusammen mit vielen Autoren federführend am Werke. „Aus diesem Grunde dürfen wir Wolfgang Bude auch als Vater der kommenden Landesausstellung bezeichnen“, würdigte Bürgermeister Kaspar Öttl seinen leitenden Mitarbeiter, der seinerseits von einer nunmehr beginnenden, langen Wegstrecke mit viel Arbeit berichtete. Wie Dr. Jahn vom Haus der Bayerischen Geschichte und Bürgermeister Kaspar Öttl weiter informierten, werden die Aufgaben zur Ausstellungsvorbereitung und Durchführung geteilt.

Die Gemeinde Aschau sorgt ebenso wie die Stadt Rosenheim für die Ausstellungsräume und wenn es los geht für die personelle und informative Bewirtschaftung. Der Zeitplan sieht nunmehr vor, dass im Mai diesen Jahres die Verträge zwischen den Beteiligten vereinbart werden, dass im Sommer die Konzeption erarbeitet und diskutiert wird und dass im Frühjahr des nächsten Jahres - voraussichtlich in Aschau -  eine wissenschaftliche Tagung weitere Erkenntnisse bringen wird. Der Baubeginn für die Ausstellung ist im Januar 2008 vorgesehen, die festliche Eröffnung mit viel politischer Prominenz ist im April des Jahres 2008 vorgesehen. Weltweit sollen Ausstellungsstücke zusammengetragen werden. Im Schloß Hohenaschau sollen zwei Räume als Gemäldegalerie genutzt werden, ein virtuelles Burgmodell ist ebenfalls in Vorbereitung. Das Leben auf dem Schloß wie es früher war, soll in unterschiedlichen Bereichen zum Ausdruck kommen. Die gerade in Aschau stark vertretenen Adels- und Herrschaftsfamilien von Freyberg („Die letzten Ritter“), von Preysing  und von Cramer-Klett haben einen starken Bezug zur heimischen Bevölkerung. „Die Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte war bislang einzigartig, wir freuen uns auf die gestellte Aufgabe“, so Bürgermeister Öttl. 

Repros: Hötzelsperger

1.      Alte Darstellungen von Schloss Hohenaschau und von Schloss Rosenheim – sowohl Aschau als auch Rosenheim sind 2008 Gastgeber einer Landesausstellung vom Haus der Bayerischen Geschichte in Bayern.

2.      Burg Hohenaschau wird 2008 Teil der Landesausstellung „Adel in Bayern“

Weitere Informationen: Wolfgang Bude, Tourist-Info Aschau, Telefon 08052-904937 und Dr. Wolfgang Jahn, HdBG, Telefon 0821-3295-133

Schreiben Sie uns Ihre Berichte!

zurück

derChiemgauerreport     kleinanzeigenreport      werberingreport 
copyright by friedrich wilhelm   83209 prien am chiemsee    dickertsmühlstrasse 24    Tel.: 08051/63344

Stand: 26. September 2002