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Sehenswertes Bergen
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Tourist Information Bergen

Raiffeisenplatz 4 83346 Bergen
Tel: 08662/8321 Fax: 08662/5855
e-mail: verkehrsamt-bergen@t-online.de
Internet: www.bergen.de 


Hochfellnseilbahn

Die Hochfelln-Seilbahn führt von Bergen, Ortsteil Mühl­winkl, über die Mittelstation, Bründling-Alm, auf den Gipfel des Hochfelln (1.674 m). Die erste Sektion bis zur Bründling-Alm wurde 1970 eröffnet, die obere Sektion konnte am 17. 1. 1971 in Betrieb genommen werden. Erster Fahrgast war der Elefant „Radschah“, seither ist die Bahn als „elefantensicher“ bekannt. 

HochfellnseilbahnMit der Hochfelln-Seilbahn konnte ein sehr reizvolles Skigebiet mit sechs Liften und zwei Abfahrten erschlossen werden. Leichte Abfahrten für Anfänger weisen die Bründling-Almen auf. Für Geübte ist besonders zu erwähnen die mittelschwere Hauptskiabfahrt und die Abfahrt von Oberbründling nach Kohlstatt. Fünf Streckenabschnitte sind FIS-homologiert und für internationale Rennen zugelassen.

Für die Wanderer, die nicht so ganz gut zu Fuß sind, ergibt sich die Möglichkeit den Gipfel mit der Seilbahn zu „erklimmen“ und die herrliche Aussicht auf die umliegenden Berggipfel und weit in das flache Land mit dem Chiemsee zu genießen.

Auf dem Gipfelrundweg wurde ein geologisch-botanischer Lehrpfad angelegt. Auf 22 Tafeln wird die Entstehungsgeschichte der Alpen, des Chiemsees und des Hochfelln dargestellt, Wissenswertes über wandernde Kontinente, Klima, Vegetation usw. vermittelt.

Bei entsprechenden Witterungsverhältnissen starten vom Gipfel viele Drachenflieger und Paraglider. Dies ist ein schönes, interessantes Schauspiel. Eine Gipfelgaststätte sowie drei Berggaststätten laden zum Verweilen bei einer deftigen Brotzeit ein. 

Vielleicht gehören Sie demnächst zu den etwa 60.000 Gästen, die den Berg mit der Hochfelln-Seilbahn erreichen?

Großkabinenbahn, Baujahr 1969/70. Talstation: 520 m; in Bergen, Ortsteil Maximilianshütte, auch Busverbindung vom Bahnhof. Zwischenstation: 1050 m (Bründlingalm). Bergstation 1645 m, unterhalb des Gipfels, am Hochfellnhaus, Kapazität: 70 Personen je Kabine, 600 Personen in einer Stunde. Betriebszeiten: ganzjährig. Beginn 9.00 Uhr; letzte Bergfahrt im Sommer ab Talstation 16Uhr. Abfahrt jede halbe Stunde. Mit Kurkarte ermäßigte Fahrpreise!

Hochfellnseilbahnen Tel: 08662/8511 Informationsdienst: 08662/8189  www.hochfellnseilbahn.de


Bergener Dorfplatz mit Pfarrkirche und gußeisernem DorfbrunnenPfarrkirche „St. Ägidius"

Die Pfarrkirche ist ein eindrucksvoller neuromanischer Bau aus dem Jahre 1863. Der älteste Teil der Kirche ist der Turmunterbau aus dem Jahre 1513. Bemerkenswert, an die große Vergangenheit des Eisenhüttenwerkes "Maxhütte" erinnernd, sind die gußeisernen Grabplatten aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts an der südlichen Friedhofsmauer, die gußeiserne Kriegergedächtnistafel (1921) sowie das gußeiserne Friedhofskruzifix (1865).


Jetzt gibt es einen Förderverein Maximilianshütte!
Hans Reich ist Vorsitzender - Aus der Gründungsversammlung

Bergen. Der „Förderverein Maximilanshütte Bergen“ ist gegründet. In der Versammlung waren 40 Personen anwesend, 39 davon erklärten schriftlich ihre Mitgliedschaft. Sie kostet pro Jahr 24 Mark, Jugendliche mit einschließlich dem 18. Lebensjahr und Schwerbehinderte haben pro Jahr einen Betrag von 12 Mark zu entrichten.
Erster Vorsitzender ist Hans Reich, der 25 Jahre lang Geschäftsführer der BayWa Traunstein war und sei 21 Jahren in Bergen wohnt. Sein Stellvertreter ist Ernst Lüdiger. Schatzmeister ist Bergens 3. Bürgermeisterin Waltraud Mörtl und Schriftführer Josef Fischer aus Vachendorf. Als Beisitzer wurden Franz Strauß, Herbert Berger und Josef Parzinger gewählt. Kassenprüfer sind Manfred Krug und Jürgen Eberl.
Bürgermeister Josef Gehmacher begründete die Notwendigkeit dieses Fördervereines und sagte: „Die Gemeinde Bergen kann nicht alles selber machen, sie braucht die Unterstützung durch den Verein. Wir werden im Bereich unserer Möglichkeiten jede erdenkliche Hilfestellung geben und hoffen, auf gute Zusammenarbeit, um die Erhaltung und den Ausbau dieser historischen Stätte zu gewährleisten.“ Der Bürgermeister dankte Georg Heindlmeier senior für die Pionierleistung in dieser Sache aber auch für die vielen Führungen und dem Ortsheimatpfleger Franz Siegl, der den Anstoß zu diesem Förderverein gegeben hatte.
Gehmacher ging auch auf die Sanierung der ehemaligen mechanischen Werkstätte (Dreherei) ein, wobei die Sanierung der Maximilanshütte insgesamt etwa 2,3 Millionen Mark kosten werde. Nach seinen Worten soll die Sanierung der Dreherei im Sommer 2000 abgeschlossen sein. Er informierte ferner über die vielen Gespräche, die bisher stattgefunden hatten und meinte, „nun müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie die historische Maximilianshütte weitergeführt wird“. Nach seiner Meinung sollte schnellstens ein Nutzungskonzept erarbeitet werden. Nach seinen Vorstellungen könne ein Teil als Museum, andere Teile zur allgemeinen Verwendung genutzt werden.
Problem der dauerhaften Belastungen
Als ein Problem sieht Bürgermeister Gehmacher die späteren dauerhaften Belastungen an, da Finanzierung, Förderung wie auch die laufenden Betriebskosten überwiegend bei der Gemeinde Bergen hängen bleiben werden. Für die nächste Gemeinderatssitzung kündigte der Bürgermeister das Thema „Erhalt der Maximilianshütte Bergen“ als Tagesordnungspunkt an. Kreisheimatpfleger Dr. Christian Soika stellte diese historische Stätte als die gewaltigste im Landkreis Traunstein heraus. Er befürwortete das ehrenamtliche Engagement in Form eines Fördervereines und meinte, jetzt sei Tatendrang und Phantasie gefordert. Auch Claus-Peter Hotz vom Verein für Industrie und Technikgeschichte im südlichen Chiemgau meinte, der Zweck des Fordervereins soll der Belebung dieser Stätte dienen, die Denkmalpflege dagegen sie die Aufgabe der Gemeinde.
Rechtsanwalt Heinz Kraus legte den Entwurf zur Satzung des Fördervereines vor und gemeinsam wurde Punkt für Punkt in der Versammlung durchgesprochen. Einig war man sich darüber, dass der Zweck des Vereines der Förderung, der Erforschung, dem Erhalt und der Darstellung der historischen Industrieanlage Maximilianshütte zu dienen hat. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesonders durch museale Aufarbeitung und Öffentlichkeitsarbeit, hieß es. Vorsitzender Hans Reich sprach sich für eine Mitgliederwerbung aus und meinte, das Nahziel sollte die Zahl 100 sein. Besondere Anerkennung gab es von ihm für Georg Heindlmeier senior und Ortsheimatpfleger Franz Siegl, die sehr viel für den erhalt der Maximilianshütte getan hatten. „Ihr Großes Wissen wird für uns einen sehr großen Wert haben“, sagte er. Bürgermeister Gehmacher überreichte an den Vorsitzenden die Barspende eines Bergener Bürgers in Höhe von 1.000 Mark als erstes Startkapital. Die Anregung, ein Treffen mit anderen Fördervereinen zu arrangieren, nahm Hans Reich an und Dr. Christian Soika bot die Zusammenarbeit an. „Ich habe gute Kontakte zu den Vereinen und viel Adressenmaterial“, sagte er. Als neuer Mitarbeiter in der Ortsheimatpflege Bergen stellte sich Werner Mayer Vor, der früher in Ruhpolding lebte und seit zwei Jahren nun in Bergen wohnt. Als sein Spezialgebiet nannte er die kulturelle Frühgeschichte, die ja sehr passend zur Maximilianshütte sei.

 
Königliche Maxhütte
Das seit dem Besuch des bayerischen Königs Max I. Joseph 1824 „ Maximilianshütte „ genannte Eisenhüttenwerk wurde bereits 1561 gegründet.

Maximilianshütte Bergen

Die Anlage umfasst, von der Werkskapelle (Pestkapelle) und dem sog.“ Neuhaus „ abgesehen, vor allem Gebäude des frühen 19. Jahrhunderts.

Fassade Maximilianshütte

Die „ Maximilianshütte“ stellt in ihrer Gesamtheit ein Industriedenkmal ersten Ranges dar und dokumentiert in ansehnlicher Weise den Bestand eines frühen Hüttenwerkes, das bayernweit an führender Stelle lag.

Maximilianshütte

Die „ Maximilianshütte“ liegt im Mühlwinkl (Bergen, Maxstr. 10 ) am Anfang des wildromantischen Tals der Weißen Ache.


Bernhaupten

Ein altes Kulturdenkmal inmitten des Ortes ist die Jakobskirche. Ihre Mauern sind bis in das 12. Jahrhundert zurückzudatieren Aus dieser Zeitepoche, der Romanik, stammt auch ein in dieser Kirche freigelegtes Fresken-Fragment eine der ältesten bildlichen Darstellungen im Chiemgau. Es zeigt den Kopf einer Heiligen, wahrscheinlich den Mariens. Es dürfte sich hier um einen Ausschnitt aus einem größeren Bild handeln. Weitere bemerkenswerte Kunstwerke in der Jakobskirche sind das sehr schöne, von einem gotischen Altar stammende Triptychon, das im geöffneten Zustand eine Kreuzigungsgruppe, von Heiligen flankiert, zeigt. Auf den Außenseiten sind der heilige Christophorus und Maria mit dem Jesuskind dargestellt.

Auch in Bernhaupten findet sich ein auffallendes Gebäude aus Schlackensteinen, in diesem Fall mit roten Backsteinen gegliedert. Dieses ehemalige Bahnhofsempfangsgebäude (Bahnhofstr. 198) wurde im Jahre 1865 errichtet


Jakobskirche

Aus dem 12. Jahrhundert, in Bernhaupten. Eines der ältesten Freskenfragmente aus dem Chiemgau sowie ein sehr schönes gotisches Triptychon ist hier zu sehen.


Holzhausen

Von einem in der Nähe der heutigen Autobahn ausgegrabenen Gutshof aus der Römerzeit ist heute noch die Unterboden-Heizungsanlage des ehemaligen Badegebäudes durch die Glaswände des darüber errichteten Schutzhäuschens zu besichtigen.


Forstbezirk Bergen

Auch durch das Gemeindegebiet von Bergen verläuft die ehemalige Soleleitung von Traunstein nach Rosenheim, die um 1800 errichtet wurde. Die Wege entlang dieser ehemaligen Soleleitung eignen sich gut für Spaziergänge. Einige der Rohre, aus denen die Leitung bestand, sog. „Deicheln“, sind in überdachten kleinen Depots am Wegesrand aufbewahrt und zu besichtigen.

 

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Stand: 13. August 2010