Sehenswertes Bergen
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Hochfellnseilbahn
Die Hochfelln-Seilbahn führt von Bergen, Ortsteil
Mühl winkl,
über die Mittelstation, Bründling-Alm, auf den Gipfel des Hochfelln
(1.674 m). Die erste Sektion bis zur Bründling-Alm
wurde 1970 eröffnet, die obere Sektion konnte am 17. 1. 1971 in Betrieb
genommen werden. Erster Fahrgast war der Elefant „Radschah“, seither
ist die Bahn als „elefantensicher“ bekannt.
Mit der Hochfelln-Seilbahn konnte ein sehr reizvolles
Skigebiet mit sechs Liften und zwei Abfahrten erschlos sen
werden. Leichte Abfahrten für Anfänger weisen die Bründling-Almen auf.
Für Geübte ist besonders zu erwähnen die mittelschwere Hauptskiabfahrt
und die Abfahrt von Oberbründling nach Kohlstatt. Fünf
Streckenabschnitte sind FIS-homologiert und für internationale
Rennen zugelassen.
Für die Wanderer, die nicht so ganz gut zu Fuß sind,
ergibt sich die Möglichkeit den Gipfel mit der Seilbahn zu „erklimmen“
und die herrliche Aussicht auf die umliegenden
Berggipfel und weit in das flache Land mit dem Chiemsee zu genießen.
Auf dem Gipfelrundweg wurde ein geologisch-botanischer
Lehrpfad angelegt. Auf 22 Tafeln wird die Entste hungsgeschichte
der Alpen, des Chiemsees und des Hochfelln dargestellt, Wissenswertes
über wandernde Kontinente, Klima, Vegetation usw. vermittelt.
Bei entsprechenden Witterungsverhältnissen starten vom
Gipfel viele Drachenflieger und Paraglider. Dies ist ein schönes,
interessantes Schauspiel. Eine Gipfelgaststätte
sowie drei Berggaststätten laden zum Verweilen bei einer
deftigen Brotzeit ein.
Vielleicht gehören Sie demnächst zu den etwa 60.000 Gästen, die den
Berg mit der Hochfelln-Seilbahn erreichen?
Großkabinenbahn, Baujahr 1969/70. Talstation: 520 m; in Bergen, Ortsteil
Maximilianshütte, auch Busverbindung vom Bahnhof. Zwischenstation: 1050 m
(Bründlingalm). Bergstation 1645 m, unterhalb des Gipfels, am Hochfellnhaus, Kapazität:
70 Personen je Kabine, 600 Personen in einer Stunde. Betriebszeiten: ganzjährig. Beginn
9.00 Uhr; letzte Bergfahrt im Sommer ab Talstation 16Uhr. Abfahrt jede halbe Stunde. Mit Kurkarte ermäßigte Fahrpreise!
Hochfellnseilbahnen Tel: 08662/8511 Informationsdienst: 08662/8189 www.hochfellnseilbahn.de |
Pfarrkirche St.
Ägidius"
Die Pfarrkirche ist ein eindrucksvoller neuromanischer
Bau aus dem Jahre 1863. Der älteste Teil der Kirche ist der Turmunterbau
aus dem Jahre 1513. Bemerkenswert, an die große Vergangenheit des
Eisenhüttenwerkes "Maxhütte" erinnernd, sind die gußeisernen
Grabplatten aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts an der südlichen
Friedhofsmauer, die gußeiserne Kriegergedächtnistafel (1921) sowie das
gußeiserne Friedhofskruzifix (1865). |
Jetzt
gibt es einen Förderverein Maximilianshütte!
Hans Reich ist Vorsitzender - Aus der Gründungsversammlung
Bergen. Der „Förderverein Maximilanshütte Bergen“ ist gegründet.
In der Versammlung waren 40 Personen anwesend, 39 davon erklärten
schriftlich ihre Mitgliedschaft. Sie kostet pro Jahr 24 Mark, Jugendliche
mit einschließlich dem 18. Lebensjahr und Schwerbehinderte haben pro Jahr
einen Betrag von 12 Mark zu entrichten.
Erster Vorsitzender ist Hans Reich, der 25 Jahre lang Geschäftsführer
der BayWa Traunstein war und sei 21 Jahren in Bergen wohnt. Sein
Stellvertreter ist Ernst Lüdiger. Schatzmeister ist Bergens 3.
Bürgermeisterin Waltraud Mörtl und Schriftführer Josef Fischer aus
Vachendorf. Als Beisitzer wurden Franz Strauß, Herbert Berger und Josef
Parzinger gewählt. Kassenprüfer sind Manfred Krug und Jürgen Eberl.
Bürgermeister Josef Gehmacher begründete die Notwendigkeit dieses
Fördervereines und sagte: „Die Gemeinde Bergen kann nicht alles selber
machen, sie braucht die Unterstützung durch den Verein. Wir werden im
Bereich unserer Möglichkeiten jede erdenkliche Hilfestellung geben und
hoffen, auf gute Zusammenarbeit, um die Erhaltung und den Ausbau dieser
historischen Stätte zu gewährleisten.“ Der Bürgermeister dankte Georg
Heindlmeier senior für die Pionierleistung in dieser Sache aber auch für
die vielen Führungen und dem Ortsheimatpfleger Franz Siegl, der den
Anstoß zu diesem Förderverein gegeben hatte.
Gehmacher ging auch auf die Sanierung der ehemaligen mechanischen
Werkstätte (Dreherei) ein, wobei die Sanierung der Maximilanshütte
insgesamt etwa 2,3 Millionen Mark kosten werde. Nach seinen Worten soll
die Sanierung der Dreherei im Sommer 2000 abgeschlossen sein. Er
informierte ferner über die vielen Gespräche, die bisher stattgefunden
hatten und meinte, „nun müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie
die historische Maximilianshütte weitergeführt wird“. Nach seiner
Meinung sollte schnellstens ein Nutzungskonzept erarbeitet werden. Nach
seinen Vorstellungen könne ein Teil als Museum, andere Teile zur
allgemeinen Verwendung genutzt werden.
Problem der dauerhaften Belastungen
Als ein Problem sieht Bürgermeister Gehmacher die späteren dauerhaften
Belastungen an, da Finanzierung, Förderung wie auch die laufenden
Betriebskosten überwiegend bei der Gemeinde Bergen hängen bleiben
werden. Für die nächste Gemeinderatssitzung kündigte der Bürgermeister
das Thema „Erhalt der Maximilianshütte Bergen“ als Tagesordnungspunkt
an. Kreisheimatpfleger Dr. Christian Soika stellte diese historische
Stätte als die gewaltigste im Landkreis Traunstein heraus. Er
befürwortete das ehrenamtliche Engagement in Form eines Fördervereines
und meinte, jetzt sei Tatendrang und Phantasie gefordert. Auch Claus-Peter
Hotz vom Verein für Industrie und Technikgeschichte im südlichen
Chiemgau meinte, der Zweck des Fordervereins soll der Belebung dieser
Stätte dienen, die Denkmalpflege dagegen sie die Aufgabe der Gemeinde.
Rechtsanwalt Heinz Kraus legte den Entwurf zur Satzung des Fördervereines
vor und gemeinsam wurde Punkt für Punkt in der Versammlung
durchgesprochen. Einig war man sich darüber, dass der Zweck des Vereines
der Förderung, der Erforschung, dem Erhalt und der Darstellung der
historischen Industrieanlage Maximilianshütte zu dienen hat. Der
Satzungszweck wird verwirklicht insbesonders durch museale Aufarbeitung
und Öffentlichkeitsarbeit, hieß es. Vorsitzender Hans Reich sprach sich
für eine Mitgliederwerbung aus und meinte, das Nahziel sollte die Zahl
100 sein. Besondere Anerkennung gab es von ihm für Georg Heindlmeier
senior und Ortsheimatpfleger Franz Siegl, die sehr viel für den erhalt
der Maximilianshütte getan hatten. „Ihr Großes Wissen wird für uns
einen sehr großen Wert haben“, sagte er. Bürgermeister Gehmacher
überreichte an den Vorsitzenden die Barspende eines Bergener Bürgers in
Höhe von 1.000 Mark als erstes Startkapital. Die Anregung, ein Treffen
mit anderen Fördervereinen zu arrangieren, nahm Hans Reich an und Dr.
Christian Soika bot die Zusammenarbeit an. „Ich habe gute Kontakte zu
den Vereinen und viel Adressenmaterial“, sagte er. Als neuer Mitarbeiter
in der Ortsheimatpflege Bergen stellte sich Werner Mayer Vor, der früher
in Ruhpolding lebte und seit zwei Jahren nun in Bergen wohnt. Als sein
Spezialgebiet nannte er die kulturelle Frühgeschichte, die ja sehr
passend zur Maximilianshütte sei. |
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- Königliche Maxhütte
Das seit dem Besuch des bayerischen
Königs Max I. Joseph 1824 „ Maximilianshütte „ genannte Eisenhüttenwerk
wurde bereits 1561 gegründet.
- Die Anlage umfasst, von der Werkskapelle
(Pestkapelle) und dem sog.“ Neuhaus „ abgesehen, vor allem Gebäude
des frühen 19. Jahrhunderts.

Die
„ Maximilianshütte“ stellt in ihrer Gesamtheit ein Industriedenkmal
ersten Ranges dar und dokumentiert in ansehnlicher Weise den Bestand eines
frühen Hüttenwerkes, das bayernweit an führender Stelle lag. 
Die
„ Maximilianshütte“ liegt im Mühlwinkl (Bergen, Maxstr. 10 ) am
Anfang des wildromantischen Tals der Weißen Ache. |
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Bernhaupten
Ein altes Kulturdenkmal inmitten des Ortes ist die Jakobskirche.
Ihre Mauern sind bis in das 12. Jahrhundert zurückzudatieren Aus dieser
Zeitepoche, der Romanik, stammt auch ein in dieser Kirche freigelegtes
Fresken-Fragment eine der ältesten bildlichen Darstellungen im Chiemgau.
Es zeigt den Kopf einer Heiligen, wahrscheinlich den Mariens. Es dürfte
sich hier um einen Ausschnitt aus einem größeren Bild handeln. Weitere
bemerkenswerte Kunstwerke in der Jakobskirche sind das sehr schöne, von
einem gotischen Altar stammende Triptychon, das im geöffneten Zustand
eine Kreuzigungsgruppe, von Heiligen flankiert, zeigt. Auf den
Außenseiten sind der heilige Christophorus und Maria mit dem Jesuskind
dargestellt.
Auch in Bernhaupten findet sich ein auffallendes
Gebäude aus Schlackensteinen, in diesem Fall mit roten Backsteinen
gegliedert. Dieses ehemalige Bahnhofsempfangsgebäude (Bahnhofstr. 198)
wurde im Jahre 1865 errichtet |
Jakobskirche
Aus dem 12. Jahrhundert, in Bernhaupten. Eines der ältesten Freskenfragmente aus dem
Chiemgau sowie ein sehr schönes gotisches Triptychon ist hier zu sehen. |
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Holzhausen
Von einem in der Nähe der heutigen Autobahn
ausgegrabenen Gutshof aus der Römerzeit ist heute noch die
Unterboden-Heizungsanlage des ehemaligen Badegebäudes durch die
Glaswände des darüber errichteten Schutzhäuschens zu besichtigen. |
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Forstbezirk
Bergen
Auch durch das Gemeindegebiet von Bergen verläuft die
ehemalige Soleleitung von Traunstein nach Rosenheim, die um 1800 errichtet
wurde. Die Wege entlang dieser ehemaligen Soleleitung eignen sich gut für
Spaziergänge. Einige der Rohre, aus denen die Leitung bestand, sog. „Deicheln“,
sind in überdachten kleinen Depots am Wegesrand aufbewahrt und zu
besichtigen. |
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