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Sehenswertes Rosenheim
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Gillitzerblock - Heilig-Geist-Kirche
- Innmuseum (Schiffmeistermuseum)
- Kirche St. Josef - Kultur + Kongress Zentrum
- Lokschuppen - Ludwigsplatz
- Max-Josefs-Platz - Mittertor
- Pfarrkirche St. Nikolaus - Rathaus
- Salingarten mit Skulpturen - Städt. Galerie
- Touristinfo Rosenheim
Touristinfo
Rosenheim
Münchener Straße am Salingarten 83022 Rosenheim Kufsteiner
Straße. 4 Tel: 08031/365-9061 Fax: 08031/365-9060 E.Mail: touristinfo@rosenheim.de
Internet: www.touristinfo-ro.de
Das freundliche Team der Tourist-info ist immer für die
Gäste und Interessenten da. Hier ist man zuständig für alle Buchungen und
Reservierungen in Hotels und Pensionen, bei Tagungen, Incentives und
Rahmenprogrammen oder zu sonstigen Veranstaltungen. |
Salingarten
mit Skulpturen
Seit 1987 ist der Salingarten vor dem Kultur + Kongress Zentrum zu
einem Skulpturengarten geworden, in dem Großplastiken bedeutender
Bildhauer aus Rosenheim und Umgebung zu sehen sind. Als Beispiel sei die
Bronzeplastik „Mensch und Pferd“ von Prof. Heinrich Kirchner genannt,
der an der Akademie in München lehrte und in Pavolding bei Seeon lebte.
Er verband mit seinen Werken häufig religiöse Ideen:
so stellte er hier den Menschen und das Tier auf ein und dieselbe
Ebene.
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Gillitzerblock
Der „Gillitzerblock“(Neurenaissance / Neubarock) wurde 1891 —
1897 von dem Münchner Unternehmer Thomas Gillitzer erbaut. Er umfasst 15
Häuser, das gesamte Gebiet zwischen GillitzerMünchener- und
Prinzregentenstraße.
Ein Großteil der historischen Gebäude wurden durch zwei große
Neubauten ersetzt: Mitte der 60er Jahre durch den Neubau des Kaufhauses
Karstadt und Anfang der 70er Jahre durch den Neubau des sogenannten „neuen
Gillitzerblocks“ im nördlichen Bereich. 1998 wurde das Karstadt
Gebäude wiederum renoviert.
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Max-Josefs-Platz
Der Max-Josefs-Platz - früher der Innere Markt und Schranne - ist
heute die „Gute Stube“ der Stadt. Seit 1984 ist der historische
Marktplatz Fußgängerzone.
a) Der Max-Josefs-Platz ist umgeben von prächtigen Bürgerhäusern im
InnSalzach-Stil. typisch für diesen Baustil sind die Laubengänge
(spitz-, rund-, und flachbögig), Gewölbe in den Häusern, Erker, sowie
die hinter teilweise hoch aufragenden Vorschußmauern verborgenen
Grabendächer, z. T. Flötze und „Himmelsleiter“. Beispiel:
EllmaierHaus (Holztechnisches Museum Nr. 18).
b) Die Häuser um den Max-Josefs-Platz entstanden nach dem großen
Brand von 1641 (im Kern stammen sie teilweise aus dem 14.-15. Jhdt).
Vormals schmale Holzhäuser wurden zu stattlichen Patrizierhäusern
zusammengefaßt. Im 19. Jahrhundert erfolgte vielfach eine Aufstockung im
Bereich der Grabendächer, verbunden mit einer Neufassung und
Überarbeitung der Fassaden. In der Hafnergasse ist das Relief „Flußgott
Inn“ von Prof. Albertshofer (1927 entstanden) zu sehen. Es erinnert an
die Bedeutung der Inn-Schiffahrt bis Mitte des 19. Jahrhunderts.
c) Das Wirtshausschild am Haus Stockhammer zeigt einen Schiffszug. Flache,
häufig mit Getreide beladene Holzboote (Plätten) wurden von Pferden
flußaufwärts gezogen.
d) Das Weinhaus Fortner „Zum Santa“, ein Patrizierhaus, das bereits
1642 eine Umgestaltung des gotischen Kerns erfuhr, wurde 1745 mit einer
Frührokoko-Stukkatur versehen. In der Weinstube ist das gotische Gewölbe
erhalten. Die jetzige Fassade ist ein Zusammenspiel aus der
ursprünglichen Rokokofassade von 1745 und der Neurokokoergänzung aus dem
19. Jhdt.
e) Das Haus Nr. 22 war von 1641— 1878 das Rathaus von Rosenheim.
Eine Relieftafel zeigt das Haus mit geschweiftem Barockgiebel, wie es
bis zur Aufstockung nach 1878 bestand.
Die dargestellten Getreidesäcke erinnern an die rege Handelstätigkeit
auf der Schranne.
f) Das Bergmeister-Haus mit seinem prächtigen Eckerker war über 100
Jahre lang der Pfarrhof von Rosenheim. Sehenswert ist die Rokoko-Eingangstüre
an der Hl. Geist-Straße und das spätgotische Portal.
g) Vor dem BergmeisterHaus befindet sich ein Brunnen mit einer
Spätrokoko-Statue des Hl. Nepomuk, einem Schutzpatron der Schiffsleute.
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Heilig-Geist-Kirche
Die Heilig-Geist-Kirche wurde gegen 1449 vom Bürger Hans Stier erbaut
(Spitalstiftung).
Der ursprünglich gotische Bau wurde ab 1684 barockisiert. Der Turm,
der ursprünglich einen gotischen Spitzhelm trug, wurde mit einer barocken
Zwiebel versehen. Sehenswert ist das LuccaBild (eine Secco-Malerei aus
dem 15. Jhdt.) in der Wolfgangskapelle.
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Mittertor
Das Mittertor (das einzig erhaltene Markttor Rosenheims) war vor 1350
das Osttor des Marktes, der damals mit einem doppelten Graben beschützt
wurde. Seit dem 15. Jahrhundert trennte es den Inneren Markt vom Äußeren
Markt und diente als Verwaltungsgebäude (Marktschreiberei). 1641 wurde
der Zwiebelturm angebracht, später der Langbau verändert. Im Kern ist
das Mittertor das älteste Gebäude von Rosenheim. Heute befindet sich in
diesen Räumen das Städtische Museum mit seiner einzigartigen Sammlung,
von den Römern bis zur Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert.
a) An der Fassade des Mittertores zur Seite Ludwigsplatz befindet sich
das Wappen von Rosenheim, die weiße Rose auf rotem Grund. Daneben ist das
bayer. Wappen zu sehen.
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Kirche St.
Josef
Die Spitalkirche St. Josef wurde 1618/19 vom Bürger Simon Peer erbaut
(Bürgerspitalstiftung). 1641 brannte die Kirche ab. Sie wurde von Andreas
Peer, dem Sohn des Stifters wiederhergestellt. Mitte des 18. Jahrhunderts
wurde sie neu eingerichtet. (barocker Altar, Rokokokanzel, Bilder vom
Rosenheimer Maler Joseph Anton Höttinger, die das Leben das Hl. Josef
darstellen).
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Pfarrkirche
St. Nikolaus
Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus entstand 1450 als spätgotischer Bau
mit Spitzhelmturm. 1641 Brandschaden. 1642—57 erfolgte der Neubau mit
Zwiebelturm - dem heutigen Wahrzeichen von Rosenheim. Die Inneneinrichtung
wurde dem Zeitgeschmack entsprechend mehrmals verändert, d.h. barocke bzw
neugotische Einrichtung. 1880 wurde das Kirchenschiff um 3 Joch in
Richtung Ludwigsplatz verlängert.
Ab 1960 Neugestaltung des Kircheninneren. Ältestes Kunstwerk des
Gotteshauses ist das Schutzmantelmadonnenbild aus dem Jahre 1514.
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Ludwigsplatz
Der Ludwigsplatz war Teil des sog. Äußeren Marktes, der infolge der
Erweiterung Rosenheims nach 1500 entstand.
a) Auf dem Ludwigsplatz fällt der Fischbrunnen auf, ein Werk von Prof.
Albertshofer aus dem Jahr 1928. Er erinnert daran, dass hier früher
lebende Fische verkauft wurden.
b) Am Schuhhaus Reindl ist eine Kugel zu sehen, die aus napoleonischer
Zeit stammt und an ein kriegerisches Ereignis im Jahr 1810 erinnert.
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Rathaus
Das Rathaus kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: 1858 war
das Gebäude nach 3 Jahren Bauzeit als erster Rosenheimer Bahnhof in
Betrieb gegangen. Der Bahnhof galt als einer der schönsten in Bayern.
Doch schon 1878 hörte der Bau auf, seinem ursprünglichen Zweck als
Bahnhof zu dienen — und wurde zum Rathaus. Bis 1979 fanden im Inneren
des Gebäudes zahlreiche Umbauten, Abbrüche und Erweiterungen statt
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Städt. Galerie
Die Städtische Galerie wurde 1937 von German Bestelmeyer erbaut.
Jährlich werden 6 Kunstausstellungen veranstaltet. Neben
zeitgenössischer Kunst werden auch Ausstellungen mit Werken aus dem 19.
und 20. Jahrhundert gezeigt. Thematische Schwerpunkte sind Kunst aus der
Region und Münchner Schule.
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Lokschuppen
Der Lokschuppen diente von 1857 bis 1878 als Lokomotivenremise.
1988 wurde das Gebäude renoviert und ist seitdem Zeitpunkt das
bekannteste Ausstellungszentrum Südostbayerns, in dem jährlich große
Sonderausstellungen und Messen stattfinden. Publikumsmagnete waren unter
anderem die Ausstellungen: „Die Bajuwaren“, „Die Kelten“, „Prunkvolles
Zarenreich“ „Die Welt der Wale“ und „Mumien — Gräber —Kostbarkeiten“.
Von Mai bis November 2000 wurde dort die Landesausstellung „Römer
—Zwischen Alpen und Nordmeer“ gezeigt.
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Kultur
+ Kongress Zentrum
An der Stelle, wo sich heute das Kultur + Kongress Zentrum befindet,
bestand von 1604 bis 1803 ein Kapuzinerkloster. Es wurde während der
Säkularisation aufgelöst und die Gebäude mit Klosterkirche abgerissen.
Im Jahr 1810 wurde an diesem Platz eine Saline errichtet, die bis 1958 in
Betrieb war. Die Saline, zu der die Sole von Reichenhall in einer 110 km
langen hölzernen „Pipeline“ geleitet wurde, war einer der
Grundsteine für die Industrialisierung Rosenheims. 1967 wurden die Salinengebäude
abgetragen und auf dem Areal das Kultur + Kongress Zentrum, eine der
wichtigsten Einrichtungen für Veranstaltungen aller Art, errichtet. Die
Eröffnung fand 1982 statt.
1997 wurde das Kongreßzentrum eröffnet.
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Innmuseum
(Schiffmeistermuseum) in Rosenheim
 Der Inn war über 2000 Jahre lang ein
vielbenützter Transportweg. Während die Fahrt flussabwärts relativ einfach war,
bereitete sie gegen die Strömung immer erhebliche Schwierigkeiten. Eine große Zahl von
Menschen, Zugtieren und viele Hilfsmittel waren notwendig, einen Schiffzug aus drei bis
vier größeren Schiffen mit einer Nutzlast von zusammen 200 bis 250 Tonnen flussaufwärts
zu ziehen.
Aufgrund jahrhundertelanger Erfahrung mit Handel und Technik wurden einfache Holzschiffe
mit geringem Tiefgang, sogenannte Plätten, benutzt. FIussaufwärts wurden Getreide, Wein
aus dem Osten, Speiseöl, Tabak, Tonerde und anderes, flussabwärts Salz, Holz, Kalk,
Gips, Mühlsteine, Wein aus Südtirol, Seide, Gewürze und vieles mehr befördert. Von der
Art, wie die Transportprobleme bewältigt wurden von den dabei verwendeten
Schiffstypen und -formen, vom Schiffbau, von der Härte des Berufes, vom Glauben und dem
Brauchtum der Schiffleute berichtet dieses Museum. Hier wird die reiche Geschichte eines
Gewerbes dargestellt, das einst große Bedeutung und hohes Ansehen hatte. Noch im vorigen
Jahrhundert war die Schifffahrt auf dem Inn ein ertragreicher Wirtschaftszweig, dessen
Untergang durch den Bau der Eisenbahnlinie entlang des Inn herbeigeführt wurde.
Rosenheim, als Sitz dieses Museums, erlangte seit dem frühen Mittelalter als
Umschlagplatz für Holz, Kalk, Wein, Salz, Getreide und viele andere Güter zunehmend
Bedeutung. So lebten im 16. Jahrhundert ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung des
Inntals von der Schifffahrt.
Die Ausstellung beginnt mit der hydrologischen Beschreibung des Inn, der oberhalb von St.
Moritz in der Schweiz entspringt und nach 517 km bei Passau in die Donau mündet. Sie
befasst sich mit der Besiedelungsgeschichte, der Innstadtbauweise und der Geologie am Inn.
Weiter sind einmalige Funde aus dem Inn, z. B. ein bronzenes Vollgriffschwert aus der
Urnenfelderzeit (um 1200 v. Chr.) zu sehen. Im Rückgebäude wird neben einer
Schopperstatt, in der ein umfassender Überblick über Werkzeuge und Schiffbautechnik
geboten wird, eine rund 15 m lange Originalplätte (Kuchlschiff) gezeigt, so, wie sie
jahrhundertelang den Inn befuhr.
Anhand eines rund 8 m langen Modells wird das Bild eines mühsam bergwärts geschleppten
Schiffzuges lebendig. Bis ins Detail sind hier Pferde, Pferde- und Schiffknechte, Schiffe,
Seilmutzen, Roßplätten, Seilverspannungen usw. dargestellt und veranschaulichen dem
Besucher den ungeheueren Aufwand eines Hohenauzuges.
Der Rundgang führt zurück in den alten Bruckbaustadel, wo neben der Geschichte der Trift
und Flößerei mit vielen Modellen ein kurzer Einblick in die Zeit der Dampfschifffahrt
auf
dem Inn gewährt wird. Nach mehreren Versuchen, die jeweils nur wenige Jahre dauerten,
wurde die Dampfschifffahrt wegen zu starker Strömung und Geschiebeführung des
Inn und
wegen der Konkurrenz der Eisenbahn endgültig aufgegeben.
Im Obergeschoss des Stadls, das von einem sehr steilen, feingliedrigen Dachstuhl
überspannt ist, sind viele Modelle der Schifffahrt auf Chiemsee und Königsee, auf den
Münchener Kanälen, sowie auf dem Main und dem Ludwig-Donau-Main-Kanal zu bewundern.
Wir sehen Geräte, Karten, Pläne und Modelle vom Wasserbau im Wandel der Jahrhunderte. Er
diente dem Schutz der Menschen und Siedlungen am Inn, der Schifffahrt und im vorigen
Jahrhundert auch der Landgewinnung.
Weiter werden Modelle von hölzernen Innbrücken, alte Geräte für Vermessung und
Hydrometrie sowie historische Uniformen des königlich bayer. Flussaufsichtsdienstes
gezeigt.
Abschließend führen uns Tierpräparate von Vögeln, Insekten, Schmetterlingen u. a.
sowie Fischereigeräte aus alter Zeit die Ökologie von Fließgewässern mit ihren
Flußauen vor Augen.
Inn-Museum Wasserbau- u. schifffahrtstechnische Sammlung des
Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim Innstraße 74 (an der Innbrücke). Öffnungszeiten:
1.April bis 31.Oktober Freitag 9.00 - 12.00 Uhr Samstag und Sonntag 10.00 - 16.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung jederzeit möglich. 08031/31511 |
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