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Sehenswertes Prien am Chiemsee
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Prienavera
Das Erlebnisbad in Prien am Bayerischen Meer:
Schwimmhalle: Hier gibt es eine Dampfsauna ohne Aufpreis, Heiß (Whirl-)
und Eiswasserpools und Kneippbecken. Den Eltern-Kind-Bereich und den ganz
normalen Badewahnsinn. Ausspannen auf der Galerie.
Das Schwimmerbecken: Ein klassisches 25 m-Becken. Einladend:
Schwimmkurs und -training, Schnorcheln, Rettungsschwimmen, Tauchkurse.
Spaß- & Erlebnisbecken: Strömungskanal und Wasserfälle.
Spaß für große und kleine Fische garantiert.
Kneippbecken: Das Becken steht zwar nicht auf 5 Säulen, aber
— damals wie heute — die Therapie nach Pfarrer Kneipp.
Rutsche: Achtung, Mutige! »Twister«, die 70m-Blackholerutsche
wartet schon.
Solarien: Wem die Sonne von außen nicht genügt, der wählt
zwischen drei Solarien auf der Galerie und einem in der Sauna.
Außenbecken: Im 34°-Wasser mit integriertem Whirlpool und
Unterwasserliegen mit Sprudeldüsen lässt sichs aushalten.
Sauna: Wählen Sie selbst: Dampfbad, Schwitzbad (60° - 80°C)
und klassische finnische Sauna (-90°C) im Innenbereich. Kelhosauna im
Saunagarten. Schwallduschen und Fußbäder. Ruhebereich innen oder auf dem
Saunadeck.
Therapie: Ein ausgebildeter Therapeut bietet Massagen,
Bindegewebsmassagen, Elektrotherapie, Ultraschall, Heißluft und
Lymphdrainagen an.
Fitness: Aerobic High und Low Impact, Aqua-Aerobic,
Wassergymnastik und Schwimmtraining verfehlen nie ihre Wirkung.
Vorausgesetzt, man macht mit.
Eltern & Kinder: Animation und Betreuung von Kindern zu
bestimmten Tageszeiten. Spielenachmittage und zwei miteinander verbundene
Becken mit maximal 30 cm Wassertiefe und jeder Menge Wasserspeiern
garantieren sicheren Badespaß.
Rezeption: Was immer Sie wissen wollen, unsere freundlichen
Mitarbeiter haben eine Auskunft parat.
Kiosk: Hier kann sich auch im Kauf berauschen, wer nicht baden
geht.
Gastronomie: Im Foyer: kleine Speisen. In der Halle: leichte und
bekömmliche Kost im Self-Service. Auf der malerischen Außenterrasse mit
See- und Bergblick. Der Pavillon im Strandbad und die Saunabar. Niemand
muss hier hungern.
Strandbad: In den Sommermonaten Animation. Badminton,
Tischtennis und Kleinfeldfußball. Danach direkt in den Chiemsee oder auf
der riesigen Liegewiese faulenzen. Und für die Kleinen ein Piratenschiff
für ausgiebige Abenteuer.
Bei so viel märchenhaften Vorteilen fehlt nur noch eins: Das
Ungeheurer von Well Ness.
83209 Prien am Chiemsee Seestraße 120 Tel: 08051/60957-0 Fax:
08051/60957-20
e-mail: info@prienavera.de
www.prienavera.de
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Heimatmuseum
in Prien
1913 gründeten der Apotheker Dr. Paul Weinhart und der Hauptlehrer
Lorenz Hertinger das Heimatmuseum. 1939 zog es in ein ehemaliges bäuerliches
Anwesen (erbaut im 17. Jh.), nach seinem einstigen Besitzer »Mayr Paul«
benannt, ein. Vollständig eingerichtete Zimmer wie Bauern- und
Austragstube, Schlafkammer, Kuchl und Speis vermitteln Aspekte der bäuerlichen
Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts. Andere Räume stellen mit Schuster-,
Weber- und Wachszieherwerkstätten das örtliche Handwerk dar. Netze,
Reusen und andere Fanggeräte geben einen Einblick in die Geschichte der
Chiemseefischerei. Ein interessantes Stück stellt der 1911 bei
Ausgrabungen in Prien gefundene Torso eines alten Einbaums dar. Neben Gewändern
des Biedermeier ist die Priener Tracht, darunter besonders die
verschiedenen Hüte, sehenswert. Hinterglasbilder, Andachtsgegenstände
und Votivgaben zeugen von der volkstümlichen Frömmigkeit.
Langsam nähert man sich durch das Bauerngartl, vorbei am
Hausbaum, der Linde, am plätschernden Brunnen, an den üppigen Blumen und
Küchenkräutern. Durch die prächtige Haustüre gelangt man in den "Fletz".
Rechter Hand liegt die Bauernstube, reduziert auf das Wesentliche und doch so gemütlich.
Karger gibt sich die Austragstube", der Wohnort des alten Bauernpaares, das
seinen Hof geordnet an die Kinder übergeben hat. Geprägt von Frömmigkeit und Andenken
an ein langes, hartes Leben. Die Schlafkammer beherbergt ein Bett von 1700, mehr prächtig
als bequem, und einen passenden Schrank mit Abbildungen der wichtigsten Heiligen für den
Hausgebrauch.
In Kuchl und Speis, wo das Feuer nie hat ausgehen dürfen, findet man große Reichtümer
an Hausrat vom irdenen Geschirr bis zum Fliegenfangglas. Ein Raum ist der Chiemseefischerei
gewidmet, ältestes Exponat der über 2000 Jahre alte Einbaum, der in
der Priener Ortsmitte aufgetaucht ist. Schnell noch aufgezählt, was es außerdem zu
entdecken gibt: das Weber- und das Bürgerzimmer, Biedermeierzimmer und Wachszieherei,
Schusterei und Sakrales und schließlich viel Raum für die Chiemseemaler: "Bären
und Löwen" tummeln sich hier, "Die Welle" schlägt hörbar an die
historischen Mauern. Wer Geschichtsforschung mit bester Unterhaltung verbinden will,
besucht einen der Brauchtumsabende mit Siegi Götz im großen Kursaal oder im
Heimatmuseum. Land und Leute, Jahresablauf, kirchliches und weltliches Brauchtum, Musik,
Gesang und Tanz der Region rund ums "Bayerische Meer" werden, abseits von Kitsch
und Kommerz, dem Gast zu Auge und Ohr gebracht. Das Herz des Heimatmuseums ist das Trachtenzimmer, ein Charivari aus
1600, ein Schrank voller bäuerlicher Aussteuer, der "Preaner Hut", der die
Goldstickerei unterm Rand trägt.
Öffnungszeiten: April bis
Oktober Di. - Fr. 10Uhr bis 12Uhr und 15Uhr bis 17Uhr Sa. 10Uhr bis 12Uhr
November bis März nur Dienstag und Freitag geöffnet. 83209 Prien
am Chiemsee Valdagnoplatz 2 Tel: 08051/690542 od. 69050 Fax: 690540
www.museen-in-bayern.de/Prien-Heimatmuseum.htm |
Mariä
Himmelfahrt
Ihre heutige spätbarocke Prägung erhielt die ursprünglich spätgotische
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Prien durch Umbauten im 18. Jahrhundert. wie der
Westturm 1735 zu seinem Spitzhelm kam, ist eine höchst spektakuläre Geschichte: Erst
1708 hatte die Kirche einen Turmspitzhelm bekommen. Da der neue Westturm aber auch eine
brauchte, versetzte man den Turm kurzerhand um acht Meter auf seinen neuen, endgültigen
Platz. |
Chiemseebahn
Die Chiemseebahn ist die letzte jener legendären Bahnen, die um die
Jahrhundertwende in wohl allen Großstädten der Welt zu finden waren. Allein die
Vorläuferin der Weltfirma Krauss Maffei, die "Lokomotivfabrik Krauss &
Comp" in München, lieferte damals 346 Lokomotiven im tramwaylook in alle Welt.
So fuhren diese Loks nicht nur in Berlin, München oder Dortmund sondern wurden auch
nach Argentinien, Japan oder Australien geliefert. Nur die Chiemseebahn, als einzige in
der Welt, wird bis heute betrieben. Sie feierte vom 9. bis 12. Juli 1998 ihren 111.
Geburtstag. Auch dies ein einmaliger Geburtstag auf unserer Welt. 111 Jahre fahren nun
diese noch etwas ältere Lok (ihr Geburtstag war ja schon etwas früher) und die alten
Waggons, Beweis für die Qualität des damaligen Materials aber auch für die über 100
Jahre Pflege durch die Mitarbeiter der Chiemseebahn.
Weit über 100.000 Fahrgäste werden Jahr für Jahr befördert, denn
die Chiemseebahn ist nicht nur eine Fremdenverkehrsattraktion ersten Ranges, um die Prien
von vielen Gemeinden beneidet wird, sondern sichert gleichzeitig die überörtliche
Verbindung von Prien zu den Inseln im Chiemsee.
Die Personenwagen, insgesamt 9, 1887 für knapp 30.000, Reichsmark
gekauft, vermitteln das Gefühl einer Reise in ein vergangenes Jahrhundert. Dabei ist
fraglich, was interessanter ist, die Fahrt auf den früher üblichen Holzbänken oder die
im Salonwagen. Probieren Sie es einfach aus. |
Raddampfer
"Ludwig Fessler"
Die "Ludwig Fessler" ist seit 1926 im Dienst und wurde 1973 auf
Dieselantrieb umgerüstet. Er bietet 675 Personen Platz |
Priener Hut
Auf einem Trachtenfest in Schleching. Sechs Bäuerinnen unter einem Hut.
Die Besonderheit der Chiemgauer Frauentracht ist der 1894 entworfene "Priener
Hut". Die Zylinderform mit den Goldquasten ist ein Pass für jedes Weiberleut, das
ihn trägt. |
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