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Sehenswertes Frasdorf
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Tourist Info Frasdorf
Brigitte Kolbeck
83112 Frasdorf  Hauptstr. 32
Telefon: 08052-179625 - FAX:     08052-179628

 

 

Wallfahrtskirche St.Florian

Gotische Kirche mit barocker Brunnenkapelle. Die Kirche wurde 1490/94 im Stil der Gotik erbaut, 1764 barockisiert und 1853 regotisiert. 1989/ 94 wurde sie intensiv renoviert und restauriert und stellt nunmehr ein echtes Kleinod dar. Aus der Entstehungszeit der Kirche sind zwei Altäre erhalten: Floriansaltar und Wolfgangsaltar. Im Floriansaltar sind im Schrein der hl. Florian und die Nebenpatrone Anna und Wolfgang dargestellt, auf den Altarflügeln die Florianslegende und auf der Rückseite das Jüngste Gericht. Am Wolfgangsaltar sind im Schrein Wolfgang und Christophorus, auf den Flügeln Oswald und Achatius dargestellt. Der Wolfgangsaltar kehrte nach 140 Jahren Abwesenheit und einer Reise um die Welt mit Stationen in Amerika, Belgien und Freising 1994, zum 500 jährigen Jubiläum, wieder in seine Kirche zurück. Die Deckengemälde zeigen ebenfalls die Florianslegende und Florian als Fürbitter bei Feuersnot.

Die Brunnenkapelle besteht aus einem achteckigen Zentralbau mit schindelgedecktem Zeltdach, Zwiebelkuppel und Laterne aus dem Jahr 1659. Das Altarbild zeigt die Bibelstelle Joh. 5, 1- 9, Jesus heilt einen Lahmen am Teich Bethesda.
St. Florian ist geöffnet, zu Gebet und Besichtigung, in den Sommermonaten Mai bis August jeweils am ersten Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Im Jahr 2010 ist die Kirche zusätzlich am 1. Sonntag im September geöffnet. Führungen sind an diesen Tagen jeweils um 15.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung. Auf Anfrage bei Hildegard Osterhammer, Tel. 08052/2452

Wallfahrtskapelle St.Florian

 

Christkönigkirche Wildenwart

Zu Ehren der königlichen Familie errichtet: Im nahegelegenen Schloß fanden König Ludwig III. und Königin Maria Theresia Zuflucht vor den Schergen der revolutionären "Räterepublik Baiern" (1918/1919)

Christkönigkirche Wildenwart

 

Kinderspielplatz

Mitten im Ortszentrum von Frasdorf befindet sich ein wunderschöner, großer Abenteuerspielplatz mit den neuesten Spielgeräten und Sitzbänken zum Verweilen der Eltern während die Kinder sich austoben können. 
Dieser Spielplatz wurde gespendet von einer ortsansässigen Abenteuerspielgeräte-Hersteller-Firma. 

Abenteuerspielplatz

 

Höhlenmuseum Frasdorf

Das Karstgebiet Laubenstein: Zwischen Inn- und Priental, im Bereich der westlichen Chiemgauer Alpen, inmitten der Gebirgsstöcke von Hochries, Riesenberg, Spitzstein, Heuraffelkopf, Zellerhorn und Laubenstein, liegt das Karstgebiet Laubenstein mit vielen ober- und unterirdischen Karstformen wie Dolinen, Karrenfeldern, Ponoren, einem großen Einbruchskessel (Grubalm-Polje) und nicht zuletzt zahlreichen Höhlen.

Einige dieser Höhlen sind so groß, dass sie begehbar sind - allerdings nur von erfahrenen Höhlenforschern. Viele Schätze geologischer und paläontologischer aber auch ästhetischer Art sind darin verborgen.

Geschichte des Museums: Das Museum geht zurück auf eine Ausstellung »Aus Bayerns Höhlen« in der Anthropologischen Staatssammlung in München von 1978 bis 1980, die dann als »Karst- und höhlenkundliche Schau« ab 1983 in Frasdorf zu sehen war. Einen Teil davon will das Frasdorfer Höhlenmuseum sichtbar machen. Viele Exponate und die meisten Schautafeln stammen von Mitgliedern des Vereins für Höhlenkunde in München (z.B. die Gesteinssammlung von Klaus Cramer).

Frasdorfer und Aschauer Höhlenkundler sowie Mitglieder des \/ereins »Chiemgauer Höhlenbären e.V.« haben Funde beigesteuert. In einer nachgebildeten Höhle ist neben Tropfsteinen und anderen Höhlenfunden aus der Schlüssellochhöhle der original Bärenschädel zu bestaunen, der im Jahre 1933 gefunden wurde. Es handelt sich dabei um den Schädel eines Braunbären, der vor rund 11000 Jahren gelebt hat. Das Paläontologische Institut in München hat den Schädel untersucht und das Alter bestimmt. Im Naturkundemuseum in Siegsdorf ist ein Abdruck davon ausgestellt.

Ein etwa 20-minütiger Videofilm, basierend auf Dias vor allem des Frasdorfer Höhlenpioniers Josef Buchauer, lädt im Medienraum zum Verweilen ein und gibt weitere Informationen.

Information: Das Höhlenmuseum Frasdorf, Schulstraße 7 (im altem Schulhaus), vermittelt einen Einblick in die Welt der Höhlen und sonstigen Karstgebilde im Laubensteingebiet bei Frasdorf und Aschau im Chiemgau. Auskunft im Verkehrsbüro Frasdorf Schulstraße 7, 83112 Frasdorf Tel.: 08052/179625, Fax: 08052/179628

Öffnungszeiten: In den Monaten Juli und August jeweils donnerstags 18.00 - 20.00 Uhr und sonntags 16.00 - 18.00 Uhr In der übrigen Zeit an jedem letzten Sonntag des Monats, 16.00 - 18.00 Uhr

Führungen: Einlaß für Gruppen (z.B. Schulklassen) und Führungen auch außerhalb dieser Zeiten auf Anfrage.

Höhlen im Karstgebiet Laubenstein

 

11 000 Jahre alter Schädel eines Braunbären

 

Schloß Wildenwart

Zwischen Frasdorf und Prien liegt das vierflügelige Schloß aus dem 16. Jahrhundert. Obwohl es nicht zu besichtigen ist, beeindruckt es die Vorüberfahrenden, denn es steht unübersehbar an einer Straßenbiegung. Es ist von zwei Zwiebelgekrönten Ecktürmen geschmückt und über dem Eingangstor erkennt man das Wappen der Herzöge von Modena.

Bereits das schmiedeeiserne Tor an der Straßenseite der Holzbrücke, ist es wert, dass man einen Blick darauf wirft.

Schloß Wildenwart

 

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Stand: 10. Juni 2010