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Chronik Frasdorf
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Frasdorf/Obb.

Kurze Beschreibung der Gemeinde Frasdorf mit Chronik

Seit der Gebietsreform besteht die Gemeinde Frasdorf ans den Kirchdörfern Frasdorf, Umrathshausen und Wildenwart. Frasdorf, das größte der drei Dörfer am Fuß der langgezogenen Ostausläufer der Hochries auf einem flachen Sattel gelegen, welcher die Wasserscheide zwischen der etwa 600m östlich des Ortes in tief eingeschnittenem Tal vorbeifließenden Prien und der im Westen dem Inn zustrebenden Aachen bildet, wurde bereits 1135 das erste Mal urkundlich erwähnt. Es wird aber angenommen, dass in Frasdorf bereits viel früher eine Kirche erbaut wurde. Die heutige Kirche wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet und wurde Mitte des 18.  Jahrhunderts barockisiert. Aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt die Einrichtung im Stil der Neurenaissance.

Umrathshausen, in schöner freier Lage auf einem Moränenhügel, der das Aschauer Talbecken im Norden abschließt, ist sehr alt. In der Urkundensammlung des Erzbischofs, Friedrich von Salzburg, wird erwähnt, dass im Jahre 958 der edle Odalfried dem Erzbischof Friedrich von Salzburg Haus und Hof mit Ackern, Wiesen und Wald in “Humprehtshusa“ übergab. Die Filial- und ehemalige Wallfahrtskirche Heilig-Blut in Umrathshausen stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Deckengemälde schuf im Jahr 1749 der Maler Josef Adam Mölk aus Tirol.

Wildenwart war bis ins 19. Jahrhundert kein Dorf im eigentlichen Sinn, sondern bestand nur aus dem Schloß, seinen zugehörigen Amts- und Wirtschaftsgebäuden, einer Hoftaverne und einer Schmiede. Die Ortsgeschichte von Wildenwart war daher bis ins 19. Jahrhundert ausschließlich Geschichte des Schlosses. Durch die Herrschaftsgeschlechter Freyberg und Preysing war Wildenwart mit Hohenaschau eng verbunden. Das Schloß wurde im Jahr 1862 von Erzherzog Franz V von Modena-Este und seiner Gemahlin, Prinzessin Adelgunde von Bayern, einer Schwester des Prinzregenten Luitpold von Bayern, erworben und als Sommersitz bezogen. Von ihnen gelangte Wildenwart im Erbgang über das Haus Österreich-Este an Königin Maria - Theresia von Bayern, die Gemahlin König Ludwig III. Das Schloß ist gegenwärtig Eigentum und Wohnsitz eines Urenkels von König Ludwig III, Herzog Max in Bayern und kann nicht besichtigt werden. Außerdem gehört zum Gemeindebereich noch die Wallfahrtskirche St. Florian, die in sehr schöner einsamer Lage am Hang eines weitgeschwungenen Wiesenhügels etwa 300m südlich des Dorfes Greimelberg liegt. Der Flügelaltar von St. Florian gehört zu den künstlerisch wertvollsten unter den erhaltenen spätgotischen Altarwerken Oberbayerns; im Südosten dieses Bereichs wird er nur vom Hochaltar von Rabenden übertroffen. Bemerkenswert ist auch die sehr gute Rokkoko­Schnitzgruppe des Hl. Florian, die um 1760 aus der Werkstatt des Münchner Hofbildhauers Johann Baptist Straub hervorgegangen ist, wobei starke Einflüsse seitens der Kunst Ignaz Gunters festzustellen sind.

Geschichte der Pfarrei

Die Geschichte Frasdorfs und seiner Kirche kann bis in die Zeit der Kreuzzüge zurückverfolgt werden.

Frasdorf um 1810Im Jahre 1135 wird Fradelsdorf das erste Mal urkundlich erwähnt. Es kann aber mit Sicherheit angenommen werden, dass bereits sehr viel früher eine Kirche in Frasdorf erbaut wurde. Vermutlich schon Anfang des 7. Jahrhunderts, als irische Mönche in Zellboden (Einödhof am Weg von Frasdorf zur Hochries) eine Niederlassung (Zellen) hatten und von hier aus die Umgebung christianisierten.

Frasdorf, ursprünglich Fradelsdorf, Fradalstorf, Vralstorf, Fradilsdorf oder Frautildesdorf genannt, wird 1280 nochmals als Vrostorf urkundlich erwähnt. Aber bereits 1455 hatte sich der Name zu seiner heutigen Form abgeschliffen. Der Name leitet sich vermutlich von einem Dorf der Frau Tilde oder von einem Personennamen Fradal, vom Stamme frad tüchtig, kräftig, ab.

1135 übergaben die Freien Potto und Walther von Bertericheshusen der Abtei Admont in der Steiermark neben einem Gut in Fradelsdorf auch den erblich an sie gefallenen Zehent. Anlaß war der Eintritt ihrer Schwester in das Benediktinerinnenkloster Admont, das einen bedeutenden Ruf wegen der hohen Bildung und der literarischen Tätigkeit seiner Nonnen hatte. Etwa gleichzeitig schenkte auch Gebholf von Aschering beim Eintritt seiner Tochter Gertrud dem Kloster Admont seinen Besitz zu Fradelsdorf.

Pfarrkirche St.Margeritha InnenansichtAm 10. Oktober 1139 bestätigte Erzbischof Konrad 1. von Salzburg dem Kloster Admont alle Schenkungen seiner Vorgänger Gebhart und Thiemo, sowie seine eigenen Schenkungen. Darunter »mediam partem decimarum ad Fradalstorf« d. h. die Hälfte des in Frasdorf anfallenden Zehents.

Am 1. März 1156 schenkten Markgraf Englbert von Kraiburg-Ortenburg und seine Gemahlin Mathilde neben den ihnen gehörigen Gütern auch die Kirche in Frasdorf dem von ihren Vorgängern, den Grafen von Sulzbach, gestifteten Chorherrenstift Baumburg. Anlaß war die Weihe der dortigen Stiftskirche.

1429 ging der aus nicht mehr belegbaren Gründen auf ein Drittel geminderte Frasdorfer Zehent des Klosters Admont durch Kauf, bzw. Tausch an das Stift Herrenchiemsee über.

1455 kam es zwischen den Herren von Freyberg zu Hohenaschau und dem Probst zu Baumburg zu einem Streit wegen der Güter zu Frasdorf. (Dem Kloster Baumburg gehörten z. B. der Hamberger von Ruckerting, der Tag von Walkerting, der Unterhaustätter, der Daxamüller, der Unterachertinger, der Stockacher, der Qberprienmüller, der Weizenreiter, der Haslauer, der Sturm, der Sagberger, der Stadler, der Winklinger, der Unterzottner, der Moar, der Oberzottner, der Anden, der Widl, der Mesner, der Petermesner, der Griesstätter und der Braun.)

Dieser Streit wurde durch Herzog Ludwig dem Reichen von Bayern-Landshut geschlichtet. Dabei wurde der Herrschaft von Hohenaschau die Gerichtsbarkeit über alle Güter und dem Kloster Baumburg ein Drittel des anfallenden Zehents von Frasdorf zugesprochen.

Bruderschaftsurkunde von 1882Diese Rechts- und Besitzverteilung spiegelt sich in den alten Altarpatrozinien der Kirche wider. Das Kirchenpatrozinium St. Margaretha von Frasdorf geht ohne Zweifel auf das Kloster Baumburg (Stifts- und Kirchenpatronin St. Margaretha) zurück. Ein Seitenaltar in Frasdorf war früher dem Hl. Blasius (Stiftspatron von Admont) geweiht und noch im 17. Jahrhundert wurde dieses Fest als Nebenpatrozinium in Frasdorf gefeiert.

Die Kirche in Frasdorf war seit dem Hochmittelalter Hauptfiliale (Kreuztracht) der Pfarrei Prien und besaß seit jeher pfarrliche Rechte (Tabernakel mit Allerheiligstem, Friedhof und sonntäglicher Gottesdienst). Sie wurde bis 1680 von einem Kooperator aus Prien versorgt.

1215 wurde unter Papst Jnnozenz III. und Bischof Eberhard II. von Salzburg das Bistum Chiemsee als Suffraganbistum gegründet. Das heißt, es war ein Unterbistum oder Eigenbistum und daher in enger Abhängigkeit des Fürsterzbistums Salzburg und in ein bayerisches und ein tirolisches Dekanant unterteilt.

Die Kreuztracht Frasdorf, die zur Pfarrei Prien und somit zum Bistum Salzburg gehörte, wurde jetzt dem Bistum Chiemsee unterstellt.

Die Frasdorfer Kirche hatte ursprünglich beträchtlichen Grundbesitz. Doch zwang der Kirchenbau im 15. und 16. Jahrhundert zum Verkauf einer Reihe von Gütern, weshalb das Stiftungsvermögen später sehr bescheiden war und kaum für die laufenden Kirchenbedürfnisse ausreichte. Der Güterverkauf erfolgte »Zu nutz und frummen des wirdigen Gotzhaws von grosser notturfft wegen der Kirchen«. Am 22. Juni 1466 verkauften die Kirchenpröpste der St. Margarethenkirche zu Frasdorf an die St. Ulrich Kirche zu Vmbertzhawssen (Umratshausen) das Kirchengut zu Erlach und am 29. September 1467 das Kirchengut zu Gundriching »bei dem Gatter« an die Kirche zu Rottau. Anfang des 16. Jahrhunderts erfolgten folgende Güterverkäufe: Am 23. April 1509 ein Kirchengut zu Ginnerting, am 3. März 1510 eine Gült auf dem Buchberg bei Rimsting, am 4. Dezember 1510 ein Gut zu Stetten bei Frasdorf und am 25. Mai 1511 ein Gut zu Haustätt.

Ende 15./Anfang 16. Jahrhundert wurde der noch jetzt stehende Kirchenbau errichtet.

Hl.Antonius, von Anton Killer (1984)Zu dieser Zeit lebten die Gundrichinger zu Gundriching, dem heutigen Ginnerting. Sie waren ein Ministerialengeschlecht der Aschauer und besondere Wohltäter der Frasdorfer Kirche. Noch um 1700 hing über der Saktristeitür ein spätgotischer Totenschild mit Wappen und Inschrift: »Hie ligt begraben der Edl vnd vest Jobst Guntrichinger zu Gintrichingvnd Katharina Schaltorferin sein Eheliches gemachel, die gestorben ist am Montag nach Sant Vlrichstag 1504«.

Gabriel Guntrichinger, später Stadt- und Landrichter zu Kufstein, erwirkte 1500 in Rom einen Großen Ablaß für die Kirche.

Während des Landshuter Erbfolgekrieges 1504 wüteten die Landsknechtstruppen auch in Frasdorf und zerstörten u. a. die Kirche.

1552 teilten die Gebrüder Gabriel und Jobst Guntrichinger ihren Besitz so, daß Gabriel die tirolischen und Jobst die bayerischen Besitzungen erhielt. Jobst, der später herzoglicher Pflegsverwalter und Richter zu Trostberg wurde, verkaufte am 12. September 1556 seinen Edelmannsitz in Ginnerting an Pankraz von Freyberg auf Hohenaschau. Jobst von Guntrichinger starb 1575 in Trostberg und wurde in der Seelenkapelle St. Ursula beigesetzt.

Bei der Verlängerung der dortigen Hallenkirche 1866 wurde die Grabplatte in die Kirche übernommen. Sie ist an der Innenwand der Nordseite angebracht und heute noch erhalten.

Die Herren von Freyberg residierten seit 1383 auf Hohenaschau, nachdem sie die Mautner, Nachfolger der Aschauer, abgelöst hatten.

1608 kamen die Herren von Preysing auf die Herrschaft von Hohenaschau.

1626 und 1634 wüteten Pestepedemien in ganz Süddeutschland. Auch Frasdorf wurde heimgesucht. Auf dem Platz, auf dem heute Holzspielgeräte hergestellt werden, dem früheren Bahnhofsgelände, lag damals der Pestfriedhof.

1670 wurde Johann Franz von Preysing Bischof des Bistums Chiemsee. Er erhob seine Heimatgemeinde Aschau, die bis dahin zur Pfarrei Prien gehörte, 1680 zur eigenen Pfarrei. Im gleichen Jahr wurde Frasdorf ein Vikariat der neuen Pfarrei Aschau.

Als das nahe der Kirche gelegene Krämergütl 1680 versteigert wurde, erwarben es die Gemeinden Frasdorf und Umratshausen und ließen es als Wohnhaus für den künftigen Expositus (Vikar) instandsetzen.

Drei Jahre später wurde Johann Christoph Kymicher erster Expositus in Frasdorf.

Barockes Hochaltarbild: Hl. Margeretha, von Jacob Carnutsch (1683)1704, während des spanischen Erbfolgekrieges, plünderten durchziehende Truppen (vorwiegend Panduren und Kroaten) Kirche und Dorf.

Der Pfarrhof wurde 1730/31 durch einen Neubau (einfirstiges Bauernhaus mit Wohn- und Ökonomietrakt) nach Plänen des Herrenchiemseer Klosterpaliers Joseph Guethainz, der aus dem Lechtal nach Herrenchiemsee geholt wurde, ersetzt. Ein fast herrschaftliches Gepräge erhielt der Bau durch das steile Walmdach und die Stuckdecken in den Wohnräumen. Das schöne Gebäude ist bis heute erhalten, es ist jetzt das Frasdorfer »Haus des Gastes«, lediglich der Ökonomietrakt wurde umgebaut.

1760 wurde in der Frasdorfer Kirche die Bruderschaft zur Verehrung der unbefleckten Empfängnis gegründet. (Kath. Vereinigung von Laien ohne Ordensgelübde im bürgerlichen Beruf.) Verliehen von Papst Clemens XIII. und approbiert (Erteilung der bischöflichen Erlaubnis) von »Seiner Hochfürstlichen Gnaden Franciscus Carolus, Bischof zu Chiemsee«. Das Bruderschaftsbild zeigt die »Mutter der schönen Liebe«, das Gnadenbild von Wessobrunn. In Wessobrunn wurde diese Bruderschaft bereits 1711 gegründet. Um die Zeit der Frasdorfer Gründung waren es schon über 320 einzelne Gruppen mit etwa 600.000 Mitgliedern. Es war die größte bayerische Marien­Bruderschaft des 18. Jahrhunderts. Die Mitglieder stammten aber nicht nur aus Bayern, sondern auch aus Österreich, Südtirol, Ungarn, Böhmen, Polen, Belgien und Frankreich.

Im Landkreis Rosenheim hängen die Bruderschaftsgemälde noch in den Kirchen von Au, Weihenlinden, Seeon und der Stadtpfarrkirche Wasserburg. Der Name des Bildes ist dem Buch Jesus Sirach entnommen: »Einem Weinstock gleich bringe ich süße, duftende Früchte hervor, und meine Blüten tragen herrliche Edelfrucht. Ich bin die Mutter der schönen Liebe und der Gottesfurcht, der Erkenntnis und der heiligen Hoffnung. Bei mir ist alle Gnade des guten Wandels und der Wahrheit, bei mir ist alle Hoffnung des Lebens und der Tugend«.

Bei der Säkularisation 1803 wurde das Bistum Chiemsee aufgelöst und zwischen den Bistümern Salzburg, Passau und Freising aufgeteilt. Frasdorf kam zu Freising.

1806 wurde Frasdorf zur eigenen Pfarrei erhoben. Als erster Pfarrer wurde am 26. April 1806 H. H. Posidius Rochus in der Frasdorfer Kirche installiert, er war vor der Säkularisation Chorherr im Kloster Herrenchiemsee. Seit 1. Oktober 1974 leitet H. H. Pfarrer Oberbauer als 16. Seelsorger die Pfarrei.

Bruderschaftsbild "Mutter der schönen Liebe" aus dem marienaltar (um 1761)Alle Mesner ab Anfang des 18. Jahrhunderts sind auch namentlich bekannt. Seit 20. Februar 1756 bis heute, also über 200 Jahre, ist das Mesneramt in der Familie Gasbichler. Mit dem Bayerischen Konkordat von 1817 trat das neue Erzbistum von München und Freising die Nachfolge der alten Freisinger Diözese an.

1820 kam Ludwig Achleitner nach Frasdorf und wirkte hier über 40 Jahre als Lehrer, Gemeindeschreiber und Organist. Er war weithin bekannt als Komponist zahlreicher Kirchenwerke, wovon einige noch erhalten sind. U. a. ein herrliches Te Deum. Sein Sohn Joseph Achleitner, 1823 in Frasdorf geboren, diente später als Kammermusiker am Hof König Ottos von Griechenland.

Von 1823 bis 1884 lebte das »Weizenreiter Mädei« Maria Furtner in unserer Pfarrei. Sie lebte 52 Jahre nur von Wasser und war eine bescheidene, tief religiöse Frau. Nach dem Tod Maria Furtners stiftete die Schloßherrin von Wildenwart, Adelgunde Herzogin von Modena, Tochter König Ludwigs I., ein schmiedeeisernes Kreuz für das Grab der Wassertrinkerin, an deren Schicksal sie zeitlebens großen Anteil nahm. Auch König Ludwig I. und seine Söhne König Max II. und Luitpold, der spätere Prinzregent, kamen nach Weizenreit.

1830 kam die Wallfahrtskirche St. Florian aus der Pfarrei Prien zur Pfarrei Frasdorf.

1922 besuchte Nuntius Eugenio Pacelli, der am 2. März 1939 zum Papst geweihte Pius XII., auf der Fahrt von Wildenwart nach Aschau auch Frasdorf.

1951 wurde der Friedhof auf einem Grundstück der Pfarrkirchenstiftung erweitert.

1959 wurde das Leichenhaus gebaut. Früher wurden die Verstorbenen im eigenen Haus aufgebahrt, doch durch die Einquartierung der Heimatvertriebenen war dies oft wegen der engen räumlichen Verhältsnisse nicht mehr möglich. Man mußte auf die Friedhofskapelle ausweichen. Dann machten neue Vorschriften des Gesundheitsamtes den Bau eines eigenen Leichenhauses notwendig.

1961 erneuerte der Frasdorfer Bildhauer Josef Hamberger das Priestergrab.

Am 11. Mai 1967 beschloss der Frasdorfer Gemeinderat die Annahme eines eigenen Wappens. Die Beschreibung des 
vom Bayer. Staatsministerium des Innern am 9. Oktober 1967 genehmigten Gemeindewappens lautet: »Geteilt; oben 
dreimal gespalten von Blau und Silber; unten in Rot ein nach links gewendeter silberner Drache«. Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen:

»Die schon im 12. Jahrhundert nachgewiesene Pfarrkirche in Frasdorf hat die hl. Margaretha zur Patronin. Deren Attribut, der Drache, versinnbildlicht dies im Gemeindewappen. Mit dem Gemeindeteil Ginnerting war lange Zeit das Ministerialengeschlecht der Gundrichinger verbunden, deren Wappen die dreifache Spaltung von Blau und Silber zeigt. Im oberen Teil des Gemeindewappens wird dadurch auf die Ortsgeschichte hingewiesen«.

Am 20. März 1968 wurde der jetzige Pfarrhof gekauft, der bisherige 1730/31 erbaute an die Gemeinde verkauft.

Am 1. Januar 1973 kam die Pfarrei Frasdorf zum Dekanat Chiemsee. Das Dekanat Schloßberg, zu dem Frasdorf bisher gehörte, wurde in Dekanat Inntal umbenannt.

Die Pfarrei zählt heute ca. 1.800 Katholiken. Zu ihr gehören neben der Pfarrkirche St. Margaretha noch die Filialkirchen St. Florian im »Floriwinkl« (auf dem Weg nach Wildenwart) und Hl. Blut in Umratshausen (ehemalige Wallfahrtskirchen).

 

Nähere Auskünfte über das 
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Tel: 08052/179625 Fax: 08052/179628

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Stand: 26. September 2002