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Im Chiemgau gesehen Besuch bei einer
Osterkerzen-Herstellerin im Priental Aschau
(hö) – Bei einem vorösterlichen Besuch in Hohenaschau bei Christl Diwischek
erzählte diese über ihre Arbeit in Zusammenhang mit der Herstellung von
Osterkerzen, die am Osterfeuer entzündet werden und ein Jahr lang in der Kirche
ihren ganz speziellen Dienst tun. Als ausgebildete Lehrkraft für Musik Begonnen
hat es vor zehn Jahren, als Pfarrer Gottfried Leibl aus Sachrang zum
Priesterjubiläum eine Kerze bei Christl Diwischek bestellte. Daraufhin folgten
weitere Aufträge für die Kirchen von Aschau und Frasdorf. Durch den Kontakt zu
einem tschechischen Diakon hatte sie auch die besondere Gelegenheit für Kirchen
in Prag, Böhmen und Mähren tätig zu werden. Zu ihrer Kerzenvielfalt gehören
Hochzeits-, Kommunion-, Tauf-, Geburtstags-, sowie Weihnachts-Kerzen. Großen
Wert legt Christl Diwischek allerdings darauf, dass ihre Arbeit weder von ihr
noch von ihren Auftraggebern als kommerzielles Engagement für die Kirche
gesehen wird. Aus diesem Grunde nimmt sie auch nicht viele Aufträge an, sondern
nur jene, die sie entsprechend dem Jahreslauf zeitlich in ihrer Freizeit auch
verwirklichen kann. So
ist sie jetzt vor Ostern wieder vor die Aufgabe gestellt, neue Motive für die
großen Kerzen zu gestalten. Diese können zwar individuell und künstlerisch
gemacht werden, doch gibt es einige „Rahmenbedingungen“. Als Symbole sind
das Kreuz, die Jahreszahl und die Buchstaben Alpha und Mit
ihrem Wirken möchte Christl Diwischek einen kleinen Beitrag für ein helleres
Kirchenleben leisten. Für die Kirchenbesucher wiederum ist es schön, wenn sie
eine mit Hand und individuell gefertigte Osterkerze sehen und wenn sie wissen,
dass auch diese ihre eigene Geschichte haben kann. Text
und Fotos: Hötzelsperger
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derChiemgauerreport
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werberingreport Stand: 26. September 2002 |