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Aschau im Chiemgau,
620 m,
4450 Ew., 2300 Gästebetten
Der im Priental gelegene Luftkurort und Wintersportplatz wird von der
mächtigen Burganlage Hohenaschau beherrscht. Eingerahmt wird Aschau im Osten von der
Kampenwand (1669 m, schönster Aussichtsberg des Chiemgaus) und im Westen von der Hochries
(1588 m). Urkundlich erwähnt wird der Ort bereits 927 unter dem Namen Ascouva
(=Eschenau), der sich in Niederaschau und Hohenaschau aufteilt. Der alte Ortskern
Niederaschau wird von der Pfarrkirche mit ihren beiden Barocktürmen überragt. Talstation
der Kampenwandbahn in Hohenaschau.
Sehenswert: Schloß
Hohenaschau, eine
der größten Burganlagen Oberbayerns (gegründet im 12.Jh. von Konrad von Hirnsberg),
Stammsitz des Herrschaftsgerichts Hohenaschau; neben den Chiemseeklöstern am
bedeutendsten und einflussreichsten für den östlichen Chiemgau; Rittersaal
(Preysingsaal, 16801686) und Vorsäle restauriert (17. Jh.). Prunkräume (Entwurf
von Enrico Zuccali). Das Schloß beherbergt im ehem. Benefiziatenhaus das Prientalmuseum.
Schloßkapelle Hl. Dreifaltigkeit, (Barockkapelle, erbaut 16371639), 2
Altarbilder von Johann Baptist Zimmermann (1739).
In Niederaschau Pfarrkirche »Zur Darstellung des Herrn«, doppeltürmige
Kirche, um 1752 durch Johann Baptist Gunetzrhainer barockisiert, erstmals urkundlich
erwähnt im 12. Jh., Deckengemälde von Balthasar Mang (1690); Kreuzkapelle, erbaut
17521753, hübscher Spätbarockbau mit Rokoko-Ausstattung. Deckengemälde von Joseph
Tiefenbrunner; Gasthaus »Zur Post«, erbaut im 17. Jh. mit vier Erkern im
Obergeschoß, heute Heinz Winklers »Residenz«. Die Besitzerin der Posthalterei, Anna
Maria Schropp, stiftete 1752 die Kreuzkapelle. Kapelle zu den Heiligen 7 Zu fluchten, Rastkapelle,
1647/48 erbaut; Wallfahrtskapelle zum hl. Abendmahl (18.Jh.) an einer als
heilkräftig geltenden Quelle entstanden.
Freizeiteinrichtung: Behindertengerechter
Naturlehrpfad (am Moorschwimmbad); behindertengerechter Kinderspielplatz bei der
Orthopädischen Kinderklinik; Haus des Gastes, Leihbücherei, Theater, Tennis,
Wanderführungen, Reiten, Hallenbad und Sauna, Schießen;
Kampenwandbahn (4er-Kabinen), Bergstation 1460 m, Wandergebiet,
Übungsgebiet für Drachen- und GleitschirmfIieger (auch für Gastflieger),
Gleitschirmfliegerschule, Zahlreiche Spazierwege, u. a. zum Landschaftsschutzgebiet rund
um den Bärnsee (1 km nördl.); Naturschutzgebiet Geigelstein.- Wintersportgelände an der
Kampenwand mit 1 Kabinenbahn, 2 Sesselliften und 2 Schleppliften, 20 km Langlaufloipen,
Natureisbahn, geräumte Wanderwege, Wildfütterung.
In der Umgebung: Filialkirche Hl. Kreuz in
Höhenberg (ehemalige Keltensiedlung). Die spätgotische Kirche (1445) birgt zwei
feingeschnitzte Schreinaltäre (15101520) nach der Art des Meisters von
Rabenden.
Auskunft:
Tourist Information Aschau im Chiemgau Kampenwandstr. 38 D-83229 Aschau im
Chiemgau Telefon +49 (0) 8052-9049-37 Telefax +49 (0) 8052-9049-45
http://www.aschau.de
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