Kurznachrichten 2001
Touristiker
bereiten sich auf Bayern-Natur-Tag am 16. Juni vor: Aschau/Samerberg
(hö) -
Die Natur wird in Zukunft eine immer größere Rolle im Tourismus
spielen. Haben schon in den vergangenen Jahren Veranstalter, Gemeinden und
Tourismusverbände bei ihren Maßnahmen und Slogans die Natur als
Bestandteil der Angebote dargestellt, so kommt es in diesem Jahr zu ganz
besonderen Aktivitäten. So ist zum Beispiel das „Europäische Jahr des
Öko-Tourismus“. In Bayern hat sich das Bayerische Staatsministerium für
Landesentwicklung und Umweltfragen für Sonntag, 16. Juni einen Aktionstag
einfallen lassen. Unter dem Motto „BayernTour Natur 2002“ werden
bereits jetzt die einzelnen Veranstaltungen zusammengetragen, koordiniert
und dann bayernweit durchgeführt. Naturkundliche Wanderungen, Radltouren
auf geschichtsträchtigen Spuren oder naturschützerische Informationen in
ganz unterschiedlicher Weise können in das Maßnahmen-Paket geschnürt
werden. Die Tourist-Info von Aschau und deren Leiter Wolfgang Bude bieten
auch für diesen Tag ihr neues Angebot „Ökologie und Kultur – alles Käse,
oder was?“ an. Mit einem Biologen geht es dabei für individuell
zusammengestellte Interessenten oder auch für Gruppen, Firmen oder
Vereine durch die Bergbauernregion Priental (Bayern) und Hatzenstädt
(Tirol). Auf Schusters Rappen und unter fachkundiger Führung von Markus
Sichler sind entlang des Weges schöne Ansichten möglich. So zum Beispiel
im neuen Müllner-Peter-Museum von Sachrang oder in der Sennerei, die sich
mit einem stärkenden Becher Milch mit diesbezüglichen Erläuterungen
anbietet. Nähere Auskünfte gibt es bei der Tourist-Info Aschau, Telefon
08052-904937 sowie bei allen 14 bayerischen und tirolerischen
Mitgliedsgemeinden der Werbegemeinschaft „Grenzenlos zwischen Kaiser und
König“.
Kräuter-,
Alm- und Samerwanderung am Samerberg am 16. Juni 2002
In
der Nachbargemeinde und in der Ferienregion Samerberg bereitet man sich
mit einer Kräuter-, Alm- und Samerwanderung am 16. Juni auf den
bayernweiten Natur-Wandertag vor. „Da wir an diesem Tag auch die
Bergmesse auf der Wagneralm haben, können wir nicht nur ein passendes
Wander-, sondern auch ein sonntag-geeignetes Programm vorschlagen!“ –
so Hans Auer vom Verkehrsverein Samerberg, der als Samer auch dabei sein
wird, wenn man die Wanderung teilweise auf dem Rücken von Samerberger
Pferden genießen kann (Näheres beim Verkehrsverein Samerberg in Törwang,
Telefon 08032-8606). Weitere Programme und Vorschläge für den Aktions-,
Wander- und Natur-Tag des Bayerischen Umweltministeriums werden die
einzelnen Gemeinden, Verkehrsämter und Verkehrsvereine noch ausarbeiten
sobald die Arbeiten nach einer guten Winterferienzeit abgeschlossen werden
konnten. Ansprechpartner beim Ministerium für Landesentwicklung und
Umweltfragen sind Herr Holzmann, Telefon 089-9214-3509 oder Herr Schuster,
Telefon 089-9214-3375.
Winter-Zufriedenheit
entlang der Berge im Rosenheimer Land: Wendelstein-Samerberg-Aschau
(hö) - Ferienzeit und Winterspaß passten wie schon lange
nicht mehr so gut zusammen wie in den vergangenen zwei Wochen. Einer
Umfrage bei heimischen Tourismustellen, Bergbahnen und Wirten zeigte, dass
mit dem Ende der bayerischen Ferien übereinstimmende Zufriedenheit
herrschte. Anbieter, die in erster Linie vom Schnee abhängig sind,
strahlten mit der Wintersonne um die Wette. So zum Beispiel Hans Bauer von
der Samerberger Ski-Schule, der Ski-Kurse für rund 150 Kinder anbieten
konnte. „Viele Jahre mussten wir auf Sachrang ausweichen oder ganz
absagen. Aber heuer haben uns die heimische Hochriesberg-Region sowie die
Hochriesbahn wieder dienen können, weil der Schnee einfach super war!“
– so der junge Skilehrer aus dem traditionsreichen Familienunternehmen
(Telefon 08032-989451). Lediglich die kalten Temperaturen der letzten
Tagen machten den Kindern ein wenig zu schaffen, so dass am morgen noch am
Übungslift trainiert wurde und erst kurz vor Mittag auf den beliebten
Sessellift von Grainbach übergewechselt wurde. Die Hochriesbahn selbst
hatte nach Aussagen von Inhaber Sepp Schwaiger und von der fleißig
arbeitenden Bella Forster sehr gut. „Am ersten Tag waren es noch mehr
Mark, inzwischen überwiegen die Euro!“ – so eine Feststellung zu der
reibungsfreien Währungsumstellung. Nach den Ferien wird sich die
Hochriesbahn (Telefon 08032-97550) an den Wochenendtagen wieder in Betrieb
finden. Ganz oben auf der Hochries betreibt Klaus Staller das
Bergbahnstüberl.
Auch bei ihm kehrten viele und zufriedene Winterurlauber ein. Dennoch
waren der viele Schnee und einige Regentage hoch oben am Berg nicht ganz
optimal. Außerdem sind nach Klaus Staller und nach den Berichten der
Wintergäste einige Wanderwege-Verbesserungen notwendig. „Mit dem
Alpenverein, der Gemeinde, dem Verkehrsverein Samerberg und mit den
weiteren Almwirten wollen wir uns schon in den nächsten Tagen
zusammensetzten, um einige Verbesserungsmaßnahmen für das Jahr 2002 zu
erörtern!“ – so Verkehrsvereinsvorsitzender Hans Auer vom Samerberg
zu den angesprochenen Wanderwege-Defiziten.
Schnee-
und Ski-Vergnügen auch nach der Ferienzeit
Zufriedenheit
herrschte auch bei der Wendelsteinbahn in Brannenburg. Beste Schneeverhältnisse
und täglicher Betrieb von 9 bis 16 Uhr sind die Voraussetzungen, dass man
auch nach den Fest- und Ferientagen frisches Pistenvergnügen genießen
kann. Auf eine besondere Aktion in Zusammenarbeit mit dem Verband
Deutscher Seilbahnen darf man sich für das Wochenende am 19.
und 20. Januar freuen. Kinder bis 16 Jahre erhalten in Begleitung
eines Elternteiles an diesen beiden Tagen freie Fahrt. Bereits während
der derzeitigen Hochbetriebstage treffen die
Wendelsteinbahn-Verantwortlichen nach Auskunft von Frau Hugel die
Vorbereitungen für die 90-Jahres-Feier der Zahnradbahn am 25. Mai. Hierzu
sowie zu aktuellen Angeboten gibt es nähere Informationen bei
der Wendelsteinbahn, Telefon 08034-3080.
Auch
die dritte Bergbahn der Gemeinschaft des „Gipfel-Trios im Rosenheimer
Land“, die Kampenwandbahn in Aschau (Telefon 08052-4411) geht mit
Zufriedenheit in den Jahresanfang. Solang genügend Schnee liegt wird nach
Auskunft von Frau Zbil auch an den Wochentagen gefahren. Trotz des großen
Andranges gab es auch bei der Kampenwandbahn keine Probleme mit der
Geldumstellung. Interessant ist noch, dass es in diesen Tagen auf dem Berg
zuweilen wärmer war als im Tal. Auch ein Beitrag für ein warmes Berg-
und Wintervergnügen, wie die Bahnleitung vermeldete.
Von
guten Belegungen bei Quartieren, insbesondere bei Ferienwohnungen zum
Jahreswechsel, sowie von guten Besuchen von Gastwirtschaften und
Veranstaltungen können die Verkehrsämter und Kurverwaltungen berichten.
Die Tourist-Info von Aschau hatte ebenso wie die Frauen des
Verkehrsvereins von Sachrang alle Hände voll zu tun, um den Prientalgästen
vom reichen Winterangebot zu berichten. Auch wenn der erste Abschnitt der
bekannten Schlittenhunderennen von Sachrang mangels Beteiligung nicht ganz
so waren wie man es sich wünschte, so hofft man am Samstag, 5. Januar und
am Sonntag, 6. Januar (Beginn jeweils um 10.30 am Berger-Feld) bei
traumhaften Rahmenbedinungen auf einen guten Erfolg im zweiten Anlauf. Die
Wirte des Kulinarischen Herbstes aus den Gemeinden Bernau, Frasdorf,
Aschau und Amerang starteten zur Euro-Umstellung eine eigene Aktion zum
bargeldlosen Zahlen. „Eigentlich hätten wir diese Aktion nicht starten
brauchen, weil die Leute und wir bestens vorbereitet waren. Es gab überhaupt
keine Probleme. Aber dennoch gilt bei uns bis zum 28. Februar, dass wir
Stammgästen ein bargeldloses Zahlen oder die Bezahlung per Rechnung ermöglichen
wollen!“ – so Georg Westenthanner als Wirt des Aschauer Bistro Pinot.
Als Dritter Bürgermeister der Prientalgemeinde Aschau freute sich der
Wirt aber nicht nur über die Freundlichkeiten in seinem Lokal. „Eine
Gemeinde wie Aschau mit einem umfassend zur Verfügung gestellten Wander-,
Sport- und Kultur-Angebot braucht gut frequentierte Ferienzeiten und einen
Schnee, der in direkt in die Ferien fällt!“ – so der vielfach
engagierte Gastronom. Auch am Samerberg waren die Anbieter und Wirte
zufrieden. Ob die Einkehrer beim Traditions-Gasthof „Zur Post“
in Törwang oder bei den vielen weiteren Gastwirtschaften im Hochtal oder
die Wanderer, die auf die verschiedenen Almwirtschaften vom Dandlberg bis
zur Hochries gingen und zum Teil mit ihren Schlitten zu Tal fuhren:
allesamt waren sie zufriedene Gäste, weil das Angebot wetterbegünstigt
war. Ganz besonders profitierten die Gäste und Einheimischen, die sich an
einer der mehrfach angebotenen Schnee-Schlittenfahrten mit Pferden
beteiligten. „Eine Fahrt in der Kutsche über den Samerberg bleibt den Gästen
bestimmt in bester Erinnerung!“ – so Michael Stuffer aus Siegharting
am Samerberg. Auf Wunsch und nach Schneelage werden solche
Pferde-Kutschfahrten auch noch nach den Feiertagen angeboten. Näheres
hierzu gibt es beim Verkehrsverein Samerberg, Telefon 08032-8606 oder
8787.
Winter-Vorbereitungen der Chiemgauer Trachtenjugend: Chiemgau (hö) - Mit vielen Proben, guten Vorsätzen und allerhand Brauchtums-Terminen gehen die Verantwortlichen des Chiemgau-Alpenverbandes für Tracht und Sitte in das Neue Jahr 2002. Insgesamt 23 Trachtenvereine gehören dem vor 75 Jahren in Marquartstein gegründeten Verband an. Aus den Reihen der Vereine von Amerang bis Sachrang und von Staudach bis Höhenmoos stellt sich alle Jahre die so genannten Gaugruppe zusammen. Die besten Dirndl und Buam aus dem Gaudirndldrahn und aus dem Gaupreisplatteln bilden die Gaugruppe. Zum Jahresende benannten die Gauvorplattler Albert Rauch aus Atzing und Klaus Löhmann aus Prien nach den Ergebnissen und Abstimmungen die Mitglieder der Gaugruppe 2002, die den Chiemgau bei vielfältigen Auftritten präsentieren. Dieser aktiven Trachtengemeinschaft gehören an: aus Frasdorf Irmi Prankl und Monika Kink, aus Greimharting Rosi Wimmer und Brigitte Wallner, aus Bernau Monika Lackerschmid, aus Niederaschau Kathrin Kramer, aus Sachrang Martina und Kathrin Bauer, aus Grassau Monika Huber, aus Reit im Winkl Natalie Noichl und aus Höhenmoos Regina Gasbichler. Bei den Buam sind es folgende Aktiven, die der Gaugruppe angehören: Markus Maier aus Schleching, Josef Hamberger aus Sachrang, Franz Eder aus Hohenaschau, Schorsch Fischer aus Prien, Franz Schnaiter und Christian Lampersberger aus Hittenkirchen, Martin Riepertinger, Sepp und Christian Lackerschmid sowie Andreas und Thomas Rummelsberger aus Bernau, Toni Seitz vom Trachtenverein Marquartstein-Piesenhausen, Peter Reiter aus Niederaschau, Seppi Enzinger aus Frasdorf, Florian Mayer aus Greimharting und Jakob Steiner aus Atzing. Im Rahmen einer Zusammenkunft zum Ende des abgelaufenen Trachtenjahres gab es im Trachtenheim von Hittenkirchen eine eigene Zusammenkunft für die Aktiven der Trachtenvereine. Rund 100 Dirndl und Buam aus verantwortlichen Positionen der Trachtenvereinsarbeit trafen sich hierzu mit den Gauvorplattlern. Dabei wurden neue Vorplattler aus den Vereinen vorgestellt und grundsätzliche Aufgaben der Plattler und Dreherinnen innerhalb der Trachtenarbeit diskutiert. Preisrichterobmann Sepp Spiegelberger aus Wildenwart informierte zu den aktuellen Wertungsrichtlinien. Geplant ist zudem die Zusammenstellung sämtlicher Plattler und Trachtentänze im Chiemgau in Form eines Notenheftes für Blaskapellen und zur eigenen Dokumentation. Wichtige Termine sind für die jungen Trachtlerinnen und Trachtler des Chiemgaues am 7. Juli das Gaudirndldrahn in Frasdorf, am 4. August das Gaupreisplatteln in Schleching sowie am Christ-Himmelfahrtstag die Bitt- und Dankwallfahrt des Chiemgau-Alpenverbandes nach Raiten. Mit der Bestimmung der verschiedenen Plattler für die einzelnen Klassen beim Gaupreisplatteln endete die informative und harmonische Zusammenkunft im Trachtenheim von Hittenkirchen. Die Gauvorplattler Albert Rauch und Klaus Löhmann freuten sich ob des guten Zuspruches in der kalten Jahreszeit seitens der Jugend und gemeinsam stellten sie fest: „Wenn wir im Sommer wieder mit der Kurz´n auftreten, dann soll man wissen, dass wir auch jetzt im Winter an einer guten Qualität der Auftritte arbeiten!“.
Chiemsee-Tourismus
bereitet sich trotz Umzugs auf nationalen und internationalen Messeeinsatz
vor
Herausforderungen
und Zusatz-Termine für Trachtenverein „Daxenwinkler“ Atzing im Jahr
2002
Hittenkirchener
Trachten-Termine 2002
„Ohne
Fleiß kein Preis!“ – Gemeinderat Aschau beschäftigt sich mit
Jahres-Aufgaben und mit Blick über die nächsten Kommunalwahlen hinaus:
Aschau (hö) – Eine schöne Gepflogenheit der Gemeinde Aschau ist
es, bei der letzten Zusammenkunft des Gemeinderates vor dem Jahreswechsel
gemeinschaftlich mit der Verwaltungsspitze Bilanz zum abgelaufenen Jahr zu
ziehen und die wichtigsten Vorhaben des kommenden Jahres zu erläutern. Bürgermeister
Kaspar Öttl brachte es dabei auf den Punkt, als er sagte: „Heuer hatten
wir viel Arbeit, aber weniger wird es 2002 nicht zu tun geben!“. Damit
sprach er nicht nur den Fleiß des Rates und all seiner Mitarbeiter in
Rathaus, Bauhof und weiteren Plätzen an, sondern auch die hohe Anzahl an
Projekten, die anstehen.
Im
Jahr 2001 gab es in elf Gemeinderats-, sechs Bauausschuß- und zwei
Werkausschuß-Sitzungen insgesamt 300 Beschlüsse. Dies waren 20 Beschlüsse
mehr als im Vorjahr. 54 Trauungen standen 78 Sterbefälle und 42 Geburten
gegenüber, so dass derzeit in Aschau genau 5.163 Leute mit
Hauptwohnsitz und 1.332 Personen mit Nebenwohnsitz leben. Die insgesamt
etwas mehr gewordenen Bürgerinnen und Bürger in der Gesamtzahl von 6.495
Einwohnern sollen nach dem Willen des Bürgermeisters auch zukünftig in
Aschau von der Gemeinde wohl betreut sein. Zu den wichtigsten Aufgaben des
nunmehr zu Ende gehenden Jahres gehören die Ausbauten innerhalb des Rad-
und Wanderwegenetzes. „Die lange Maßnahme nach Sachrang werden wir wohl
erst im Jahre 2003 zum Abschluss bringen!“ – so Bürgermeister Öttl,
der bei der weiteren Instandsetzung des Prientalweges auch auf die
Mitarbeits-Bereitschaft der Nachbargemeinde Frasdorf hofft. Für die flächengrößte
Gemeinde innerhalb des Landkreises Rosenheim galt es zudem zahlreiche
Wasserbaumaßnahmen, Brückensanierungen und Straßenverbesserungen zu
bewerkstelligen. Seit 1978 wurden mit dem Abwasserzweckverband Priental
150 Millionen Mark verbaut. „Für die Gemeinde Aschau sind nach den
letzten Abschnitten die Arbeiten abgeschlossen, wir konnten alle Förderungen
noch in Anspruch nehmen!“ – so Öttl bei seinen zufrieden stellenden Umweltbericht. Sanierungen rund um die Festhalle, Umbauten zugunsten der
Schule, die Eröffnung des 450.000 Mark teuren Wertstoffhofes, die
Trinkwasser- und Löschweiher-Versorgung im Gschwendter Bereich und nicht
zuletzt die Erstellung eines Leitbildes waren weitere erfolgreich
gemeisterte Herausforderungen. Einen großen Wert legten und legen die
Gemeinde Aschau und vor allem Zweiter Bürgermeister Karl Haberstock als
Senioren- und Behinderten-Beauftragter in der Fürsorge für Behinderte,
Kranke, Senioren und Neubürger.
Tourismus
mit Höhen und Tiefen
Den
Tourismus als wichtigsten Wirtschaftszweig will die Gemeinde Aschau nach
guten Erfahrungen weiterhin mit den Nachbargemeinden zusammen fördern.
Die Mitgliedschaft beim Tourismusverband Chiemsee hält Öttl genauso
wichtig wie die Zusammenarbeit mit der Grenzenlos-Werbegemeinschaft
„Zwischen Kaiser und König“. In bisher drei von der Europäischen
Union geförderten Projekten wurden bereits 1,6 Millionen Mark für
touristisches Marketing den sieben bayerischen und sieben Tiroler Gemeinden zur Verfügung gestellt. Die Eröffnung des Öko-Kulturweges und
des Müllner-Peter-Musuems in Sachrang sind langfristig wichtige Bausteine
dieser Kooperationen. Die enge Abstimmung mit der heimischen Land- und
Alm-Wirtschaft ist für die kommenden Jahre eine besondere Aufgabe. „Die
Landschafts-Pflege-Förderung ist ein Anliegen, das wir nicht nur als
Lippenbekenntnis, sondern in der Tat spüren sollten!“ sagte Bürgermeister
Öttl mit Blick auf die gerade im Priental schwierige Landwirtschaft. Für
das Grenzdorf in Sachrang plant die Gemeinde Aschau im kommenden Jahr eine
bessere EDV-Vernetzung mit der Hauptstelle der Tourist-Info sowie ein
eigenes Info-Terminal. Schwer zu schaffen machen den Aschauer
Tourismusverantwortlichen die Schließungen von verschiedenen Häusern (Würzburger
Heim und Pater-Rupert-Mayer-Haus) sowie die schlechten Auslastungen
einiger großer, gewerblicher Häuser. „Wenn große Betriebe nur zehn
Prozent und zum Teil sogar noch weniger an Jahres-Auslastung haben, dann
stimmt entweder die Betriebsführung oder die Anmeldemoral nicht“ mit
diesen klaren Worten bat Öttl um eine verstärkte und offenere
Zusammenarbeit.
Steuerkritik
mit Blick auf Vorhaben im Jahr 2002
Kritisch setzte sich Öttl in seinem Jahresbericht auch mit den Vorhaben für 2002 auseinander. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Neubau des viel zu klein gewordenen Rathauses. Erste Pläne werden bereits erarbeitet. Mit Blick auf die Bundes- und Landespolitik sieht Öttl für die Gemeinden aber wenig Finanz-Spielraum in den kommenden Jahren. „Der Einbruch in der Gewerbesteuer-Abteilung, die Folgen der Öko-Steuer und Reformen, die zum Teil gar keine geworden sind, lassen die Gemeinden als letzte in der Kette am meisten leiden!“ so Öttl. Nicht vergessen soll man bei aller Gewohnheit die Sorge um die Sicherung der Chiemgau-Bahn. Über die Kommunalwahlen hinaus gilt es auch noch die Fertigstellung der Gesamt-Chronik von Aschau, den Bau einer Kombinierten Sporthalle, die Anschaffung eines neuen Feuerwehr-Fahrzeuges und vieles mehr anzupacken. Um all diese Aufgaben realisieren zu können, bat Öttl, weiterhin sachgerecht, fleißig und ideenreich zum Wohle der Bürger und mit den Bürgern tätig zu bleiben. Als Motor in dieser Entwicklung bezeichnete Zweiter Bürgermeister Karl Haberstock in seiner Ansprache Kaspar Öttl. Nach den Berichten zum Aschauer Jahresgeschehen 2001 und dem Ausblick wurden die Gemeinderäte noch von einem wohl zubereiteten Jahresabschlussessen im Gasthof Baumbach in Hohenaschau belohnt.
Finanzierung
der Totenfahne von St. Salvator nach Kirchen-Hoagart gesichert: St.
Salvator (hö) – “Frisch aufg´spuit und g´sunga“ im doppelten
Sinne hieß es auf Initiative von Kirchenpfleger Kaspar Steindlmüller und
von Jakob Steiner aus Atzing in der Filial- und Wallfahrtskirche von St.
Salvator. Am so genannten Winter-Johannitag boten die
Kirchenverantwortlichen und die Mitglieder der Kreuztracht von St.
Salvator einen volksmusikalischen Abend an, der es gleich zweimal in sich
hatte. Einmal verzichteten die Veranstalter mit Rücksicht auf eventuelle
Kirchenschäden auf die Beheizung des Kirchenraumes. Zum anderen wurde den
Besuchern zumindest um´s Herz warm. Freiwillig, unentgeltlich und aus
freien Stücken spielten und sangen die Dirndl und Buam der Wildenwarter
Soatnmusi, Liesi Huber aus Siegharting als Harfen-Solistin, der Höhenmooser
Zwoagesang, die Schlierholzer Sänger, das Bläserensemble aus Traunstein
sowie das Bläser-Duo Gertraud und Regina. Zwischen den Liedern und
Weisen, die ganz der weihnachtlichen Zeit und der derzeitigen
Rauhnachtzeit angepasst waren, ließ sich Kläri Hötzelsperger aus
Stetten mit einigen Lesungen hören. Ihre Geschichten zeugten „Von der
Liebe des Heiligen Johannes“, von Humor und von winterlicher Feinfühligkeit
vergangener Zeiten. Für ein Orgel-Solo sorgte Barti Prankl. Er begleitete
auch die Leute beim gemeinschaftlichen Singen des Schlussliedes „O Du fröhliche...“.
Unter den Gästen befanden sich auch Pfarrer Bruno Fink aus Prien
und Pfarrer Stanislaus Gresazek aus Rimsting. Organisator Jakob Steiner
dankte abschließend allen Beteiligten für ihr gutes Werk. Schließlich
kommen die gesamten Erlöse aus diesem inzwischen vierten Kirchen-Hoagart
von St. Salvator zur Weihnachtsferienzeit den abschließenden Arbeiten zur
Renovierung der Totenfahne der Kirche St. Salvator zugute. Diese 1948 von
Johann Rinser gestiftete Fahne versieht ihren Dienst bei allen
Beerdigungen in St. Salvator sowie bei den Gräberumgängen. Nachdem
bereits verschiedene Aktionen, Veranstaltungen und damit verbunden
Sammlungen für die Kirchenfahne durch Mitglieder der Kreuztracht und des
Atzinger Trachtenvereins stattgefunden haben, ist es möglich, die
Gesamtkosten in Höhe von 5.000 Mark aufzubringen. Einen schönen Anteil
erbrachten wieder die Spenden des diesjährigen Weihnachtssingens und
Musizierens. Angeregt von der guten Volksmusik spendeten die Besucher
nicht nur einen abschließenden Applaus, sie brachten ihre Freude auch mit
einer Spende zum Ausdruck. Treffend sagte ein Zuhörer beim Verlassen des
Kirchenportals: „Vergelt´s Gott für die schöne Stunde!“. Nach der
Veranstaltung gab es für die Sängerinnen, Sänger und Musikanten eine
gute Brotzeit in einer wärmenden Stube.
Jahresversammlung
des Sachranger Trachtenvereins: Almtanz-Minus
2001 und Maibaum-Pläne 2002 Sachrang
(hö) – Von einem guten Miteinander in Fragen der Brauchtumspflege kann
man in Sachrang sprechen. Wohltuend waren nämlich die Jahresberichte,
Ehrungen und Lobesworte anlässlich der Mitgliederversammlung des
Trachtenvereins „D´Geiglstoana“ von Sachrang nach einem gemeinsam
gefeierten Gottesdienst in der Sachranger Pfarrkirche mit Pfarrer Josef Götz.
Der Geistliche gehörte ebenso wie Bürgermeister Kaspar Öttl,
Ehrenvorstand Simon Bauer und einigen Ehrenmitgliedern und
Ortsvereins-Vorständen zu den Ehrengästen der Zusammenkunft. Auch wenn
die heurigen Almtänze in guter Abstimmung mit dem Verkehrsverein ein
„Draufzahl-Geschäft“ waren, so war es Kassier Walter Franzke doch möglich,
einen guten Kassenbericht vorzulegen. Begründet war dies vor allem mit
der fleißigen und ehrenamtlichen Arbeit beim Dorffest und mit dem
Zusammenhalten untereinander. Wichtigste Ereignisse außerhalb des
Dorfgeschehens waren heuer die Teilnahme beim Gautrachtenfest in Reit im
Winkl und die Mitwirkung beim Sechs-Vereine-Jugendpreisplatteln in der
Festhalle von Hohenaschau. Für das Jahr 2002 werden bereits jetzt die
Vorbereitungen für einen neuen Sachranger Maibaum getroffen. Wie Vorstand
Christoph Bauer in seinem Bericht erläuterte, soll dieses Ereignis vom
winterlichen Baumfällen bis zum fertigen Anbringen der Maibaum-Figuren
wieder ein schönes Zeugnis lebendiger Brauchtumspflege werden.
Ergänzungswahlen und Ehrungen: Zwanzig Jahre war Sepp Pertl junior Fähnrich der Sachranger Trachtler. Aufgrund beruflicher Überlegungen musste er nunmehr dieses Amt zurückgeben, so dass eine Neuwahl für ihn und für den ebenfalls ausscheidenden Fahnenbegleiter Peter Pfaffinger aus Mitterleiten eine Ergänzungswahl erforderlich wurde. Die Neuwahlen ergaben Christoph Bauer junior als Fähnrich sowie Josef Hamberger junior und Christian Singhartinger als Begleiter. Für langjährige Vereinstreue ehrte die Vorstandschaft die Mitglieder Thomas Moser (50 Jahre), Michael Vordermayer (40 Jahre) sowie Angelika Anker, Siegfried Obermayer, Franz Pfaffinger, Sepp Prankl, Maria Rupp, Johanna Schwaiger und Elke Trost (jeweils 25 Jahre) mit einem herzlichen „Vergelt´s Gott“ und mit Ehren-Präsenten.
Große
Spende der Sachranger Frauen bei festlichem Gottesdienst übergeben
Brauchtums-Fahrt
und Bus-Reise zur „Grünen Woche“ nach Berlin vorgesehen: -
Mitfahrtgelegenheiten
Bad
Endorfer Weihnachtszauber 2001: 3500 Lichter, fünf Musikgruppen
und eine Wohlfühlstraße. Bad Endorf, 11.12.2001. Bad Endorf hat sich für
die Weihnachtszeit etwas ganz Besonderes einfallen lassen: den mit 3.500
elektrischen Lichtern bestückten und damit wohl hellsten Christbaum
Bayerns. Doch nicht nur das. Beim "Bad Endorfer Weihnachtszauber
2001" ist neben ganz viel Licht auch jede Menge Musik und Entspannung
geboten.
Von Freitag, 14. bis Sonntag, 16. Dezember, dürfen sich alle Besucher auf
eine wunderschöne Einstimmung auf Weihnachten freuen. In einem Zelt am
Moosbauer Platz wechseln sich am dritten Adventswochenende hervorragende künstlerische
Darbietungen ab. Den Anfang macht am Freitag ab 19:00 Uhr der Chor des
Ludwig-Thoma-Gymnasiums aus Prien. Er singt Auszüge aus dem Musical
"Joseph" von Andrew Lloyd Webber.
Weiter geht es am Samstag um 14:30 Uhr mit einem Hirtenspiel, das vom
vierköpfigen Gospelchor "Quo Vadis" gesanglich begleitet wird.
Um 19:30 Uhr dann das musikalische Highlight des Bad Endorfer
Weihnachtszaubers: Der international bekannte Opernsänger Ludwig Baumann
gibt ein klassisches Konzert mit Klavierbegleitung. Vervollkommnet wird
sein Auftritt durch mehrere Solisten seiner derzeitigen "Aschenputtel"-Produktion,
einer
Kinderoper, die ab 20. Dezember im Ballhaus in Rosenheim aufgeführt wird.
An diesem Abend bekommt man darauf, zumindest ausschnittsweise, schon
einmal einen kleinen Vorgeschmack. Der Eintritt zu dem Benefizkonzert beträgt
40 Mark pro Person und geht an den Kinderhort Bad Endorf.
Die Weihnachtsgeschichte liest am Sonntag ab 14:00 Uhr der beliebte
bayerische Mundartdichter Helmut Zöpfl, gefolgt um 15:00 Uhr von einem
Auftritt des Bad Endorfer Gesangsvereins. Den Abschluss bilden am Sonntag
ab 19:00 Uhr "Bavaria Blue" mit ihrer Sängerin Christiane von
Kutschenbach. Die Musikgruppe unterhält mit Jazzvariationen in
Saitenmusikbesetzung. Eintritt 22 Mark.
Was wäre der Bad Endorfer Weihnachtszauber ohne die CHIEMGAU THERMEN? Das
Jod-Thermalbad des oberbayerischen Kurortes sorgt am Sonntag, 16.
Dezember, für die nötige Entspannung im vorweihnachtlichen Getümmel. Im
Foyer-Café gibt es ab 10:00 Uhr ein Adventsfrühstück, gefolgt von einem
lauschigen Kaffeeklatsch am Nachmittag. Ebenfalls ab 10:00 Uhr ist die
"Wohlfühlstraße" in den CHIEMGAU THERMEN geöffnet. Bis 17:00
Uhr kann man sich dort Behandlungen aus der Traditionellen Chinesischen
Medizin und Naturheilkunde angedeihen lassen oder die Magnetfeldtherapie,
Osteopathie und spezielle Pflegebäder zu Sonderpreisen ausprobieren.
Anmeldung unter Tel. 08053/200-922 wird empfohlen.
Drei weitere Bände zur Aschauer Chronik rechtzeitig auf dem Gabentisch: Aschau (hö) – Drei von insgesamt 22 Bänden einer umfassenden Chronik für die Gemeinde Aschau i. Chiemgau stellten Bürgermeister Kaspar Öttl sowie die Verantwortlichen des örtlichen Heimat- und Geschichtsvereins noch kurz vor Weihnachten in der geschichtsreichen Gaststätte „Schloßeinkehr“ zu Hohenaschau der Öffentlichkeit vor. Damit kamen die Bände 13 bis 15 mit den Themen „Landwirtschaft im Priental“, „Kirchengeschichtliches aus dem Priental“ sowie „Frühgeschichte und Herrschaft“ noch rechtzeitig auf den Gabentisch der Heimat- und Geschichtskundler und ihrer Freunde.
Landwirtschaft im Priental Verfasser des zweigeteilten Werkes sind Dr. Stefan Breit, der sich bereits im Priental mit verschiedenen Veröffentlichungen (u.a. auch für die Haus- und Hofgeschichten sowie für den Band „Verbrechen und Strafe“ zur Heimat-Chronik von Aschau) einen lesenswerten Namen gemacht hat sowie Marianne Willer-Gabriel, eine Volkskundlerin mit engem Bezug zum Almleben und zum Priental. „Landwirtschaftliche Erwerbsquellen in Aschau“, Getreideanbau in einem Gebirgstal, der Anbau von Gemüse und Flachs sowie die Viehhaltung bis ca. 1850 sind die Hauptkapitel der Beschreibungen von Dr. Breit. Bei seinen Beschreibungen und reichen Erinnerungen beschränkt sich der Autor nicht nur mit dem Aschauer Tal und seinen Almen. Aufgrund damaliger Gerichts- und Ämter-Verbundenheit kommt es vielfach zu erzählenden Berührungen mit der Nachbarschaft wie Wildenwart und Söllhuben. Fachlich beraten wurde Dr. Breit ebenso wie seine Mit-Autorin von Frau Dr. Margot Hamm vom Haus der Bayerischen Geschichte, die sich erst vor wenigen Monaten mit der Fertigstellung einer Museums-Konzeption für den Müllner-Peter-Verein von Sachrang überaus und überörtlich verdient gemacht hatte. Im zweiten Teil des Landwirtschafts-Bandes schreibt Marianne Willer-Gabriel unter dem Titel „Die Landwirtschaft im 20. Jahrhundert“ zu Milch- und Getreidewirtschaft, zu Veränderungen durch die Mechanisierung, zum Strukturwandel bei den einzelnen und gut dargestellten Höfen, zur Almwirtschaft sowie zur Molkereigenossenschaft. Als überzeugter Sponsor stellte sich für diesen Band die Rosenheimer Firma Gervais DANONE zur Verfügung. Erhältlich ist das Buch mit der ISBN-Nr. 3-9804643-3-4 bei der Tourist-Info Aschau, 83229 Aschau i. Chiemgau, Telefon 08052-904938.
Kirchengeschichtliches aus dem Priental Rupert Wörndl aus der Nachbargemeinde Frasdorf hat sich als vielfältig in der Heimatkultur tätiger Fachmann ein zweites Mal recht mühsam für die Gemeinde Aschau und deren Chronik zur Verfügung gestellt. Der Leiter des Staatlichen Forstamtes Traunstein und Erste Vorsitzende des Frasdorfer Heimat- und Kulturvereins verfasste bereits den leider schon vergriffenen Band „Wälder und Almen“. Für den nunmehrigen Band „Kirchengeschichtliches aus dem Priental“ kamen Rupert Wörndl nicht nur die profunden Heimat-Kenntnisse, sondern auch sein Besuch des Erzbischöflichen Studienseminars in Traunstein sowie sein religiöses und gesellschaftliches Engagement zugute. Der Verfasser füllte über 500 Seiten mit Informationen zum Beginn des kirchlichen Lebens im Priental, mit Geschichts-Daten über die Zugehörigkeit zum Kloster Herrenchiemsee sowie über Zusammenhänge mit der Diözese Salzburg. Wallfahrten, kirchliche Feste und Brauchtum in Verbindung mit dem Glauben, Messstiftungen, Bruderschaften, sakrale Kunstdenkmäler in ihrer Bedeutung für die Pfarrei, die Auswertung von Visitationsprotokollen, Kirchenrechnungen, Pfarrer-Persönlichkeiten und auch die Evangelische Kirchengemeinde kommen zum Vorschein. Dekan Josef Winkler von der Katholischen Pfarrgemeinde Aschau ließ es sich ob dieses einzigartigen Werkes nicht nehmen, als fördernder Pate zu diesem Band 14 der Aschauer Chronik zur Verfügung zu stehen. Dem Autoren und damit auch den Lesern kommt zugute, dass neben den Archivalien der Herrschaft Hohenaschau die schriftlichen Überlieferungen der Katholischen Kirche am umfangreichsten erhalten blieben. So fleißig wie die Arbeit der Unterlagen-Studien von Rupert Wörndl war, so spannend ist nunmehr das Ergebnis für die Leser. Der Band „Kirchengeschichtliches aus dem Priental – Die Pfarreien Aschau und Sachrang“ ist bei der Tourist-Info in Aschau, Telefon 08052-904937 erhältlich (ISBN 3-9804643-4-2).
Frühgeschichte und Herrschaft Der mit gut 290 Seiten „kleinste“ Band von den drei gemeinsam vorgestellten Bänden bei der Präsentation in der Schlosseinkehr hat die Frühgeschichte und die Herrschaft zum Inhalt. Im ersten Teil zum Thema „Vor- und Frühgeschichte im Priental“ erinnert der gebürtige Aschauer Dr. Werner Zanier an Funde und Erkenntnisse früherer Epochen. Die Zuordnung und Auswertung von gefundenen Gegenständen kommt ebenso wie seine wissenschaftliche Vorgehensweise dem hohen Anspruch der Aschauer Chronik zugute. Auch Dr. Stephan Kellner, der sich mit der Geschichte der Herrschaft Hohenaschau beschäftigte, trägt zu wichtigen Grundlagen-Kenntnissen für Aschau und seine Vergangenheit bei. Von ersten schriftlichen Aufzeichnungen bis zu vielfältigen Dokumenten-Auswertungen gelang es dem Autoren Dr. Kellner die Entstehungsgeschichte der Herrschaft, die Genealogie ihrer Inhaber sowie die Chronologie wichtiger Daten zusammenzutragen sowie diese überschaubar für die Leser zu gestalten. Auch der 15. Band der Aschauer Chronik ist bei der Tourist-Info von Aschau, Telefon 08052-904937 zu bekommen (ISBN-Nr. 3-9804643-5-0). Alle drei neuen und auch die bereits vorher erschienen Bände sind zum „Mischpreis“ von 48 Mark bei der Tourist-Info in Aschau, Telefon 08052-904937 erhältlich.
Bürger und Polizei arbeiten im Chiemgau Hand in Hand: Jahresberichte, Spenden, Neuwahlen und Aktueller Sicherheitsbericht bei Versammlung in Prien-Atzing Atzing (hö) – Erstaunlich viele Aktivitäten und höchst Interessantes aus erster Hand gab es für die Mitglieder der Sicherheitsgemeinschaft Bürger und Polizei Chiemgau im Dienstbereich der Polizeiinspektion Prien zu vermelden. Anlässlich einer gut besuchten Zusammenkunft aus den Reihen des inzwischen 353 Mitglieder starken Vereins im Gasthaus Stocker in Atzing standen die Rechenschaftsberichte, Spendenübergaben, Neuwahlen und vor allem ein Referat zur aktuellen Sicherheitslage von Oberbayerns Polizei-Vizepräsidenten Heinz Spörl im Mittelpunkt. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich auch Leitender Polizeidirektor Franz Mayer von der Polizeidirektion Rosenheim, Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer, Polizei-Kollegen aus Rosenheim und dem Inntal, Vertreter des Priener Lions-Clubs und Mike Liedl von der Country-Band „Ragtop“, die sich schon des öfteren für die Ziele der Sicherheitsgemeinschaft engagierte.
Als Vorsitzender der Gemeinschaft informierte Bürgermeister Lorenz Kollmannsberger zusammen mit Schriftführer Peter Fenzl von einer hohen Aktivitätenliste. Bei über 50 Terminen und öffentlichen Veranstaltungen bemühten sich die Vereinsverantwortlichen, polizeiliche Interessen und Bürgersorgen einander anzunähern. Persönliche Kontakte und Aufklärungs-Veranstaltungen schafften viele wichtige Informationen und Vertrauen. So zum Beispiel bei einer von 300 Leuten besuchten Lawinen-Informationstagung in Aschau, bei Vorträgen in der Polizeiinspektion, bei Aktionstagen in verschiedenen Chiemgauer Schulen oder bei Begegnungen mit Senioren. Ein wichtiger Bestandteil der Aufgaben war die enge Kooperation mit der Wasserwacht, dem BRK und der Feuerwehr. „Mit diesen Selbsthilfeorganisationen wollen wir uns die Arbeit und Freizeit im Sinne der Sicherheit teilen!“ – so Vorsitzender Kollmannsberger. In diesem Zusammenhang übergab Polizei-Chef Peter Wendl an Wasserwacht-Vorsitzenden Walter Poppe den Schlüssel für den zukünftig gemeinsam nutzbaren Tank der Rettungsboote. Gemeinsamkeiten gab es auch über den Dienstbereich hinaus. So verständigte man sich mit der Sicherheitsgemeinschaft Inntal unter der Leitung von Bürgermeister Fritz Tischner aus Rohrdorf, dass man den bisherigen Informationsaustausch mit einer gegenseitigen Mitgliedschaft fördern wolle. Außerdem war der Verein unterwegs bei Informationsbesuchen zu den Polizei-Freunden von Vohenstrauß und in die Priener Partnerstadt Valdagno. Bürger-Einbindung bedeutet mehr Bürger-Sicherheit!“ nach diesem Motto will Bürgermeister Kollmannsberger den „Schulterschluss zwischen Polizei und Bürgern auf gleicher Augenhöhe“ noch weiter ausbauen. Hierzu ist nach seinen Worten Zivil-Courage erforderlich.
Nach den Berichten erklärte Prüfer Sepp Ritzinger die ordnungsgemäße und von Spenden gut ausgestattete Vereinskasse. Schnell und einstimmig vereinbarte man noch, den bisherigen Mitgliedsbeitrag von 15 Mark auf zukünftig 7,5 Euro umzuändern. Unter der Leitung von Gemeinderat Michael Anner erbrachten die Neuwahlen folgende Ergebnisse: Erster Vorsitzender Lorenz Kollmannsberger, Zweiter Vorsitzender Ignaz Maier, Schriftführer Peter Fenzl, Kassierin Renate Modes, Kassenprüfer Sepp Ritzinger und Reinhard Becker sowie als Beisitzer Georg Moosmüller, Christa Rosenke, Walter Poppe und Heinz Spörl. Kraft Amtes gehört auch Peter Wendl als Leiter der Polizei-Inspektion Prien der Vorstandschaft an.
Spenden
für Amerika und Prienerin Aus den jüngsten Erlösen eines
Benefizkonzertes mit der Band „Ragtop“ konnten 4.000 Mark an Spenden
verteilt werden. Jeweils die Hälfte bekamen Kreisbrandrat Sebastian
Ruhsamer und Hermann König von der Polizeidirektion Rosenheim. Ruhsamer
und König werden dieses Geld den vom Terroranschlag in New York
betroffenen Familien geben. „Laßt Worten Taten folgen!“ – nach
diesem Motto haben sowohl Feuerwehr als auch Polizei im Landkreis
Rosenheim den Opfern aus den Reihen der Rettungsdienste in Amerika diese
Maßnahmen ins Leben gerufen. Dank der neuen Spenden, die abzugsfrei
weitergegeben werden, können wertvolle Beträge weitergeleitet werden.
Mit viel Mut und wohl auch mit der Kraft der Verzweiflung stellte sich
eine Priener Frau vor, die ebenfalls die Hilfe der Sicherheitsgemeinschaft
erfahren wird. In Abstimmung mit Polizei-Chef Peter Wendl und Dritter Bürgermeisterin
Renate Hof wurde die Frau auserwählt, weil sie für ein behindertes Kind
nur teuere medizinische Maßnahmen in Ost-Europa wahrnehmen kann, wenn sie
hierzu selbst das Geld aufbringt. Krankenkassen und andere Institutionen
kamen bislang nicht auf obgleich sich bereits erste Erfolge der Therapie
abzeichnen. „Bei diesem Fall handelt es sich wahrlich nicht um Scharlatanerie, sondern um eine ernste medizinische Alternative für eine
frühkindliche Schädigung mit guten Aussichten auf Erfolg!“ sagte
Vorsitzender Kollmannsberger bei seinen Erläuterungen zu dieser außergewöhnlichen
Hilfs-Aktion. Der betroffenen Priener Familie soll dadurch geholfen
werden, dass ihr die Erlöse von Selbstverteidigungskursen für Frauen und
Mädchen überlassen werden. Diese Kurse mit dem Motto „Weg mit der
Angst – Vertrauen bringt Hilfe“ werden von der Sicherheitsgemeinschaft
erstmals im März in enger Zusammenarbeit mit dem TUS Prien angeboten.
Dessen Ju-Jutsu-Abteilungsleiter Bernhard Weisser erläuterte die neue
Kooperation, das 10stündige Angebot mit einmonatiger Dauer sowie die
psychologischen und sportlichen Inhalte des Kurses.
Die bayerische Sicherheitslage nach dem Terror in Amerika „Die Sicherheitslage in Bayern nach dem 11. September und ihre Auswirkungen auf das Verhältnis Bürger-Polizei“ – zu diesem Thema referierte der gebürtige Endorfer Heinz Spörl als Vizepräsident der Polizeidirektion Oberbayern. Dabei informierte Spörl auch etwas aus dem Nähkästchen als er sagte, dass unmittelbar nach dem Terroranschlag von Amerika der tägliche Aufwand für den Schutz gefährdeter Objekte in seinem Dienstbereich 500 Mannstunden betrug. Bislang 131 Milzbrand-Verdachtsfälle kamen noch hinzu. Außerdem begann ganz bewusst der Dialog mit insgesamt 91 islamitischen Organisationen in Oberbayern. Die kürzlich beschlossene Mehrung von 600 Stellen bei Polizei und 50 Stellen beim Verfassungsschutz in Bayern ist zwar eine Hilfe, aber letztlich nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein. Letztlich aber gab es für den Polizei-Vizepräsidenten drei wichtige Erkenntnisse und Veränderungen durch den Terroranschlag in Amerika. So ist der Bürger innerhalb seiner Kontaktfelder aufmerksamer und beobachtender geworden. Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen finden besseres Verständnis und für die Ziele von öffentlicher Ordnung und Sicherheit sind wichtige Gemeinsamkeiten von Bürgern und Polizei erkannt worden. Nach eindrucksvollen Bildern von der Katastrophe in New York und von den Bergungsmaßnahmen sagte Bürgermeister Kollmannsberger: „Mehr Wissen baut Angst und Hysterie ab. Bleiben wir wachsam und vergessen wir die Bilder von Amerika nicht!“. Mit einem Dank an das gute, vertrauensvolle Miteinander von Mitgliedern der Sicherheitsgemeinschaft und der Polizei-Inspektion Prien dankte abschließend Dienststellenleiter Peter Wendl allen Versammlungsbesuchern von Atzing.
Freude
zu Seniorenheim-Bilanz, Ärger mit Umwelt-Ministerium und weitere
Themen im Aschauer Gemeinderat: Aschau (hö) – Von
erfreulichen Entwicklungen beim gemeindlichen Seniorenheim „Priental“
konnte Gemeindekämmerer Siegfried Loer im Rahmen einer
Gemeinderatssitzung von Aschau berichten. Die für das Jahr 2000 erstellte
Bilanz wurde nach Abstimmung mit dem Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband
vorgelegt. Das Jahres-Defizit betrug 102.000 Mark. Demgegenüber standen
allerdings die Erwirtschaftung des gesamten Schuldendienstes und eine
Abschreibung in Höhe von 370.000 Mark. Der nunmehrige Auftrag für die örtliche
Prüfung wurde einstimmig beschlossen. Noch vor dem Ende der
Legislaturperiode des derzeitigen Gemeinderates soll bereits die komplette
Jahresrechnung 2001 für das Seniorenheim vorgelegt werden. Besonders
erfreulich war noch die Mitteilung, dass für heuer bislang eine
Seniorenheim-Auslastung von 99 Prozent zu verzeichnen ist.
Immer
höhere Beteiligung der Gemeinde bei Bach-Ausbauten „Narrisch verärgert
über den Freistaat und gegenüber dem Umweltministerium“ zeigte sich Bürgermeister
Kaspar Öttl in Bezug auf den Ausbau des Huberbaches. Nach dem Unwetter
vom 7. Juli 1987 beantragte die Gemeinde Aschau den Ausbau von mehreren
Fließgewässern in der Gemeinde zum Schutz der Bürger und Bewohner. Zu
damaliger Zeit galten 5 Prozent Beteiligungskosten für die Gemeinde als
Richtschnur. Beim Ausbau des Fuchsluger-Baches wurden bereits 15 Prozent
Gemeindeanteil abgerechnet. Entgegen der Empfehlung des
Wasserwirtschaftsamtes wurden für den Ausbau des Huberbaches vom
Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen 30
Prozent gefordert. Nach einigem Hin und Her landete man schließlich bei
25 Prozent, was für die Gemeinde Aschau einen Kostenanteil von 64.000
Euro bedeutet. Bestandteil des Beschlusses wurde noch, dass man von der
Ministeriums-Vorgehensweise, die in einem Beitrag sogar als
„Erpressung“ bezeichnet wurde, sehr enttäuscht sei.
Eine Annäherung gab es zu einem Zustimmungsvertrag mit der Firma Isar-Amperwerke bzw. der Firma E.ON Bayern. Nach Rücksprache mit dem Bayerischen Gemeindetag wird nunmehr im Bayerischen Staatsanzeiger bekannt gegeben, dass die Gemeinde Aschau die Vergabe eines neuen Konzessions- und Straßenbeleuchtungsvertrages beabsichtigt. Eventuelle Anbieter oder Mitbewerber können sich noch bis 11. Januar bei der Gemeinde Aschau melden. In der Januar-Gemeinderats-Sitzung soll dann die Vergabe endgültig geregelt werden. Unproblematisch war die Behandlung der vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes Schafelbach Nord II in der Gemarkung Umrathshausen. Keinerlei vorgebrachte Bedenken lassen nunmehr zu, dass die Bauwerber im vorgesehen Baufenster eine Giebelrichtungsänderung vornehmen können. Einige Satzungs-Neufassungen über die Benützung des gemeindlichen Kindergartens kamen den Wünschen von Kindergartenleitung und Eltern entgegen und wurden einstimmig vorgenommen. Bekannt gegeben wurde noch, dass vor kurzem in der Festhalle von Hohenaschau ein Einbruch zu verzeichnen war. Lediglich einige Schäden am Wintergarten veranlassten Bürgermeister Kaspar Öttl zu der Bemerkung: „Wenn´s schon einbrechen, dann sollten´s wenigstens auch etwas stehlen!“. Froh darüber, dass dem nicht so war, widmete man sich noch einer freien Aussprache. Dabei bat Gemeinderat Franz Pfaffinger, dass man einigen in letzter Zeit festgestellten Unannehmlichkeiten beim Fischer-Haus in Sachrang nachgehen sollte. Bürgermeister Kaspar Öttl versprach, sich mit den Zuständigen der Landeshauptstadt München, die für den Betrieb des Hauses Verantwortung tragen, ins Benehmen zu setzen und den verschiedenen Klagen nachzugehen.
Rückläufige
Tourismuszahlen regen Gemeinderat von Aschau zu 200-Betten-Hotel bei
Festhallengelände an: Aschau (hö) – Die aktuellen
Novemberzahlen waren für die Mitglieder des Aschauer Gemeinderates Anlass
zu einer Grundsatz-Tourismus-Diskussion. Als sich bei späterer
Tagesordnung dann noch die Änderung
des Flächennutzungsplanes für Hohenaschau als Thema ergab, da wurden die
Zusammenhänge deutlich: um weitere Rückgänge im Tourismus in der
Gemeinde Aschau vermeiden zu können ist ein mindestens 200 Betten großes
Hotel erforderlich.
Der
jüngste November hat gegenüber dem Vorjahres-November einen Rückgang
von 19,7 Prozent bei den Gästen und von 12 Prozent bei den Übernachtungen
verzeichnen müssen. Danach ergibt sich für die bisherige Jahresstatistik
von Januar bis November 2001 bei
den Gästen ein Minus von 0,8 Prozent und bei den Übernachtungen von 3,2
Prozent. „Im Tourismus muss etwas passieren, dem Abbau von Gästezimmern
müssen wir dringend mit einem geeigneten Hotelbetrieb entgegentreten!“
sagte Bürgermeister Kaspar Öttl bei der Erläuterung der
Tourismuszahlen. Und Zweiter Bürgermeister Karl Haberstock ergänzte als
er sagte: „Der springende Punkt ist, dass wir Tourismus nicht mehr als
Nebenbei-Angebot, sondern professionell betrachten müssen. Defizite, wie
zum Beispiel das magere Angebot bei den Gaststätten-Öffnungszeiten am
Montagmittag müssen auf den Prüfstand!“ – so Haberstock bei seinem
Appell an alle Verantwortlichen. Dritter Bürgermeister Georg
Westenthanner bat zu bedenken, dass der Trend immer mehr in Kurz-Urlaube
und zu hochwertigen Wellness-Angeboten geht.
Gemeinderat Franz Pfaffinger ergänzte, dass in Aschau die
Unterbringung von Bussen schwierig sei. Letztlich sagte Bürgermeister Öttl:
„Die gewerbliche Vermietung ist unsere wichtigste Grundlage für den
Wirtschaftsfaktor Tourismus auch wenn wir darüber hinaus die
Privatvermietung sowie Urlaub auf dem Bauernhof brauchen und für
bedeutsam halten!“.
200-Betten-Hotel bei Festhallengelände gefordert Mit diesen grundsätzlichen Meinungen war man bereits auf die konkrete Aufgabe der Flächennutzungsplan-Behandlung eingestimmt. Nördlich der Festhalle soll die bisherige Darstellung „landwirtschaftliche Nutzfläche“ in „sonstiges Sondergebiet“ umgewandelt werden. Im Rahmen der Verfahrensabwicklung kam es zwischenzeitlich zu Bedenken und Anregungen der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt und der Regierung von Oberbayern. Einem empfohlenen Obstbaumgürtel entgegnete Gemeinderat Hans Rucker mit den Worten: „Obstbäume müssen auch gepflegt werden, sonst sind sie keine Naturbereicherung!“. Damit soll die Obstbaum-Frage noch einmal mit der Fachbehörde erörtert werden. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Anregungen billigte schließlich der Gemeinderat die Änderung des Flächennutzungsplanes. Beim weiteren Verfahren, wie zum Beispiel dem Aufstellen eines Bebauungsplanes wird es noch zu konkreten Abstimmungen kommen. Somit stehen den verschiedenen Verhandlungen für den Neubau eines großen Hotels nahe der Festhalle nichts mehr im Wege. In jedem Falle wird sich der Gemeinderat mit diesem Thema schon bald wieder und des öfteren noch beschäftigen.
Musikförderverein
Aschau i. Chiemgau als 50. Verein der Gemeinde gegründet: Robert
Schneikart Erster Vorsitzender
Adventliches
Kurkonzert der Priener Blaskapelle ein großer Erfolg
Wandervielfalt
dank Gratis-Bus für Gäste mit Kurkarte im Priental
„Das Busseln zwischen Bayerischem Meer
und Prientaler Bergen ist seit Oktober für Gäste mit Kurkarte sogar
kostenlos. Überrascht vom günstigen Angebot zeigten sich in der
Anfangsphase die Nutzer in erster Linie von den vielen
Quer-Verbindungen!“ – damit meinte Wolfgang Bude vor allem die
Umsteigemöglichkeiten wie beispielsweise zur Linie auf das Gschwendt oder
zu den aussichtsreichen Seiser-Gaststätten. Aber am meisten beeindruckte
bisher die individuelle Möglichkeit der Wanderwege-Zusammenstellung.
Aufgrund der zahlreichen Haltestellen und des umfassend ausgebauten
Wanderwegenetzes im gesamten Priental bis zum Chiemsee sind die
Routen-Alternativen schier unerschöpflich.
Der bayerisch-tirolerische Öko-Kultur-Erlebnisweg
ist gepflastert von natürlichen und kulturellen Schönheiten. Auf der
Empfehlungsliste dieses Wege-Programms, das unter fachkundiger Führung
des Biologen Markus Sichler auch für Gruppen ab zehn Personen angeboten
wird, stehen unter anderem die Besichtigung des neuen Müllner-Peter-Museums
mit Heilkräutergarten in Sachrang, das Naturdorf Sachrang, die Sennerei
Hatzenstädt (mit gesunden Kostproben) oder die Ölbergkapelle.
Nähere Informationen zu den verschiedenen Wander-Tipps im Winter sowie ausführliches Wanderkarten-Material gibt es bei der Tourist-Info in Aschau, Telefon 08052-904937.
Themenvielfalt
und Wegerechts-Diskussionen bei bäuerlicher Gebietsversammlung in
Atzing:
Atzing (hö) – Das weite Feld der Wege- und Fahrtrecht-Regelungen
stand im Mittelpunkt einer gut besuchten Gebietsversammlung von Bäuerinnen
und Bauern im Gasthaus Stocker in Atzing. Auf Einladung des Ortsverbandes
Wildenwart trafen sich die landwirtschaftlichen Vertreter aus Prien,
Rimsting, Greimharting und Frasdorf um sich Neues aus der Rosenheimer
Geschäftsstelle des Bauernverbandes sowie Genaues zu Geh- und
Fahrtrechten sagen zu lassen. Bauernobmann Anton Stein aus Arbing hieß zu
Beginn vor allem Michael Hartl als Vertreter der Sparkasse Rosenheim,
einige Gemeinderäte und die Vertreter des Maschinenringes willkommen.
Alsdann referierte Angelika Streicher vom Bayerischen Bauernverband (BBV)
zu aktuellen Themen. „Nach den in fast allen Ortsverbänden durchgeführten
Neuwahlen wollen die Bauersfamilien mehr über Sachthemen erfahren. So zum
Beispiel über die Anzeige- und Meldepflicht nach dem neu verfassten
Bundesimmissionsgesetz oder über die Rentenreform“ sagte die
BBV-Vertreterin. Auch die ab 1. Januar zu berücksichtigende
Bauabzug-Steuer wird die Landwirte treffen. Äußerst angetan war Frau
Streicher noch von einem jüngsten Pilot-Projekt an der Rosenheimer
Hauptschule zur Verbesserung des Rindfleisch-Absatzes. „Die Kinder und
Jugendlichen haben vom lebenden Tier bis zum gedeckten Tisch und in
verschiedenen Lern-Lektionen die Vorzüge heimischer Fleisch- und
Viehwirtschaft erfahren. Die Erfahrungen waren so gut, dass wir im
kommenden Jahr drei weitere diesbezügliche Maßnahmen im Rosenheimer
Landkreis starten wollen!“ so die Referentin.
Vom Weg abgekommen und auf den Hund gekommen – breite Diskussionen Ralph Baier, Juristischer Referent in der BBV-Geschäftsstelle für Oberbayern mit Sitz in München hatte als gelernter Landwirt und als fachkundiger Jurist eine Fülle an Fragen zum Wege- und Fahrtrecht zu beantworten. Bei insgesamt 40.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Oberbayern ergeben sich nach den Ausführungen des Referenten ungezählte und individuelle Situationen, die mit Besitz, Nutzung und Recht zu tun haben. Details zu Grunddienstbarkeiten, zu Notwegerechten oder zu Gewohnheitsrechten stießen auf großes Interesse. Zwischendurch kam die Versammlungsdiskussion vom Wegerecht ab und sozusagen auf den Hund. Das Freilaufen der Hunde und die damit verbundenen Verunreinigungen der landwirtschaftlichen Wiesen mit oftmals schwerem Schaden am Vieh durch Futterbeeinträchtigungen stört die Bauern der heimischen Gemeinden schon lange und sehr. Einer Anregung aus den Versammlungsteilnehmern nach können wie seit zehn Jahren in Rottach-Egern auch im Chiemgau Gemeinden einen Leinenzwang für Hunde verordnen. Ohne diese Verpflichtung ist es nach den Ausführungen des Agrar-Rechtlers Baier nicht möglich, die streunenden und verunreinigenden Hunde zu verhindern. Weitere Fragen ergaben sich für die Bauern zum Kiesabbaurecht verschiedener Gemeinschaften sowie zur Besonderheit des Triebrechtes. Priens Bauernobmann Ludwig Srohmayer gab noch aktuelle Informationen zum FFH-Thema und von einer Sitzung des Petitionsausschusses im Bayerischen Landtag bekannt ehe Obmann Stein dem Referenten mit einem Selbstgebrannten aus der Region für sein Kommen und Vortragen Dank sagte.
Grainbacher
Trachtenverein Hochries-Samerberg voller Tatendrang: Jahresversammlung mit Ausblick und Neuwahlen.
Grainbach/Samerberg (hö) – „Einem
ereignisreichen Trachtenjahr 2001 soll ein besonders interessantes
Brauchtumsjahr 2002 folgen!“ – nach diesem Motto informierte die
Vorstandschaft des Grainbacher Trachtenvereins die zahlreich versammelten
Mitglieder bei der Jahresversammlung im Gasthaus Maurer in Grainbach.
Erster Vorstand Hans Sattlberger hielt in seinem Rückblick fest, dass die
Trachtenarbeit nicht nur vor Ort und innerhalb des Vereins geleistet
wurde. „Eine glänzende, letztlich auch Völkerverständnis weckende
Reise war die Fahrt „D´Schiffleit keman“ zusammen mit den Freunden
von Neubeuern und Nußdorf auf Inn und Donau bis Budapest“ erinnerte
Sattlberger den Reisehöhepunkt. Daheim waren das „Bergfahr´n mit Vorführung
der Holzarbeit mit Rössern“ im Januar, das Theater „Alter schützt
vor Reichtum nicht“ mit Spielleiter Peter Wiesholzer, das Almsingen bei
den vier Almen und Hütten des Moserbodens unter der musikalischen
Gesamtleitung von Konrad Bauer, der Berggottesdienst auf der Hochries, das
25jährige Jubiläum der vereinseigenen Goaßlschnalzergruppe auf der
Oberwagneralm sowie die CIOFF-Tagung mit dem Bayerischen Trachtenverband
als Gastgeber die bedeutsamsten Ereignisse. Leider abgesagt werden musste
kurzfristig wegen der Terrortaten von Amerika eine Reise zur Steubenparade
nach New York.
Von der Bettelhochzeit bis zum Almsingen
Umfassende Neuwahlen für große Vorstandschaft Bei den
Neuwahlen gab es folgende Ergebnisse: 1. Vorstand Hans Sattlberger, 2.
Vorstand Alfons Haas (neu für Hans Bauer), 1. Kassier Simon Stuffer (für
Fred Wiesholzer), Schriftführerin Irmgard Wörndl, 1. Vorplattler Sepp
Schwaiger, 1. Schnalzer Christian Bauer (für Fredi Wiesholzer), 1.
Dirndlvertreterin Katharina Wagner, Theaterspielleiter Peter Wiesholzer, Fähnrich
Peter Sattlberger (für Christian Irger), Frauenvertreterin Kathi
Estermann (für Rosi Sattlberger), 2. Kassier Hans Auer, 2. Vorplattler
Peter Wiesholzer junior (für Wolfgang Wagner), 1. Jugendbuamleiter Michi
Sattlberger junior, 2. Jugenddirndlleiterin Susi Köppl, 1. Musikant Hansi
Sattlberger junior, Fahnenbeisteher Hansi Sattlberger junior und Christian
Irger (für Peter Sattlberger), 2. Musikant Peter Sattlberger, 2.
Jugendbuamleiter Hansi Sattlberger (für Simon Stuffer), 2.
Jugenddirndlleiterin Hanni Schwaiger, Trachtenwartin Irmgard Wörndl
sowie Kassenprüfer Franz Bauer und Hans Stuffer.
Wahrheit
des Lichtes suchen – Volksmusikalisches Adventsingen in der
Pfarrkirche von Bernau
Gutes
Miteinander von Jagdgenossen und Jägern in Atzing: Atzing (hö)
– Ein starkes Miteinander hat das abgelaufene Jahr innerhalb der
Jagdgenossenschaft und Jägerschaft von Atzing geprägt. Schwerpunkt der
gemeinsamen Tätigkeiten war die Neuvergabe der Jagdpacht für die Jagdbögen
Süd und Nord. Von bisher neun auf nunmehr sechs Jahre Pachtdauer einigte
man sich bereits bei einer außerordentlichen Zusammenkunft im Frühjahr.
Bei der nunmehrigen traditionellen Herbst-Versammlung berichteten sowohl
Genossenschaft als auch die Jäger von einer gut funktionierenden Übereinkunft
und von problemfreien Formen der Zusammenarbeit.
Zu Beginn hieß
Jagdvorstand Hans Rauch aus Mupferting die zahlreichen Genossen,
Bauern, ihre Ehefrauen und vor allem die Altenteiler willkommen. Ein
besonderes „Grüß Gott“ galt Kaplan Georg Lindl aus Prien. In seinem
Jahresrückblick erinnerte Rauch an viele Aufgaben. Auch wenn man bei
einer heurigen Waldbegehung nur wenig Teilnahme-Interesse verzeichnen
konnte, will man an dieser Gemeinschaftsform der Waldbegutachtung von
Bauern und Jägern an einem Sonntag im Frühjahr noch einmal festhalten.
Zum Abschussplan, der in der Regel für drei Jahre festgelegt wird,
erzielte man mit den Jägern einen Kompromiss. Derzeit ist man mit den
Verbissschäden und mit den Abschusszahlen sehr zufrieden, aber bei Veränderungen
könnte man sich eine jährliche Korrektur vorstellen. Ein
genossenschaftseigener Holzspalter soll nach Vorschlag der Vorstandschaft
auch Nicht-Mitgliedern gegen entsprechende Leihgebühr zur Verfügung
gestellt werden. Untergestellt ist der Holzspalter bei Zweiten Vorstand
Albert Niedermayer in Mupferting. Die ständig steigenden Beiträge zur
Tierseuchenkasse ließen die Vorstandschaft mit der Gemeinde Prien
vereinbaren, dass zukünftig die Jagdgenossenschaft die Pauschale von
1.200 Euro jährlich bezahlt. Die weiteren Kosten müssen dann von der
Gemeinde von den einzelnen Mitgliedern erhoben werden.
Für
die Jäger bedankte sich Michael Schlosser senior bei den Jagdgenossen.
Zugleich informierte Schlosser davon, dass die Tollwut in Bayern von
Franken aus wieder im Vormarsch ist, dass der Fuchsbandwurm gefährlicher
und aktiver einzustufen ist wie BSE und dass von Westerham-Feldkirchen und
von Soyen her mit der Gefahr von Wildsäuen (Schwarzwild) zu rechnen ist.
Die Trophäenschau, die heuer in der Aschauer Festhalle geplant war,
musste wegen der BSE- und MKS-Krankheiten abgesagt und soll im nächsten
Jahr neu angesetzt werden. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ galt der
Wirtsfamilie und den Jäger-Frauen für das Herrichten und Servieren des
schmackhaften Rehessens. Wohltuend waren auch der Schriftführerbericht
von Josef Gelder und der Kassenbericht von Franz Zierer. Die Prüfer
Hubert Summerer und Josef Bauer hatten mit dem Vorschlag der
Vorstandschaftsentlastung letztlich eine leichte Aufgabe.
Besuchereinbußen
bei Galerie im Alten Rathaus von Prien wegen Events und Festivals im
Chiemgau?
Freie
Wahlgemeinschaft setzt weiter auf Kaspar Öttl als Bürgermeister von
Aschau i. Chiemgau
Zu
Beginn hieß Lenz Ablinger als Sprecher der Gemeinschaft die
Interessierten am Gemeindegeschehen willkommen. Zweiter Bürgermeister
Karl Haberstock machte mit einigen Gedanken auf die Kommunalwahlen am 3. März
und auf die Freie Wahlgemeinschaft aufmerksam. Aufgrund der inzwischen
gewachsenen Einwohnerzahl von Aschau werden im nächsten Jahren nicht mehr
16, sondern 20 Gemeinderäte gewählt werden. Dies ist eine der veränderten
Rahmenbedingungen, die in seinem Rück- und Ausblick auch Bürgermeisterkandidat
Öttl erläuterte. „Grundsätzlich werde ich mich und meinen
sachbezogenen Arbeitsstil nicht ändern, aber im Einzelnen will ich gerne
auf Veränderungen reagieren!“ sagte Öttl. In den 18 Jahren seiner Bürgermeistertätigkeit
hat sich Öttl vor allem für das Vereins- und Gemeinwesen gekümmert. Mit
der Beibehaltung der Steuerhebesätze seit 25 Jahren hat die Gemeinde
Aschau eine stabile Wirtschaftspolitik bewiesen. Im Baubereich – so Öttl
weiter – sind von Sachrang bis Niederaschau zahlreiche Projekte
gelungen. Kulturell können sich die Verantwortlichen der Gemeinde an
bisher 13 Bänden einer umfassenden Chronik messen lassen. Am 10. Dezember
werden drei weitere Bände vorgestellt werden. Zum Thema Hallenbad nannte
der Bürgermeister ein Defizit, das zukünftig für ein Umdenken und für
eine Aufgabe im neuen Gemeinderat sorgen wird.
In
der schriftlichen Wahl zur Gemeinderatsliste unter der Leitung von
Elisabeth Linhuber kam Bürgermeister Öttl in eigener Abstimmung auf den
ersten Platz mit 154 Stimmen. Den zweiten Platz der dann folgenden
Gesamtwahl mit 113 Stimmen erhielt sein Stellvertreter sowie Senioren- und
Behinderten-Beauftragter Karl Haberstock vor Land- und Forstwirt Max
Pfaffinger junior mit 98 Stimmen. Die weiteren Plätze belegten Lorenz
Ablinger, Andrea Max, Werner Weyerer, Hildegard Linke-Pöpperl, Franz
Anner, Theodor Metzler, Wolfgang Wörndl, Martin Blancke, Dr. Johannes
Correll, Rainer Küblbeck, Johann Feistl, Dr. Christian Sterneder, Alois
Breckl-Stock, Georg Maier, Josef Kink junior, Tatjana Mittermayer und
Christian Reiter.
Nicht mehr zur Wahl stellen sich die bisherigen Gemeinderäte Arno Sattler und Hans Moosbauer. Beide waren seit 1984 Mitglied des Gremiums wofür ihnen von Bürgermeister Öttl ein besonderer Dank zugesprochen wurde. Nach den Weihnachtsfeiertagen wollen die Mitglieder der Freien Wahlgemeinschaft Aschau in einer Reihe von Wahlveranstaltungen über konkrete Ziele ihrer Arbeit informieren.
Bürger
und Bundeswehr in Aschau i. Chiemgau eine Einheit - eindrucksvolle Gelöbnisfeier
von 100 Reichenhaller Gebirgsjägern:
Aschau (hö) – Zeugnis einer funktionierenden Verständigung
zwischen Bundeswehr und Bevölkerung war ein feierliches Gelöbnis, das
das Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall in Aschau
ablegte. Einhundert Rekruten der dritten Kompanie mit ihren Offizieren
bekannten sich dabei öffentlich für ihren Dienst. Mit einem ökumenischen
Gottesdienst in der Katholischen Pfarrkirche, der gemeinsam von
katholischem Pfarrer Josef Winkler und evangelischem Pfarrer Johannes Sinn
gestaltet wurde, begann der festliche Abend. Beim Festmarsch durch den Ort
und beim Empfang an der Festhalle beteiligten sich die Aschauer
Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen, mit der Musikkapelle Aschau sowie
mit der Gebirgsschützenkompanie Aschau gleichermaßen. Zu Füßen der mächtigen
Burg Hohenaschau fand dann der Festakt im Freien statt.
Bürgermeister
Öttl: „Terror hat Politik die Augen geöffnet!“
Oberstleutnant Diera dankte seinerseits der Gemeinde Aschau und seiner Bevölkerung, dass es in einer oberbayerischen Gemeinde möglich ist, für die Leute und Ziele der Bundeswehr öffentlich einzustehen. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Politik und Nachbargemeinden wurde das Gelöbniszeremoniell feierlich beendet. Alsdann traf man sich noch in der voll besetzten Festhalle zum gegenseitigen Gedankenaustausch zwischen Bürgern und Bundeswehrlern. „Einfach toll, wie sich die jahrelange Freundschaft der Reichenhaller Gebirgsjäger zur Aschauer Kinderklinik mit der Abhaltung eines Gelöbnisses entwickelt hat!“ so eine Soldatenmutter aus Bad Reichenhall noch ganz unter dem Eindruck wie ihr Sohn und die Bundeswehr in Aschau i. Chiemgau angenommen worden sind.
Erster Christkindlmarkt auf Frauenchiemsee eröffnet: Markt, Ausstellungen und Veranstaltungen bis zum 9. Dezember Frauenchiemsee (hö) – Fleiß, Geschmack und Mut setzten die Insulaner von Frauenchiemsee zusammen mit der Priener Tourismusgesellschaft ein, um erstmals den Gedanken eines Christkindlmarktes auf der idyllischen Fraueninsel zu verwirklichen. An zwei Wochenenden will man heuer den Versuch eines Insel-Marktes zur Adventzeit starten. Am ersten Wochenende war der Zuspruch reichlich gegeben. Schon bei der festlichen Eröffnung zeigte sich, dass Frauenwörth auch ohne den erhofften Schnee reich an vorweihnachtlicher Atmosphäre ist. Den Auftakt bildete ein Eröffnungskonzert im Münster mit Liedern, Motetten und Musik für Orgel, Harfe und Capella Vocale unter der Leitung von Kirchenmusiker Rainer Schütz von der Pfarrei „Maria Himmelfahrt“ aus Prien. Dabei hieß der neue Geistliche der Fraueninsel, Pater Bonifaz alle Gäste willkommen. Er bat, Zeitpunkt und Örtlichkeiten des Zusammenkommens für die ganzheitliche Besinnung zu sehen. Insel-Bürgermeister Georg Huber stellte neben der geistigen auch den wirtschaftlichen Vorteil eines Christkindlmarktes auf der Fraueninsel heraus. Und Landrat Dr. Max Gimple vom Landkreis Rosenheim als Schirmherr lobte den erstmaligen Versuch mit einem umfassenden Programm. Neben den liebevoll und zur Adventzeit passenden Holzhäuschen hebt sich der Inselmarkt gegenüber anderen Märkten auf dem Festland im Rahmenprogramm dadurch ab, dass verschiedene Ausstellungen sind. So im Münster zum Thema „Christkindl im Kloster“, in der Torhalle und im Alten Vikarhaus „Das gnadenreiche Jesuskind“ und als Sonderausstellung „St. Eutyches als Schutzpatron des Augustiner Chorherrenstifts Herrenchiemsee“. In letzterer Ausstellung in der Torhalle wird übrigens erstmals seit der Säkularisation die Reliquie des Heiligen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben den Ausstellungen gibt es noch bis zum 9. Dezember eine Vielfalt an Veranstaltungen im Münster, in der Torhalle sowie Unter den Linden. Der Christkindlmarkt von Frauenchiemsee mit guten Schiffsverbindungen ab Prien und ab Gstadt hat von Freitag, 7. Dezember bis Sonntag, 9. Dezember letztmals von 14 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Nähere Informationen gibt es bei der Priener Tourismusgesellschaft im Haus des Gastes, Telefon 08051-6905-0.
Vereinegespräch schlägt Dorffest für die Kinderklinik vor: Aschau (hö) – Das Zusammentreffen von Gemeindeverantwortlichen und von Vereinsvertretern von Aschau ist nicht nur eine schöne Tradition, sondern auch eine günstige Gelegenheit, neue Vereinbarungen für das gemeinsame Zusammenwirken im Priental zu treffen. So dankte heuer bei der Vereinsvorständebesprechung im Mehrzweckraum der Tourist-Info Bürgermeister Kaspar Öttl allen ehrenamtlichen Kräften in den Vereinen, dass sie sich in den Dienst der Gäste, Einheimischen und Allgemeinheit stellen. Anschließend wurden alle bisher bekannten Termine für das Jahr 2002 erfasst, damit diese von der Tourist-Info in eine Übersicht zusammengestellt werden können. Grundsätzlich einigten sich die Vereinsvertreter auf einen Vorschlag von Bürgermeister Öttl, die Reihe der Benefiz-Veranstaltungen zugunsten der Kinderklinik Aschau mit einem gemeinsamen Dorffest ausklingen zu lassen. An einem noch abzustimmenden Termin soll eventuell in Verbindung mit einem Sonntagsgottesdienst und mit einem Pfarrfest die Großveranstaltung geplant werden. Ein eigener Arbeitskreis will sich um die weiteren Details kümmern. Ehrenamtliche, die sich auch hierbei betätigen wollen, können sich bei der Gemeinde oder Tourist-Info von Aschau melden.
Neues
Zeitalter für Mülltrennung in der Gemeinde Aschau hat begonnen –
Wertstoffhof in Hohenaschau eröffnet: Aschau (hö) – „Herzlich willkommen im neuen
Wertstoffhof! Vielen Dank dem Landratsamt und Herrn Bürgermeister für
die Finanzierung und allen, die so tatkräftig mitgeholfen haben,
besonders dem Bauhof-Team. Wir hoffen, unseren Bürgern einen übersichtlichen,
neuen Entsorgungshof gestaltet zu haben. Ihr Wertstoffhof-Team!“ – mit
dieser handgeschriebenen Begrüßungstafel wurde deutlich sichtbar, dass
die Aschauer Bevölkerung eine neue Bereicherung erfahren hat. Ergänzend
zu den gemeindlichen Wertstoff-Inseln gibt es im Bereich Hohenaschau neben
dem Feuerwehrgebäude nunmehr einen Wertstoffhof, der es wahrlich in sich
hat. Davon konnten sich im Beisein der Bürgermeister Kaspar Öttl und
Karl Haberstock die Bewohner des Prientales bei einem „Tag der offenen Tür“
überzeugen. Mit übersichtlich aufgestellten Containern und Räumen sowie
mit wärmendem Glühwein hieß man die Entsorger willkommen. Ein halbes
Jahr Bauzeit mit vielen Hand- und Spanndiensten des gemeindlichen
Bauhofes, verschiedener Firmen aus dem Ort sowie mit der Baumeisterfirma
Pumpfer verging bis sich der große Gebäudekomplex öffnete. In seiner
Begrüßung sagte Bürgermeister Öttl, dass man damit zeitgemäß und bürgernah
ist. „Die Umwelt findet auf diese Weise eine hohe Beachtung!“ – so
Öttl, der selbst bei seiner privaten Mülltrennung von der übersichtlichen
Anordnung und Beschreibung begeistert war. Folgende Trennmöglichkeiten
bestehen: Kunststoff-Flaschen aus PE, PP oder PET bis fünf Litern,
Kunststoffflaschen, Becher und Obstschalen bis einen halben Liter Größe,
Mischkunststoffe, Folien aus PE oder PP, die größer als DIN A 4 sind,
Glas in allen Farben, Altkleider zur Wiederverwendung, Altpapier, holziger
Sperrmüll, Sperrmüll allgemein, Reifen, Teppiche, Elektro-Großgeräte,
Batterien, Knopfzellen, Akkus und Trockenbatterien, Ölfilter, Altöl,
Fernseher und Bildschirme, Kühl- und Gefriergeräte, Elektrogeräte,
Kork, Medikamente und Kosmetika, PU-Schaum- und Spraydosen, Feuerlöscher,
Styropor, Weissblech und Versandkartons. Eine große Unterstützung war
nach Auskunft von Heinz Scheck vom gemeindlichen Rathaus die Förderung
durch das Landratsamt Rosenheim. Von den insgesamt 450.000 Mark an Kosten
sind knapp 300.000 Mark an Zuschuss vom Landkreis zu erwarten. Die Öffnungszeiten
des Wertstoffhofes sind dienstags von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 14
bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Die Container und Behälter sind
nur an diesen Zeiten zugänglich. Außerhalb der Öffnungszeiten gilt es
wie bisher die Wertstoffinseln in der Gemeinde von Niederaschau bis
Sachrang zu nutzen. Nähere Auskünfte zur neuen Vielfalt der Müllentsorgung
gibt es beim Rathaus Aschau, Telefon 08052-9049-0.
Evi
Sachenbacher und Tobias Angerer für Winter-Olympiade qualifiziert: Saisoneröffnungslauf
und 1. Internationaler Biriam-Grenzland-Cup in Sachrang konnte trotz Regen
stattfindet. Sachrang (hö) – Kaum zu glauben: trotz regnerischer
Witterung im gesamten Chiemgau brachten die Verantwortlichen des
Wintersportvereins von Sachrang am vergangenen Wochenende die ersten großen
Ski-Langlauf-Wettbewerbe mit Bravour über die (Loipen-) Bühne. Wie schon
so oft, hat sich Sachrang als schneesicherer, winterfester und
veranstaltungstauglicher Gemeindeteil von Aschau bestens bewiesen. Im
Rahmen des Saisoneröffnungslaufes zum „Hans-Schwarzbraun-Pokal“ und
zum 1. Internationalen Biriam Grenzland-Cup sicherten sich die beiden
Weltklasse-Teilnehmer Evi Sachenbacher aus Reit im Winkl und Tobias
Angerer vom SC Vachendorf die Teilnahme bei den kommenden olympischen
Spielen in den USA. Insgesamt 233 Starter konnte der WSV Sachrang begrüßen.
Nur ein Langläufer kam wegen Verlassen der Strecke nicht in die Wertung.
Unter den Zuschauern wurde auch Hansi Wallner aus Prien als
Inngau-Referent besonders begrüßt. Die abschließende Siegerehrung im
Gasthaus „Sachranger Hof“ ergab folgende Ergebnisse bzw. Sieger:
Schüler 8 männlich: Werner Janik vom SC Aising-Pang
vor Gabriel Huber vom SC Lattela Wörgl / Österreich. Schüler 8
weiblich: Michaela Apel vor Lisa Pollmann (beide WSV Aschau). Schüler 9 männlich:
Anton Grötschl vom WSV Aschau. Schüler 9 weiblich: Michaela Müller vom
SC Aising-Pang vor Darja Kneissl vom SC Lattela Wörgl, Schüler 10 männlich:
Cajetan Fricke vom SC Prien vor Josef Wolf vom SC Ruhpolding. Schüler 10
weiblich: Isabella Jäkel vor Veronika Wildmoser (beide SV
Oberteisendorf), Schüler 11 männlich: Pabian Alraum von der WSG Raubling
vor Tassilo Fricke vom SC Prien. Schüler 11 weiblich: Steffi Horn von der
WSG Raubling vor Christa Stöckl vom SK Ramsau. Schüler 12 männlich:
Martin Wagner vom WSV Samerberg vor Hubert Ellmaier vom WSV Reit im Winkl.
Schüler 12 weiblich: Carina Schuler vom SV Schwoich vor Greta Hoppe vom
SC Rosenheim. Schüler 13 männlich: Max Bergmann vom SC Vachendorf vor
Thomas Neudecker vom SV Oberteisendorf. Schüler 13 weiblich: Diana Schmid
vom SV Oberteisendorf vor Jaya Hofmann vom WSV Aschau. Schüler 14 männlich:
Thomas Schießl vom SV Oberteisendorf vor Daniel Angerer vom SC
Vachendorf. Schüler 14 weiblich: Krissi Wachinger von der WSG Raubling
vor Christine Hauser vom WSV Reit im Winkl. Schüler 15 männlich: Adiran
Fricke vom SC Prien vor Korbinian Schallinger vom SC Vachendorf. Schüler
15 weiblich: Nadja Petutschnigg vom SC Lattela Wörgl vor Evi Hartlbauer
von der WSG Raubling. Jugend 16 männlich: Korbinian Seifert vom SC
Ruhpolding vor Bernhart Mayer vom SC Vachendorf. Jugend 16 weiblich:
Monika Hauser vom WSV Reit im Winkl vor Franziska Göß von der SLV
Bernau. Jugend 17 männlich: Tobias Reiter vom ASV Oberwössen vor Hansi
Strehhuber vom SV Neukirchen. Jugend 17 weiblich: Monika Hofbauer vom TSV
Siegsdorf vor Magdalena Prasser vom SC Schleching. Junioren 19: Helmut
Trettwer vom SV Oberteisendorf vor Christian Garhammer vom GV Hausenberg.
Junioren 19: Daniela Biechl vom SC Rosenheim. Herren: Tobias Angerer vom
SC Vachendorf (10 km in 23.54.8 Minuten) vor Anton Strehhuber vom SV
Neukirchen. Damen: Evi Sachenbacher (5 km in 13.10.3 Minuten) vor Andrea
Graus vom LLC Walchsee. Herren AK1: Franz-Josef Windegger vom LLC Region
Angerberg vor Sebastian Scheck vom WSV Aschau. Damen1: Bärbel Kogler vor
Kathrin Ritzer (beide LLC Walchsee). Herren AK2: Hans Kofler vom WSV Ebbs
vor Johann Hollaus vom SV Schwoich. Herren AK3: Sepp Kendlinger vom LLC
Walchsee vor Albert Kurz von der SG Schönau. Herren AK4: Sebastian Rieder
vom SV Schwoich vor Franz Laner vom LLC Region Angerberg. Schüler bis
S7m: Manuel Sterneder vor Michael Osterhammer, beide vom WSV Aschau.
Blaskapelle
beendet ereignisreiches Jahr - Lob,
Ehrungen und Einlagen bei Versammlung im Alpenblick: Prien
(hö) – Eine immer größer werdende Familie ist die Blaskapelle von
Prien. Diesen Eindruck konnte man bei der heurigen Jahresschluss-Feier im
Gasthaus „Alpenblick“ erzielen. Insbesondere die Riege der
Jung-Musikantinnen und Jung-Musikanten wird immer umfangreicher. So
erfreulich wie diese Entwicklung war für Musikmeister Georg Rappel und
seinen Stellvertreter Peter Huber auch die Anwesenheit
der verdienten Alt-Musikanten und der vielfach „geplagten“
Ehepartner. „Alle zusammen haben wir wieder ein sehr anstrengendes und
ereignisreiches Jahr gehabt, das nur deshalb so harmonisch verlaufen
konnte, weil wir viel probten und stark zusammenhielten!“ sagte Georg
Rappel bei seinem Rückblick. Als besonderer Ereignisse stellte der
Musikmeister das eigene Starkbierfest im Großen Kursaal sowie die
Auftritte beim Bundeskanzleramt in Berlin sowie beim Brandenburgtag in
Luckau im Spreewald heraus. Ein „Exta-Vergelt´s Gott“ sprach Rappel
der fleißigen Dirigentin Michaela Haindl aus, die sich viel und
erfolgreich um die Haupt- und um die Nachwuchsgruppe sorgte. Im Beisein
von Geschäftsführer Torsten Rudolph von der Priener
Tourismusgesellschaft dankte Rappel auch für die achtmalige Teilnahme
beim „Weissen Rössl“ auf der Seebühne in Bernau-Felden. Ein
besonderer Höhepunkt im blasmusikalischen Wirken des abgelaufenen Jahres
war das Kirchenkonzert. Pfarrer Bruno Fink als Ehrengast der Zusammenkunft
hatte ebenso wie viele Konzertbesucher großen Respekt vor der
musikalischen Leistung der Blaskapelle, die zudem für einen wohltätigen
Zweck aufspielte. Im nächsten Jahr ist unter anderem die Mitgestaltung
des Jubiläums von der Priener Liedertafel eine herausragende Aufgabe.
Dank
vom Bürgermeister
Ehrungen
und Dank vom Musikbund Ober- und Niederbayern
Einlagenfreudige
Musikanten
Blaskapelle
beendet ereignisreiches Jahr - Lob,
Ehrungen und Einlagen bei Versammlung im Alpenblick: Prien
(hö) – Eine immer größer werdende Familie ist die Blaskapelle von
Prien. Diesen Eindruck konnte man bei der heurigen Jahresschluss-Feier im
Gasthaus „Alpenblick“ erzielen. Insbesondere die Riege der
Jung-Musikantinnen und Jung-Musikanten wird immer umfangreicher. So
erfreulich wie diese Entwicklung war für Musikmeister Georg Rappel und
seinen Stellvertreter Peter Huber auch die Anwesenheit
der verdienten Alt-Musikanten und der vielfach „geplagten“
Ehepartner. „Alle zusammen haben wir wieder ein sehr anstrengendes und
ereignisreiches Jahr gehabt, das nur deshalb so harmonisch verlaufen
konnte, weil wir viel probten und stark zusammenhielten!“ sagte Georg
Rappel bei seinem Rückblick. Als besonderer Ereignisse stellte der
Musikmeister das eigene Starkbierfest im Großen Kursaal sowie die
Auftritte beim Bundeskanzleramt in Berlin sowie beim Brandenburgtag in
Luckau im Spreewald heraus. Ein „Exta-Vergelt´s Gott“ sprach Rappel
der fleißigen Dirigentin Michaela Haindl aus, die sich viel und
erfolgreich um die Haupt- und um die Nachwuchsgruppe sorgte. Im Beisein
von Geschäftsführer Torsten Rudolph von der Priener
Tourismusgesellschaft dankte Rappel auch für die achtmalige Teilnahme
beim „Weissen Rössl“ auf der Seebühne in Bernau-Felden. Ein
besonderer Höhepunkt im blasmusikalischen Wirken des abgelaufenen Jahres
war das Kirchenkonzert. Pfarrer Bruno Fink als Ehrengast der Zusammenkunft
hatte ebenso wie viele Konzertbesucher großen Respekt vor der
musikalischen Leistung der Blaskapelle, die zudem für einen wohltätigen
Zweck aufspielte. Im nächsten Jahr ist unter anderem die Mitgestaltung
des Jubiläums von der Priener Liedertafel eine herausragende Aufgabe.
Dank
vom Bürgermeister
Ehrungen
und Dank vom Musikbund Ober- und Niederbayern
Einlagenfreudige
Musikanten
Winter-Ereignisse
in Sachrang und viele Beschlüsse in Aschau: Aus
dem Gemeinderat: Aschau (hö) – Im Aschauer Gemeindeteil Sachrang
wird im Winter wieder was los sein. Entsprechend verschiedener
Veranstaltungs-Anträge und breiter Vereins-Bereitschaften stimmte der
Gemeinderat von Aschau der Abhaltung von Schlittenhunderennen am 26./27.
Dezember diesen Jahres und am 5./6. Januar nächsten Jahres zu. Nach Rücksprache
mit Anton Feistl als Vorstand des WSV Sachrang und mit Benno Pertl als
Verkehrsvereinsvorsitzendem stehen keine Bedenken an. Unterstützung sagte
auch WSV-Vorsitzender und Gemeinderat Dr. Manfred Gerner von Aschau im
Rahmen der Sitzung zu, so
dass der Durchführung vorbehaltlich der Zustimmung seitens der
betroffenen Landwirte und Grundstückseigentümer nichts mehr im Wege
stehen dürfte. Erfreulich ist es zudem, dass der WSV Sachrang am 30.
Dezember die Bayerischen Meisterschaften im Biathlon für die Schüler-
bis zu den Senioren-Klassen zugesprochen bekam. Positiv bewertet wurde
auch das Ansinnen des Verkehrsvereins Sachrang, am 29. Dezember zwischen
Dorf- und Kirchstraße ein Ballonglühen mit Diskomusik zu veranstalten.
Damit will man den winterlichen Erlebniserwartungen von möglichst vielen
Prientalgästen entgegenkommen. Dies wiederum ist schon allein deswegen
erwünscht, weil die heurigen Übernachtungszahlen gemäß der aktuell
vorgetragenen Statistiken etwas rückläufig sind und weil man ab Dezember
mit der Schließung des KAB-Hauses (Pater-Rupert-Mayer) in Hohenaschau mit
weiteren Einbußen rechnen muss.
Abrechnungen
zu Gedenkmesse und Ferienprogramm: Zufrieden stellend war die
Abrechnung der Jubiläums-Gedenkmesse auf der Kampenwand. Wie Heinz Scheck
von der Gemeindeverwaltung dem Gemeinderat vorlegte, verbleiben den beiden
Gemeinden Höslwang und Aschau als gemeinsame Veranstalter nach Abzug
aller Kreuzrenovierungs-, Organisations- und Bewirtungskosten jeweils
4.843.62 zur Zahlung übrig. Darin enthalten sind auch die Kosten für die
Festbroschüre „50 Jahre Chiemgau-Kreuz auf der Kampenwand“, das auch
jetzt noch in der Aschauer Tourist-Info, Telefon 08052-904937 erworben
werden kann. Im Vergleich zu anderen Chiemgau- und Feriengemeinden des
Landkreises Rosenheim hat Aschau bei der Abrechnung des Ferienprogramms überdurchschnittlich
gut abgeschnitten. Bei 33 Aktionen und 711 Teilnehmern entstanden nach
Abzug von Einnahmen und Spenden insgesamt Ausgaben von 1.287.64. Der
Haushalts-Ansatz betrug 5.000 Mark. „Engagement der
Ferienprogramm-Verantwortlichen und Mithilfe der Ortsvereine haben
zusammen das gute Ergebnis bewirkt!“ lobte Bürgermeister Öttl die
Leute und die Bilanz.
Verschiedenes:
Zum jüngst beschlossenen Umbau des Schulhauses konnte ergänzend
mitgeteilt werden, dass das neu geplante Treppenhaus bei Bedarf auch bis
zum Speicher verlängert werden kann. Einstimmigkeit herrschte auch bei
der vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes „Hohenaschau Nord-West“
im Bericht des Hammersteinweges. Die Vergabe der Spenglerarbeiten für die
Speisesaal-Erweiterung beim Seniorenheim Priental berücksichtigte einen
Anbieter aus Oberaudorf. Nachdem gerade im Aschauer Gemeindebereich die
Radlwege immer mehr werden, entschloss sich der Gemeinderat, einen Streuer
für den Holder Kompakt-Geräteträger anzuschaffen. Die Mittel von gut
15.000 Mark sind im Haushalt vorhanden. Die Euro-Umstellung und teilweise
Neufassung der Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze
und andere Leistungen der gemeindlichen Feuerwehr war unproblematisch.
Hier folgte man den Empfehlungen des Landratsamtes Rosenheim. Bei der
Darlehensaufnahme in Höhe von 100.000 Mark für die Wasserversorgung
(keine Neuverschuldung) fand ein ortsansässiges Kreditinstitut
Berücksichtung als man sich auf eine Laufzeit von zehn Jahren festlegte.
Der Verein „Frauen- und Mädchennotruf e.V.“ in Rosenheim bekommt nach
einigen Jahren der Pause wieder einen jährlichen Zuschuss von 200 Mark.
Mit dem Bestattungsinstitut Hartl vereinbarte der Gemeinderat einen neuen
Vertrag zum 1.1.2002. Wichtig war den Räten dabei, dass die
Terminfestlegung bei Beerdigungen nach wie vor bei der Gemeinde verbleibt
und dass sich das Unternehmen um eine Verbesserung der Lautsprecheranlage
bemüht.
Lawinenkommission: Seit
dem Zugspitz-Unglück im Jahre 1967 gibt es in Bayern Lawinenkommissionen.
In Aschau wurde diese im Jahr 1973 gegründet. Gemeinsam werden seither
von ehrenamtlichen Leuten aus den Reihen der Bergwacht, des WSV, der
Polizei, der Gemeinde und der Bürgerschaft die Aufgaben wahrgenommen.
Derzeit gehören folgende Personen der Kommission an: Klaus Aiblinger,
Josef Müller, Georg Pfaffinger (auch nach dem Ausscheiden aus dem
Polizeidienst), Max Pfaffinger junior, Helmut Rohnke, Anton Schauer, Heinz
Scheck, Rudolf Seeleitner, Johann Thaurer, Erwin Wörndl und Rudi
Wortmann. Nach Beschluss des Gemeinderates gehört als neues Mitglied auch
der Polizist Christian Pfaffinger dem Gremium an. Im Rahmen der
Informationen dankte Bürgermeister Kaspar Öttl allen Leuten, die sich im
Winter im Dienste der allgemeinen Sicherheit zur Verfügung stellen.
Gutes
Vereinsjahr und trotzdem Vorstands-Rücktritt
Eingangs der Zusammenkunft im Gasthaus Kampenwand
erinnerte Schriftführerin Anni Weingartner an ein Trachtenjahr, das von
kirchlichen Aufgaben bis zum Bilderbuch-Gaufest in Reit im Winkl reichte.
Kassier Anderl Pertl und der neue Revisor Peter Osterhammer lieferten gute
Berichte ab. Lediglich die sechs Heimatabende haben dem Trachtenverein ein
Defizit von 2.000 Mark beschert. „Dafür, dass wir die Abende
ehrenamtlich gestalten, sollten wir nicht auch noch draufzahlen!“ sagte
noch Balthasar Obermaier. Ein Gespräch mit der Gemeinde, mit der
Musikkapelle und mit dem Verkehrsamt soll schon in den nächsten Tagen für
das Jahr 2002 eine neue und einvernehmliche Regelung bringen. So stark wie
noch nie ist die Jugendarbeit in Bernau. Während bei der Kinder- und
Jugendgruppe insgesamt 53 Dirndl und Buam von Jugendleiterin Maria Winkler
betreut werden, konnten die Aktiven beste Erfolge innerhalb des
Gauverbandes verzeichnen. Sechs Buam und ein Dirndl gehören derzeit der
Gaugruppe an. Vorplattler Michael Haas zeigte sich hierüber besonders
stolz. Bedauerlich war gerade bei all diesen erzielten Erfolgen, dass die
beiden bisherigen Vorplattler Michael Haas und Martin Riepertinger aus
beruflichen Gründen das zeitraubende Amt nicht mehr weiterführen können.
Zustimmung erhielten als ihre Nachfolger die aktiven Plattler Peter
Riepertinger und Donat Fischer.
Mehr Unterstützung bei eigenen Veranstaltungen,
insbesondere beim Dorffest-Aufräumen erbat sich Vorstand Obermaier in
seinem Rückblick. Bei vielen wichtigen Entscheidungen gab es
einvernehmliche Lösungen. So wurde der Mitgliedsbeitrag ohne Gegenstimme
von fünfzehn Mark auf zehn Euro angehoben. Die Ernennung von
Ehrenmitgliedern erfolgt ab dem nächsten Jahr nur noch bei besonderen
Verdiensten und nicht vor dem 60. Lebensjahr. Nach der bisherigen Regel
wurden noch folgende Frauen und Männer aufgrund ihrer 30jährigen
Vereinszugehörigkeit zu Ehrenmitgliedern ernannt: Erich Bauer, Franz
Hartl, Bernd Kögl, Marianne und Sepp Lackerschmid, Balthasar Obermaier,
Pauli Pertl, Jakob und Rudolf Schnaiter, Eberhard Schumann, Reinhard Stolz
und Bartholomäus Mayer.
In ihren Grußworten würdigten Pfarrer Wilhelm Gröner sowie die Bürgermeister Lenz Steindlmüller und Klaus Daiber die Leistungen von Balthasar Obermaier und vom Gesamtverein. Sowohl für die Kirchen- als auch für die Gemeindegemeinschaft ist der Trachtenverein in Bernau ein bedeutsamer Partner. Abschließend bat Vorstand Schnaiter, weiterhin zusammenzustehen, damit wieder etwas zusammengeht. So zum Beispiel am kommenden Samstag, wenn aus Neustadt an der Weinstraße eine Besuchergruppe nach Bernau kommt. Tags darauf sind die Trachtler beim Volkstrauertag mit dabei. Und am 8. Dezember findet der Vereins-Hoagart statt. Im Frühjahr soll auf Anregung von Vorstand Schnaiter ein Trachtentauschmarkt und ein Hoagart mit einigen Bernauer Ortsvereinen und mit der Musikkapelle ins Auge gefasst werden. Mit dem Dank an die Wirtsleute für das gute Miteinander von Wirtschaft und Verein endete die Zusammenkunft des Trachtenvereins „D´Staffestoana“.
Sonder-Führungen bei Müllner-Peter in Sachrang möglich: Sachrang (hö) – Großen Zuspruchs erfreut sich das neue Müllner-Peter-Museum von Sachrang auch für ganze Gruppen. Aus diesem Grunde haben der Verein „Müllner-Peter-Museum“ sowie der Verkehrsverein vereinbart, auch Führungen außerhalb der Öffnungszeiten anzubieten. Nähere Informationen und Anmeldungen sind möglich unter 08057-378.
Tiroler übernehmen Bewirtschaftung auf der Hochries: Hochries (hö) – Die Hochrieshütte des Deutschen Alpenvereins auf dem Wander- und Aussichtsberg der Rosenheimer hat eine neue gastronomische Führung. Monika Pietsch hat vor kurzem die Küchen- und Hausschlüssel an die Tiroler Peter Schwentner, seiner Frau Helene und an Schwester Christel übergeben. Im Beisein von Alpenvereins-Vorsitzendem Franz Knarr und Schatzmeister Dieter Vögele wurde die Übergabe an die in Ebbs beheimateten Gastronomie-Fachkräfte ein wenig gefeiert. „Auch wenn der Arbeitsplatz ungewöhnlich und zuweilen etwas beschwerlich sein kann, so hoffen wir doch, Wanderer von diesseits und jenseits der bayerisch-tirolerischen Grenze sowie Bergfreunde, die mit der Hochriesbahn von Grainbach am Samerberg aus kommen, begrüßen und zufrieden stellen zu können“ – so die neuen Pächter mit Zuversicht an ihrer neuen Wirkungsstätte, der Hochrieshütte mit bekannter Weitsicht.
Neuwahlen bei Bauernverband Wildenwart: Wildenwart (hö) – Mit immerhin noch 51 Mitgliedsbetrieben zwischen den Ortschaften Siggenham und Hendenham aus den beiden Gemeinden Prien und Frasdorf kann der Ortsverband Wildenwart vom Bayerischen Bauernverband aufwarten. Entsprechend gut war auch der Besuch der Jahresversammlung in der Wildenwarter Schlosswirtschaft. Obmann Anton Stein aus Arbing hatte vor der offenen und freien Aussprache in seinem Jahresrückblick an viele Aktivitäten in schwierigen Zeiten sowie an einen Kinder-Aktionstag mit den vier Klassen der Wildenwarter Grundschule auf vier Bauernhöfen erinnert. Auch eine Kiesaktion für die Pflege der öffentlichen Feld- und Waldwege wurde gestartet. Bauernobmann Ludwig Strohmayer aus Prien informierte über aktuelle Entwicklungen auf Kreisebene und übernahm dann die Leitung der Neuwahlen. Dabei wurden Anton Stein und Hans Rauch aus Mupferting in ihren Ämtern als Vorsitzende bestätigt. Zu Beisitzern wurden Christian Stoib aus Brandenberg und Ulrich Fischer aus Pfifferloh gewählt. Für die Milcherzeuger-Vertretung bekamen Hans Stoib aus Brandenberg und Albert Niedermayer aus Mupferting das Vertrauen. Abschließend regte man noch an, sich mit der neu gewählten Frauen-Vorstandschaft des BBV-Ortsverbandes sowie mit der Katholischen Landjugend zu einem Gedankenaustausch einmal zusammenzutun.
Starker Zusammenhalt bei Bauern-Ortsverband Hittenkirchen: Hittenkirchen (hö) – Zusammenstehen und Zusammenhalten ist in krisengeschüttelten Zeiten gerade an der Basis der Landwirtschaft angesagt. Davon präsentierte die Jahresversammlung des BBV-Ortsverbandes Hittenkirchen ein überzeugendes Bild. Zwei Drittel aller dreißig Mitglieder konnte Obmann Christoph Kaufmann in der Gaststätte Fischerwirt in Weisham willkommen heißen. Ein besonderer Gruß von Kaufmann, der dem Ortsverband bereits seit zehn Jahren voransteht, galt den Vertreterinnen und Vertretern der Raiffeisenbank und der Sparkasse. In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende auf fünf bewegte Jahre. „Die Erdgasleitung von Bad Endorf nach Bernau, die BSE-Krisen, die uns seit ihrem Ausbruch 1966 in England beschäftigt, das neue EU-Führerscheinrecht für die Landwirtschaft sowie der Landschafts- und Flächennutzungsplan haben uns ebenso auf Trab gehalten wie der Besuch von 25 Kreisversammlungen!“ erklärte Kaufmann. Der Zusammenhalt des Ortsverbandes war auch bei der BSE-Krise im Lande, bei der Maul- und Klauenseuche sowie beim heurigen Hagelunwetter angesagt. Demonstrationen, die auf die brenzlige Situation der Landwirte und ihrer Familien sowie auf die dauernd sinkenden Einkommenschancen hinweisen sollten, fanden in Rosenheim, München, Berlin und Brüssel statt.
Bürgermeister Steindlmüller lobt die bäuerliche
Welt vor Ort
„Wichtig ist, dass die bäuerliche Welt zu Hause noch in Ordnung ist und dies ist in Hittenkirchen noch der Fall!“ – damit dankte Bürgermeister Lenz Steindlmüller in seinem Grußwort dem Obmann, seinem Stellvertreter Franz Schnaiter sowie den beiden Beisitzern Jakob Linner und Josef Wörndl. Die gesamte Vorstandschaft wurde bei den Neuwahlen unter der Leitung von BBV-Geschäftsführer Stephan Kürschner einstimmig in den Ämtern bestätigt. Bei der Wahl der Vertreter für die Milcherzeugergemeinschaft kamen Sepp Scheck, Martin Pfaffinger und Sepp Steinbichler zum Zuge. Bürgermeister Steindlmüller dankte in seinen weiteren Ausführungen noch für die miteinander gut abgestimmte und bereits durchgeführte Kiesaktion, für die gemeinsame Erörterung des Landschaftsplanes sowie dafür, dass sich vier Bäuerinnen und Bauern auf der CSU-Liste für die kommenden Gemeinderatswahlen als Kandidaten zur Verfügung gestellt haben. Mit abschließenden und aktuellen Informationen von Stephan Kürschner aus der Bauernverbands-Geschäftsstelle von Rosenheim endete die harmonische, bäuerliche Zusammenkunft vom Hittenkirchener Ortsverband in Weisham
Trachtenwelt
von Hittenkirchen ist noch in Ordnung – Jahresversammlung im
Trachtenheim: Hittenkirchen (hö) - „In Hittenkirchen ist die
Trachtenwelt noch in Ordnung!“ – mit diesem Lob von Zweiten Bürgermeister
Klaus Daiber von der Gemeinde Bernau anlässlich der Jahresversammlung im
Trachtenheim wurden die vielfältigen Bemühungen und Leistungen innerhalb
der dörflichen Gemeinschaft gewürdigt. Höhepunkt der
Leistungs-Anerkennungen war dabei die Gratulation für Zweiten Vorstand
Jakob Irrgang. Ihm wurde für seine jahrzehntelangen Verdienste um die Förderung
von Tracht und Volkstanz die seltene Ehre des Gau-Ehrenvolkstanzwartes vom
Chiemgau-Alpenverband zuteil. „Eine Auszeichnung, die uns allen in
Hittenkirchen gebührt!“ sagte der Geehrte bei der öffentlichen
Belobigung durch Ersten Trachtenvorstand Christoph Kaufmann.
Neue
Orgel und Fastentücher für die Pfarrei von Sachrang: Sachrang (hö) – Das rege Pfarrgemeindeleben von
Sachrang spiegelte sich in den ausführlichen Berichten und Informationen
bei der diesjährigen Pfarrversammlung deutlich wieder. Außergewöhnliche
Punkte der Bekanntgaben und Erörterungen waren dabei die Renovierung der
Kirchenorgel sowie die Restaurierung der drei Fastentücher.
Insgesamt rund 80.000 Mark kostet die
Orgelrenovierung. Die Facharbeiten von Orgelbaumeister Linder aus Nussdorf
am Inn sowie von der Firma Stein aus Inzell haben es bereits zugelassen,
dass Organistin Irmgard Neumaier vor der Pfarrversammlung beim
Gottesdienst das große Instrument zum Erklingen brachte. Nach dem bereits
erfolgten Einbau der Holz-Pfeifen kommt es in nächster Zeit zur gänzlichen
Fertigstellung mit dem Einbau der Zink-Pfeifen. Bereits 27.000 Mark an
Spendengeldern sind laut Ortspfarrer Josef Götz eingegangen. Schöne
Summen kamen unter anderem beim Priester-Jubiläum oder bei Kirchenführungen
zusammen. „Herr Pfarrer, mach weiter so!“ – mit diesen Worten
ermutigte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Pumpfer Pfarrer Götz zu
weiteren Spendensammlungen. Die ursprünglich erhofften 30.000 Mark aus
diesen Quellen könnten somit erreicht werden. Insgesamt 32.000 Mark
werden die Renovierungsarbeiten der drei Fastentücher für den Hauptaltar
und für die beiden Seitenaltäre kosten. Hierfür gibt es einen Ordinariats-Zuschuss
von 12.000 Mark, so dass der Pfarrgemeinde noch
20.000 Mark verbleiben. „In diesem Zusammenhang dürfen wir uns auch
wieder bei der Gemeinde Aschau bedanken, die sich wie schon bei der
Pfarrkirchen- als auch bei der Ölbergkapellen-Renovierung aufgeschlossen
gezeigt hat!“ – informierte Hans Pumpfer. In seinem umfassenden
Rechenschaftsbericht erinnerte er auch an die Durchführung von
Maiandachten, Engelämtern sowie an die Pfarrwallfahrt zum Augustiner
Chorherrenstift nach Höglwörth und zur spätgotischen Kirche nach
Westerbuchberg. Ein besonderes „Vergelt´s Gott“ galt Finny Koller für
die Organisation und Finanzierung der sommerlichen, sehr gut besuchten
Volksmusik-Gottesdienste in der Ölbergkapelle. Lobend erwähnt wurde auch
die gemeindliche Überlassung der Schulhausräume im ersten Obergeschoss,
die für den Pfarrgemeinderat und für die Kirchenverwaltung als
Sitzungssaal sowie als Sekretariats-Zimmer zur Verfügung stehen.
Termine und Vortrag
„Kirche Heute“
Pfarradministrator und Dekan Josef Winkler aus Aschau
hatte bei den vielen Aktivitäten allen Grund zum Danksagen. Zugleich bat
er um weiterhin gutes Zusammenwirken. Dies ist zum Beispiel möglich am
Samstag, 15. Dezember bei der Senioren-Adventfeier mit Bewirtung,
Hirtenspiel und musikalischen Beiträgen. Die Kinder-Krippen-Feier wird am
Heilig-Abend wieder angeboten werden. Für die Pfarrgemeinderatswahlen am
17. März kommenden Jahres startete Vorsitzender Pumpfer einen
Kandidaten-Aufruf. Besondere Aufmerksamkeit
erfuhr Pfarrer Dr. Hans Huber für seinen Vortrag „Kirche Heute“.
Dabei machte der Geistliche mit Wohnsitz am Samerberg und mit
Fortbildungs-Aufgaben im Ordinariat in ausführlicher, verständlicher und
zeitgemäßer Weise auf Ziele und Veränderungen im kirchlichen
Zusammenleben aufmerksam. Die Akzeptanz des Vortrages zeigte sich auch
durch eine rege Beteiligung beim abschließenden Dialog-Gespräch mit dem
Geistlichen.
Gebirgschützen - Ehrungen: Prien (hö) - Verdienstvolle Ehrungen waren angesagt, als sich die Priener Gebirgsschützenkompanie anlässlich ihres 40jährigen Bestehens seit der Wiedergründung im Beisein zahlreicher Ehrengäste im Priener Trachtenheim versammelten (wir berichteten). Jene Männer der ersten Stunde aus dem Jahre 1961 wurden geehrt, weil sie nach der Aufbauarbeit auch bis zum heutigen Tage der Kompanie-Gemeinschaft die Treue gehalten haben. Ein besonderer Dank und Willkommensgruß galt von Hauptmann Hans Schuderer dem Gründungs-Hauptmann und Ehren-Leutnant Ferdl Hacker. Der 80jährige Pensionist lebt heute in Tiefenbach bei Passau und interessiert sich nach wie vor über das Geschehen in seiner Priener Kompanie. Zum Dank für alle Leistungen zum Wohle der wehrhaften Brauchtumspflege bekam der Gründungs-Hauptmann das neue Gebirgsschützen-Buch, das anlässlich der heurigen 50-Jahr-Feier des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen herausgegeben worden ist. Das gleiche Buch-Präsent erhielten weitere Kameraden, die in all den 40 Jahren der Kompanie angehören. Es sind dies Paul Panzer, Sepp Stöttner, Alfons Eifertinger, Hans Lampersberger, Josef Niedermayer, Wally Steindlmüller, Adolf Ziereis, Rupert Dorrer und Simon Blank. Stellvertretend für den erst vor kurzem verstorbenen Hans Furtner nahm seine Witwe Gabi Furtner die Ehrengabe entgegen.
„Runder
Tisch“ betreut Behinderte, Senioren und Neubürger in Aschau
und Sachrang: Aschau (hö) – Keine leere Worthülse ist für die
Gemeinde Aschau der oftmals zitierte „Runde Tisch“. Seit ein paar
Jahren wurde dieser für das Priental sowie für den Sozialplan im Rahmen
der Alten- und Behindertenhilfe eingerichtet. Heuer trafen sich die Frauen
und Männer dieses Zusammenschlusses unter der Leitung von Bürgermeister
Kaspar Öttl bereits zum zweiten Male im Mehrzweckraum der Tourist-Info.
War im Frühjahr noch die Vorbereitung des Seniorentages im Juli das
Hauptthema, standen diesmal aktuelle Informationen von der Aschauer
Kinderklinik im Hauptinteresse.
Erstmals beteiligte sich auch Frau Barbara Blaurock
als Vertreterin der Evangelischen Kirche an der Gesprächs- und
gegenseitigen Informationsrunde. Lobend erwähnte Zweiter Bürgermeister
Karl Haberstock als Senioren- und Behinderten-Beauftragter der Gemeinde
Aschau die Vorstellung und den Inhalt des neuen Behindertenführers für
den Landkreis Rosenheim. Dieser ist bis zum Jahresende kostenlos erhältlich,
ab Januar ist mit einem Preis von 10 Mark zu rechnen. Bereits jetzt werden
im Bürgermeister-Vorzimmer des Rathauses Änderungs- und Ergänzungs-Wünsche
für einen späteren Neu- oder Nachdruck zusammengetragen. Zum Thema
„Vorsorge-Vollmacht“ werden der Frauenbund Sachrang und die Caritas
Prien am 22. Februar einen eigenen Informationsabend gestalten.
Mit den Ortsvereinen sollen verschiedene Vorschläge zur
Integration von Neubürgern bei einer eigenen Versammlung vorgetragen
werden.
„Was gibt es Neues in der Kinderklinik?“ – diese
Frage beantwortete Frau Böhmert mit einigen erfreulichen
Veranstaltungshinweisen. Das Zusammentreffen von behinderten und von
„normalen“ Jugendlichen war im Sommer durchwegs gut und soll in
Abstimmung mit Frau Andrea Max auch auf den Jugendtreff in Aschau
ausgedehnt werden. Im August 2002 sollen drei Gruppen aus der Klinik in
das „Würzburger Haus“ umziehen. Ab September 2002 wird dann der sechs
bis sieben Jahre dauernde sowie rund 30 Millionen Mark teuere Umbau der
Kinderklinik Aschau beginnen. Mit einem herzlichen Dank an alle stillen,
aber sehr wertvollen Kräfte aus den Bereichen der gemeindlichen Alten-
und Behindertenhilfe bedankte sich Bürgermeister Kaspar Öttl vom
„Runden Tisch“. Im Frühjahr will man dann wieder einen Seniorentag für
Aschau und Sachrang vorberaten. Vorschläge werden auch jetzt schon
entgegengenommen bei Frau Niedermaier im Rathaus, Telefon 08052-904913.
Bäuerinnen
organisieren sich stärker für ihren Berufsverband: Gebietsversammlung
mit Neuwahlen in Atzing (hö) – Die bäuerliche Berufsvertretung ist
keineswegs nur Sache der Bauern und Männer. Immer mehr halten Bäuerinnen
und Frauen Einzug in diesen Verantwortungsbereich. Davon konnte man sich
ein schönes Bild bei der Gebietsversammlung des Bayerischen
Bauernverbandes im Gasthaus Stocker in Atzing machen. Aus den Ortsverbänden
Prien, Rimsting, Greimharting und Wildenwart kamen die weiblichen
Mitglieder zusammen. Wichtigste Aufgabe dabei war es, im Rahmen von
Neuwahlen der veränderten Gesetzeslage Genüge zu tun. Neuerdings ist es
nämlich so, dass in den örtlichen Verbänden eine
Gemeinschafts-Vorstandschaft über die wichtigsten Entscheidungen
bestimmt. Dieses Gremium setzt sich aus den beiden BBV-Vorstandschaften
der Männer und Frauen zusammen.
Christa Stoib als gastgebende Ortsvorsitzende von Wildenwart freute sich anfangs vor allem über den starken Besuch, über Michael Hartl von der Sparkassen-Agrar-Abteilung als einzigem anwesenden Mann sowie über Johanna Hell aus Bruckmühl. Die Einsatzleiterin der Dorfhelferinnen kam auch als Mitglied des Kreisvorstandes der Landfrauen im Landkreis Rosenheim und als Beiratsvorsitzende der Dorfhelferinnen in Bayern nach Atzing. Als Wahlleiterin erläuterte Hell die neue Situation und die damit verbundene Aufwertung der Bäuerinnen-Arbeit innerhalb der BBV-Ortsverbände. Ehe es zu den umfangreichen Wahlen kam, sorgten Liesi Huber mit ihrer Tochter Marlies mit schönem Volksliedgut und Kläri Hötzelsperger mit heiteren Mundartgeschichten für angenehme Unterhaltung. Die Neuwahlen brachten dann folgende Ergebnisse: Ortsverband Greimharting: Rosi Riepertinger aus Hörzing übernahm das Amt der Ortsvorsitzenden Sonja Weiß aus Hitzing, die nunmehr ihre Stellvertreterin ist. Als Beisitzerinnen, die heuer erstmals gewählt wurden, stellten sich zur Verfügung Johanna Mayer aus Zacking, Elisabeth Möderl aus Krinning und Hildegard Mayer aus Ratzing. Ortsverband Prien: 1. Vorsitzende Brigitte Strohmayer, 2. Vorsitzende Rosa Weidacher aus Urschalling (für Sandra Fischer aus Ernsdorf), Beisitzerinnen Hildegard Geisler aus Hoherting, Michaela Obermüller aus Leiten und Julia Kollmannsberger. Ortsverband Rimsting: 1. Vorsitzende Margerethe Hengge aus Otterkring, 2. Vorsitzende Marianne Maier, Beisitzerinnen Maria Vordermaier, Barbara Feichtmayer und Rosi Wimmer aus Pinswang. Ortsverband Wildenwart: 1. Vorsitzende Christa Stoib aus Brandenberg, 2. Vorsitzende Ulrike Niedermayer aus Mupferting, Beisitzerinnen Anni Fischer aus Pfifferloh und Kläri Hötzelsperger aus Stetten. Mit einem Wildenwarter Kochbuch und einem selbst hergestellten Erdbeerlikör bedankten sich die Bäuerinnen bei Johanna Hell für ihr Kommen und für die aktuellen Informationen. Julia Kollmannsberger erklärte in der freien Aussprache noch die für das kommende Frühjahr vorgesehene Eröffnung eines regionalen Bauernmarktes, der auch den heimischen Bäuerinnen beim Absatz von Marmelade und anderen Produkten eine Chance sein soll. „Der Regionalmarkt, der in Prien entstehen soll, könnte für manchen Hof nach dem zweiten Standbein von Urlaub auf dem Bauernhof noch ein drittes Einkommens-Standbein werden!“ – so Julia Kollmannsberger.
Anstrengendes
Vereinsjahr in Atzing Vorstand Jakob Steiner legt Amt nieder
– Vereinshaus-Bau soll im Frühjahr beginnen Aus
der Jahresversammlung des GTEV „Daxenwinkler“ Atzing: Atzing
(hö) – Ein außergewöhnlich ereignisreiches und anstrengendes
Vereinsjahr haben die Verantwortlichen und Aktiven des Trachtenvereins „Daxenwinkler“
Atzing hinter sich gebracht. Wie die Jahres- und Rechenschaftsberichte bei
der Jahresversammlung im Gasthaus Stocker in Atzing verdeutlichten, haben
nicht nur der pralle Terminkalender, sondern auch die Anstrengungen für
die Suche nach neuen Proben- und Veranstaltungsmöglichkeiten viel Kraft
verzehrt. Aus diesen sowie aus gesundheitlichen Gründen bat Erster
Vorstand Jakob Steiner um Verständnis, dass er vor Ablauf der Wahlperiode
sein Amt niederlegt. Bis zum Frühjahr wird der Verein von Zweiten
Vorstand Albert Rauch angeführt. Alsdann wird in einer außerordentlichen
Versammlung eine vorgezogene Wahl der gesamten Vorstandschaft sein.
Ehe Jakob Steiner am Schluss der Versammlung seine
Entscheidung bekannt gab, hatte er eine zweite harte Mitteilung für die
Atzinger Vereinsmitglieder zu vermelden. Mit einer schweren Erkrankung
befindet sich Vorplattler Michi Wallner im Krankenhaus. Ihm galten die
besten Genesungswünsche von Vereinsseite. „Zusammenhelfen, damit auch
in Zukunft in Atzing wieder etwas zusammengeht!“ – nach diesem Motto
appellierten Vorstandschaft und Ehrengäste mehrfach an die etwa 80
anwesenden der insgesamt 280 Mitglieder. Zweiter Bürgermeister Rudi
Koschorz von der Gemeinde Prien und Gauvorstand Sepp Schmid vom
Chiemgau-Alpenverband zeigten sich übereinstimmend: „Die Jugendarbeit
in Atzing ist beispielhaft. Auch das Bild, wie sich der Verein bei einer
Versammlung in sauberer Tracht präsentiert, ist außergewöhnlich
stark!“. Doch gilt es mit Blick auf die Zukunft auf der Hut zu sein und
die Ärmel hochzukrempeln. „Wenn wir die hart erarbeiteten Erfolge in
der Nachwuchsarbeit nicht aufs Spiel setzen wollen, dann müssen wir für
die Proben wieder normale Verhältnisse bekommen!“ sagte Zweiter
Vorstand Albert Rauch mit Hinweis, dass heuer im Vereinsstadel allein von
der Jugend 38 Proben waren, dort aber die räumlichen und toilettenmäßigen
Zustände unzureichend sind. „Die Gemeinde wird alles tun, um mit Förderverein
und Feuerwehr dem Trachtenverein zu helfen!“ sagte Bürgermeister
Koschorz optimistisch. Zugleich mahnte er jedoch zur Realität: „Ein
Baubeginn vor dem Frühjahr 2002 scheint nicht möglich. Zuerst gilt es
die schriftliche Zusage der Regierung von Oberbayern zum beantragten
vorzeitigen Baubeginn abzuwarten. Dann werden wir nach bereits erfolgter
Übereinstimmung mit allen Fraktionssprechern gemeindlicherseits mit Vermögensumschichtungen
und Rücklagenbildungen für die finanziellen Voraussetzungen schaffen und
schließlich gilt es, die Restfinanzierung zu klären!“ sagte Koschorz.
Wie bereits berichtet, bestehen schon Skizzen und Zeichnungen für ein
Feuerwehr- und Gemeindehaus nahe der Ballfabrik Obermaier. Dabei soll dem
Trachtenverein über den Feuerwehrräumen ein eigener Raum angeboten
werden, der so groß ist, um die Proben abzuhalten und um kleinere
Veranstaltungen durchführen zu können. Zum Standort gibt es nach
Auskunft von Bürgermeister Koschorz noch keine Entscheidung, doch dürfte
eine rasche Verwirklichung nur auf einem gemeindeeigenen Grund möglich
sein. Demnächst werden sich Gemeinderat und Förderverein wieder mit den
aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen. Die beiden Vorstandschaften der
örtlichen Feuerwehr und des Trachtenvereins werden ebenfalls wieder
gemeinsam tagen. Dabei wird es auch zu einer Erörterung der gesamten
Situation mit Wirt Thomas Stocker kommen, um alle offenen Fragen zwischen
Dorfwirtschaft und zukünftiger Bewirtung im Vereinshaus gemeinsam zu
bereden. Von den inzwischen erarbeiten Plänen berichtete Max Priller.
Seit der Teilbürgerversammlung im Sommer in der Ballfabrik Obermaier hat
sich nach außen hin nicht viel getan. Die mit der Bau-Entwicklung
beauftragten Leute haben sich allerdings schon in vielen Details mit dem
Vereinshaus beschäftigt. Davon zeugten die neuesten Vorschläge für den
Trachtenvereinsraum, der eine Größe von 125 Quadratmetern bekommen soll.
Eine kleine Bühne mit 27 Quadratmetern würde sich gut einfügen. (Über
die Jahresberichte und über die Ehrungen berichten wir noch gesondert).
Hufeisenfreunde
von Kaltenbach gehen mit neuer Vereinshütte und Zuversicht ins zehnte
Vereinsjahr – Jahresversammlung in Atzing
Sachranger Maibaum-Besonderheiten vor Wintereinbruch: Sachrang (hö) – Hoch hinaus wie kaum in einem anderen Chiemgauer Ort mit Maibaumtradition traute man sich zum Oktoberende im Priental- und Grenzort Sachrang. Der dortige Trachtenverein „D´Geiglstoana“ sorgt sich in guter Tradition, dass der Maibaum nicht nur zu einem festlichen Aufstell-Ereignis am 1. Mai, sondern auch, dass vor dem Winter die wertvollen Figuren fachmännisch abgebaut werden. Trachtenvorstand Christoph Bauer, zugleich Zweiter Vorsitzender des Chiemgau-Alpenverbandes, und sein Vorplattler Stefan Singhartinger wagten sich zu dieser Aufgabe nicht wie andernorts mit einer sicheren Feuerwehr-Drehleiter, sondern mit Steigeisen auf den fast 30 Meter hohen Baum in der Sachranger Ortsmitte. Die bergwacht-erprobten Trachtler schafften es von der Spitze des Baumes bis zum Boden, dass alle Brauchtums- und Handwerks-Figuren mittels einfacher Hilfsmittel abmontiert und eingelagert werden konnten. „Sieben Jahre hat dieser von unserem Ehrenvorstand gestiftete Maibaum unseren Ort verschönert. Jetzt muss er einem neuen Baum weichen, der in den für Baumfällarbeiten günstigen Rauhnacht-Tagen zwischen Weihnachten und Dreikönig geschlagen werden wird!“ sagte Christoph Bauer. Ob dann wieder wie vor sieben Jahren die Niederaschauer Freunde vom Trachtenverein „Edelweiß“ oder andere „Diebe“ wachsam und brauchtumsgemäß auf der Lauer sind, wird sich erst noch zeigen.
Schulhaus-Verbesserungen in Aschau:
Aschau (hö) –
Viel Geld nehmen die Gemeinderäte von Aschau in die Hand, um bei
der Grund- und Teilhauptschule eine Umgestaltung der Hausmeisterwohnung
sowie die Herstellung eines zweiten Rettungsweges zu ermöglichen. Nach
fachlichen Besichtigungen vor Ort ergaben sich zusätzliche Brandschutzmaßnahmen,
so dass die Baukosten insgesamt 415.000 Mark betragen werden. Mit
Zuwendungen in Höhe von rund 100.000 Mark ist staatlicherseits zu
rechnen. Dem Ansinnen zur Verbesserung in der Niederaschauer Schule, die
früher einmal die Gemeindekanzlei beherbergt hatte, wurde einstimmig
zugestimmt. Erfreulich war die Abrechnung des Aschauer Marktes 2001.
„Insgesamt wurden an 146 Fieranten Standplätze vergeben, aber ebenso
viele Absagen mussten wir erteilen!“ sagte von der Rathausverwaltung
Heinz Scheck. Nachdem die Einnahmen ziemlich genau den Ausgaben
entsprachen, wenn man die gemeindlichen Arbeitsleistungen einkalkuliert, entschloss
sich der Gemeinderat, die Standgebühren zwar dem Euro
anzupassen, aber nicht zu erhöhen. Die Gebühren sind ab 2002 sechs Euro
für einen laufenden Meter bei einem Platz und 12 Euro bei einem Stand.
Ein eigener Beschluss war die Vergabe des Glückshafens im kommenden Jahr.
Hierzu hatte sich die Pfadfinderförderung Mountain Scout Aschau e.V. bei
der Gemeinde angemeldet. Nachdem weitere Bewerbungen nicht vorlagen,
werden sich die Aschauer Pfadfinder mit dieser Aufgabe in Erwartung
einiger Einnahmen annehmen können.
„Verordnung zur Aufhebung der Verordnung...!“
Ein Meisterstück der
Formulierung war folgender, einstimmiger Beschluss: „Der Gemeinderat
beschließt die Verordnung zur Aufhebung der Verordnung über die
zeitliche Beschränkung ruhestörender Haus- und Gartenarbeiten in der
Gemeinde Aschau i. Chiemgau zum 31.12.2001“. Hintergrund ist, dass damit
eine neue Verordnung zum 1.1.2002 in Kraft treten kann. Mehrkosten für
den Anschluss des Gemeindeteiles Sachrang beim Aschauer Info-Terminal
fanden Zustimmung, nachdem diese durch Mehrarbeit begründet und im
Haushalt abgedeckt waren. Wenn möglich, soll der Verkehrsverein Sachrang
im kommenden Jahr ein eigenes Info-Terminal erhalten. Bei den Kosten in Höhe
von über 30.000 Mark erhofft man sich die Hälfte als Zuschuss über das
Interreg- und Grenzenlos-Programm. Die umfassende Arbeit der örtlichen
Rechnungsprüfung übernahmen heuer die Gemeinderäte Michael Stuffer,
Hans Moosbauer und Lenz Ablinger. Ihre Detail-Berichte brachten zwar
einige Anregungen mit sich, verdeutlichten aber insgesamt, dass im
Aschauer Rathaus vorbildlich gearbeitet worden ist. Für das gemeindliche
Seniorenheim Priental wurde der Prüfbericht zu den Jahresabschlüssen
1998 und 1999 festgestellt.
Bürger-
und Rathaus-Freundlichkeit beim Wasserzähler-Ablesen
Die bekannte Bürgerfreundlichkeit der Aschauer mit
Rathaus-Zuneigung wurde neuerdings beim Wasserablesen unter Beweis
gestellt. Von 1.481 Zählern erbat die Verwaltung, die Ergebnisse per
Karte dem Rathaus mitzuteilen. Pünktlich bis zum 5. Oktober kamen 1.221
Karten ausgefüllt zurück. Ganze 932 wurden sogar persönlich im Rathaus
abgegeben, was einer Portokosten-Ersparnis von 289 Mark entspricht.
Allerdings fehlen bis zur restlosen Aufarbeitung 260 Karten.
Unproblematisch waren die Widmung des Karspitzweges
zur Gemeindeverbindungsstraße sowie die Widmung der neuen Stichstraße
„Am Kirchholz“ und der neuen Ringstraße „Am Weiherer Feld“ zur
Ortsstraße.
In der freien Aussprache regte Gemeinderat Hans
Rucker an, aus den jüngsten Erkenntnissen und mit neuen Tonübungen die
Akustik in der Festhalle für Musik- und Theater-Aufführungen zu überprüfen.
Dr. Alfons Knapp bat aus aktuellem Anlass, die gemeindlichen
Katastrophen-Schutzpläne wieder einmal vorzulegen.
Schafhalter informieren sich über
Bestandsbuch-Führung: Stephanskirchen (hö) – Um die 100 Leute konnte
Erster Vorsitzender Klaus Fackeldey von der Schafhaltervereinigung
Rosenheim bei einer Mitglieder- und Informationsveranstaltung im Saal des
Gasthofes Antretter in Stephanskirchen willkommen heißen. Als
Gast-Referent stellte sich Dr. Graunke vom Tiergesundheitsdienst Grub zur
Verfügung. In dessen Ausführungen stand die Bestandsbuch-Führung im
Mittelpunkt. Seit 24. September diesen Jahres ist dieses Buch eine neue
Pflicht für jeden Tierhalter. Aufgrund vorliegender Eintragungsmuster
bekamen die Schafhalter klare Aufklärungen und Tipps für die Praxis zu
Hause. Auch die Information von Dr. Graunke, dass der
Tiergesundheitsdienst weiterhin Bestand haben soll, fand den Gefallen der
Versammlung, der auch Ehrenvorsitzender Robert Gröger aus Bad Endorf und
Ehrenmitglied Georg Weiss aus Schechen beiwohnten. Bei seiner Vorausschau
gab Vorsitzender Fackeldey noch bekannt, dass am Freitag, 30. November die
heurige Adventfeier in Stephanskirchen stattfindet. Die Jahresversammlung
ist für den 18. Januar angesetzt worden und bereits jetzt laufen erste
Vorüberlegungen für die 25-Jahr-Feier im Jahr 2003.
Gemeinde
Prien beteiligt sich an Verbesserung für Wildenwarter Schulsportanlage:
Tag des Tourismus am 24. Oktober in Rohrdorf: Wendelstein/Rohrdorf (hö) - Mit dem Neuanfang des Kur- und Tourismusverbandes Wendelstein haben die Mitgliedsgemeinden den Wunsch geäußert, über den Verband, das Gespräch und die Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern in der Region zu suchen und zu pflegen. Das Ergebnis dieser gewünschten Äußerungen ist der „Tag des Tourismus 2001“ mit dem Leitthema „Was verstehen Gäste heute unter Qualität?“ am Mittwoch, 24. Oktober im Gasthaus „Zur Post“ in Rohrdorf. Wie Geschäftsführer Klaus Löhmann mitteilte, konnte für diesen Tag als Hauptreferentin Frau Professorin Felizitas Romeiß-Stracke als Direktorin des Büros für Sozial- und Freizeitforschung München gewonnen werden. Die Fach-Frau wird zum Thema „Was verstehen Gäste heute unter Qualität?“ sprechen. Als weitere Referentin berichtet aus der Praxis Frau Theresa Albrecht vom Hotel „Zur Post“ in Rohrdorf zum Thema „Gastfreundschaft zwischen Autobahn und Zementwerk“. Anschließend daran wird ein „Markt der Reaktionen“ geboten. Hierbei können sich die Tagungsteilnehmer an verschiedenen Kurzvorträgen und Gesprächsrunden beteiligen. Die Auswahl besteht zwischen „Chancen aufgrund der Nähe zur Messe München“ (mit Herrn Lars Bengsch vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr in München), „Guter Service für Radurlauber“ (mit Projektleiterin Gabriele Rust vom ADFC Bayern), „Die Zielgruppe 50 plus mit Lust aufs Wandern“ (mit Tourismus-Studentin Claudia Steimle), „Qualität im Ambiente“ (mit Prof. Romeiß-Stracke) und „Kreative Speisenkartengestaltung“ (Bayer. Hotel- und Gaststättenverband München). Der „Tag des Tourismus“ beginnt um 14 Uhr und endet gegen 18.15 Uhr mit einer gemeinsamen Brotzeit. Die reichhaltige Informationsveranstaltung steht allen Vermieter-, Gastwirtschafts- und Freizeit-Betrieben zum Besuch offen. Aufgrund einer starken Förderung kann die Teilnahme zum Pauschalpreis von 25 Mark angeboten werden. Anmeldungen sind ab sofort und bis Montag, 22. Oktober beim Kur- und Tourismusverband Wendelstein, Telefon 08034-8842 oder per Telefax 08034-7710 möglich.
Online-Wasserdaten-Übermittlung
von der Prien ins Wasserwirtschaftsamt Rosenheim: Aschau (hö) –
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde stellten das Wasserwirtschaftsamt
Rosenheim und die Gemeinde Aschau den neuen Prien-Pegel von Aschau der Öffentlichkeit
vor. Im Zuge der Revision und Modernisierung des Pegelnetzes in Bayern
wurden in Aschau die beiden älteren Pegel an der Prien in Hohenaschau und
in Hammerbach ersetzt. Die Messwerte können nunmehr online ins
Wasserwirtschaftsamt Rosenheim übertragen werden. Leitender Baudirektor
Werner Kraus vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim und Bürgermeister Kaspar
Öttl dankten bei der informativen Zusammenkunft an der Niederaschauer
Staatsstraßenbrücke allen beteiligten Firmen und Arbeitskräften für
das gute Gelingen des modernen Mess- und Bauwerkes zum Wohle der
Wasserdaten-Ermittlungen aus der Prien.
„Bericht
aus Berlin“ in Sachrang: Sachrang (hö) – Die Zuwanderung und
als topaktuelles Thema die Innere Sicherheit nahm sich
Bundestagsabgeordneter Wolfgang Zeitlmann bei einem politischen Frühschoppen
in Sachrang besonders vor. Ehe sich der aus Bernau stammende Abgeordnete
in seiner bekannt offenen Weise mit seinem Bericht aus Berlin an die
Sachranger wandte sprach Rosalinde Schwarzbraun als CSU-Ortsvorsitzende
des Priental-Ortes herzliche Willkommensgrüße. Die Ausführungen von
Zeitlmann regten die Teilnehmer der Veranstaltung im sonnigen und
herbstlichen Biergarten des Gasthauses „Sachranger Hof“ noch zu einer
regen Diskussion an.
Terror
von Amerika beeinflusst Trachtenjahrtag von Wildenwart
Hohes
Volksmusik-Niveau bei 21.Hittenkirchener Herbst-Hoagart: Hittenkirchen
(hö) – Bereits zum 21. Male veranstaltete der Trachtenverein
„Almenrausch“ Hittenkirchen in seinem passend hergerichteten
Trachtenheim einen Sänger- und Musikanten-Hoagart. Wie vom ersten Male
an, so stand auch diesmal wieder in bekannt-bewährter Art die Freude an
der Pflege echter Volksmusik im Mittelpunkt. Und wie all die Jahre war
auch heuer der Hoagart als eine im Chiemgau bestens geschätzte
Veranstaltung stark besucht. Trachtenvorstand Christoph Kaufmann freute
sich hierüber bei seinen Willkommensgrüßen ganz besonders. Die Ansage
der von Zweiten Vorstand Jakob Irrgang ausgesuchten und organisierten
Gruppen übernahm Trachtenkamerad Hartl Pehse aus Hohenaschau. Zu den
Mitwirkenden gehörten der Holledauer Zwoagesang, die Grassauer
Scherzlgeiger, das Gesangs-Duo Berneder-Grammelsberger, das Brixenthaler
Harfenduo, die Wimhäusl-Dirndl, die Stoaner Sänger und die
Hittenkirchener Flötenjugend. Alle Gesangs- und Musikgruppen erfüllten
hohes volksmusikalisches Qualitäts-Niveau. In diesem Sinne darf man sich
schon auf die nächste Veranstaltung der Hittenkirchener Trachtler freuen.
Es ist dies am Freitag, 9. November ein Tanzfest mit den Unterlandlern aus
Tirol – natürlich wieder im eigenen Trachtenheim vor Ort.
Tourismus-Einbruch
im September, Jugendraum-Verlegung, Bürgerfreundlichkeit und reicher
Fischfang im Aschauer Gemeinderat: Aschau (hö) –
Zwischen einem reichen Fischfang am Nachmittag und einem schmackhaften
Essen derselben Forellen am Abend im Gasthaus „Kampenwand“ befassten
sich die Mitglieder des Aschauer Gemeinderates mit aktuellen Themen aus
dem Gemeinde- und Verwaltungsleben. Dabei gab Bürgermeister Kaspar Öttl
bekannt, dass zu verschiedenen Bauvorhaben, insbesondere beim Seniorenheim
Priental ortsansässige und Chiemgauer Firmen bei den Vergaben in nicht-öffentlicher
Sitzung zum Zuge kommen konnten. Weniger erfreulich zeigten sich die Gäste-Entwicklungszahlen
für Aschau und Sachrang. „Das September-Wetter hat uns ein tiefes Loch
in die Statistik gerissen!“ – so der Bürgermeister bei der
Bekanntgabe, dass in diesem wichtigen Saison-Monat für Aschau ein Rückgang
von 10,4 Prozent und für den Gemeindeteil Sachrang ein Minus von gar 13
Prozent zu verzeichnen war. In der aufgelaufenen Jahres-Statistik wirkten
sich diese Zahlen insofern aus, weil jetzt mit 0,5 Prozent bei den Gästen
und mit 3,6 Prozent bei den Übernachtungen beide Male ein Rückgang im
Vergleich zum Vorjahr zu verbuchen ist. Eine bessere Statistik hat das
Seniorenheim Priental. Dort waren zum Stichtag 4. Oktober alle verfügbaren
64 Plätze bewohnt. Bekannt gegeben wurde noch das Submissions-Ergebnis für
die Instandsetzung der Festhallenmauer. Die Aschauer Firma Gasteiger war
dabei der günstigste Anbieter. Ohne lange Diskussion nahm man vom
Schreiben der Firma E-Plus Mobilfunk aus München Kenntnis. Deren Vorhaben
ist die Errichtung einer Basisstation (Antennenanlage mit
Technikereinheit) auf dem bestehenden Masten der DeTe Immobilien am
Schachen, um bestehende Funklöcher beheben zu können.
Bürger- und
Rathaus-Freundlichkeit beim Wasserzähler-Ablesen
Die bekannte Bürgerfreundlichkeit
der Aschauer mit Rathaus-Zuneigung wurde neuerdings beim Wasserablesen
unter Beweis gestellt. Von 1.481 Zählern erbat die Verwaltung, die
Ergebnisse per Karte dem Rathaus mitzuteilen. Pünktlich bis zum 5.
Oktober kamen 1.221 Karten ausgefüllt zurück. Ganze 932 wurden sogar
persönlich im Rathaus abgegeben, was einer Portokosten-Ersparnis von 289
Mark entspricht. Allerdings fehlen bis zur restlosen Aufarbeitung 260
Karten. Unproblematisch waren die Widmung des Karspitzweges zur
Gemeindeverbindungsstraße sowie die Widmung der neuen Stichstraße „Am
Kirchholz“ und der neuen Ringstraße „Am Weiherer Feld“ zur Ortsstraße.
Jugendraum-Veränderung
vom Bahnhof zur Sporthalle
Im Beisein der
Jugendraum-Betreuerin Andrea Max beschäftigte sich der Gemeinderat mit
den Raumproblemen am Bahnhof. Der Jugendraum, der freitags von 17 Uhr bis
20 Uhr geöffnet ist, wird derzeit von rund 30 Jugendlichen regelmäßig
aufgesucht. Die hohen Besucherzahlen und die vorhandenen Beschäftigungsmöglichkeiten
führen bei der verhältnismäßig geringen Raumgröße immer wieder zu
Engpässen. Wünschenswert wären getrennte Räume, die auch ruhigere Möglichkeiten
wie Gespräche oder Lesen neben den lauteren Spielen und der Musik
erlauben. Nach dem Auszug von Ernst Wastl aus der Kombinierten Sporthalle
steht dort die Hausmeisterwohnung leer. Eine Dauervermietung wird derzeit
nicht angestrebt. Die vier Zimmer wurden von Frau Max, von Gemeinderätin
Hildegard Linke-Pöpperl und von Elisabeth Linhuber vom Rathaus
begutachtet. Nach deren Vorschlägen ergeben sich aufgrund der
Raumaufteilungen, der geringen Umbaumaßnahmen und wegen der Nähe
zu den Sportanlagen viele Vorteile. In enger Abstimmung mit einer
benachbarten Massagepraxis will man nunmehr versuchen, die freie Jugend
mit geringem finanziellem Aufwand in der Kombinierten Sporthalle
unterzubringen. Der Verlegung des Jugendraumes zur Kombinierten Sporthalle
stimmte man einstimmig zu.
Fisch-Fang-Ergebnisse
Im letzten Jahr wurde zur
Freude der Fische mangels Teilnehmer das traditionelle Fischen im Kurpark
abgesagt. Heuer gingen die Forellen wieder an die Angel, nachdem sich gar
15 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte mit den Verwaltungsspitzen zum
freundschaftlichen Vergleich einfanden. Bei der Proklamierung des Siegers
war Bürgermeister Kaspar Öttl etwas verlegen: der größte Fisch mit 605
Gramm ging ausgerechnet ihm an den Haken. Josef Hobelsberger mit genau 500
Gramm und Zweiter Bürgermeister Karl Haberstock mit 475 Gramm folgten Öttl
auf der Aschauer Fisch-Rangliste. Dritter Bürgermeister Schorsch
Westenthanner und Amtsleiterin Elisabeth Linhuber teilten sich die nächsten
Plätze miteinander, weil ihre Forellen mit 450 Gramm gleich schwer waren.
Markt und
Mehr: Wunderbare
Theater-Erlebnisse von Bad Endorf: Bad
Endorf (hö) – Wunderbare Theaterstunden sind in Bad Endorf keine
Seltenheit. Dafür sorgt allein schon die bereits 1790 gegründete
Theatergesellschaft Bad Endorf. Als Mitglied im Verband Bayerischer
Amateurtheater und im Bund Deutscher Amateurtheater verstehen es die Bad
Endorfer immer wieder, religiöse oder lustige Theaterstückl auf die Bühne
zu bringen. Den Brettern, die für viele Leute die Welt bedeuten, gewinnen
sie dann unvergessliche Abende ab. Da ist es kein Wunder, dass im Endorfer
Kursaal reichlicher Beifall zu vernehmen ist. So zum Beispiel in dieser
Woche, als zur Premiere des neuen Volksstückes „Das Wunder des Heiligen
Florian“ in drei Akten eine heitere Dorf-Geschichte zur Aufführung
gelangte. Spielleiterin Annemarie Ramoser verstand es, den Dreiakter von
Adele Meyer-Kaufmann ganz zur Freude von 1. Theatervorstand Konrad Schauer
zu inszenieren. Die zahlreichen Darsteller machten es der Spielleiterin
allerdings leicht. Denn alle Rollen, ob Pfarrer, Bauer, Bürgermeister
oder Großknecht waren bestens besetzt und vorbereitet. Der „Heilige
Florian“ wird heuer noch einmal gespielt und zwar am Dienstag, 13.
November. Weitere Termine im nächsten Jahr sind dann noch Freitag, 18.
Januar, Freitag, 22. Februar und Freitag, 15. März. Nähere Informationen
zum Erwerb von Karten zum Preis von 7,50 Euro gibt es bei der
Kurverwaltung Bad Endorf, Telefon 08053-9422. Bulldog-Frühschoppen
am Sonntag, 14. Oktober in Prien-Atzing: Atzing (hö) – Zu einem
spontanen Bulldog-Frühschoppen haben sich aufgrund der guten
Herbst-Wetterlage die Vorstands-Mitglieder der „Bulldogfreunde
Prien-Atzing e.V.“ für Sonntag, 14. Oktober entschlossen. Das Ein- und
Zusammentreffen mit geselligem Gedankenaustausch beginnt um 10 Uhr beim
Gasthaus Stocker in Atzing. Die Aschauer Bulldog-Freunde haben ihr
gemeinschaftliches Kommen zugesagt. Die Teilnahme steht allen
interessierten Freunden alter bäuerlicher Gerätschaften und Traktoren
offen.
Unterschriften-Aktion
für das Filmeck in Prien! Seit 19 Jahren besteht das Kino
„Filmeck“ in Prien und erfreute Einheimische, Kurgäste und Urlauber
auf eine besondere Weise. Nun kann das Kino die Kosten für ein
Weiterbestehen nicht mehr aufbringen und benötigt deshalb dringend die
Hilfe der Gemeinde Prien. Wenn sie der Meinung sind, dass das Filmeck
durch die Gemeinde finanziell unterstützt werden soll, so zeigen sie dies
durch ihre Unterschrift. Bitte unterstützen sie das Filmeck mit ihrer
Unterschrift. Fritz Fischer, der mit großem Erfolg die Biathlon-Junioren des
Deutschen Skiverbandes betreut, führte den Erfurter in die Prinzipien des
Skilanglaufs ein und machte deutlich, dass beim Laufen in der klassischen
Technik genau jene Muskelgruppen beansprucht werden wie in Schumanns
Disziplin, dem 800-m-Lauf. Schumann fand im Bundesleistungszentrum
Ruhpolding optimale Bedingungen vor und ließ sich von Fritz Fischer auch
in die Geheimnisse des Biathlonsports einführen. “Hier hat er gesehen,
wie sensibel man auch unter hoher Belastung sein muss“, - erklärte
Fischer, der sich seinerseits über das große Interesse des
Olympiasiegers an dem attraktiven Ski-Zweikampf freute.
Der Rennwolf: althergebrachter
Gebrauchsschlitten. Der Rennwolf ist eine Mischung aus Ski und Schlitten.
Der Skipionier Eduard Hauenstein hat das wunderbare Fortbewegungsmittel im
Schnee in Deutschland eingeführt, das den Bauern, die weit entfernt vom
Dorf wohnten. Postboten, Förstern und Jägern aber auch Waldarbeitern
viel Mühe abnahm. Im Prinzip ist es ein Hundeschlitten ohne Hunde. Zur
Fortbewegung steht ein Fuß auf einer Kufe und der andere schiebt an. Ob
auf der Ebene oder im Gelände, Abfahrten müssen geübt werden und wer
der Faszination einmal erlegen ist, wird sich so einen treuen Gefährten
auch anschaffen. Ausprobieren können Sie die Rennwölfe in Ruhpolding im
Holzknechtmuseum, wo neuerdings auch geführte Wanderungen stattfinden.
Die althergebrachten Gebrauchsschlitten werden vom Ruhpoldinger „Sulzner-Bauern"
in Handarbeit gefertigt.
Wir - Prien-21 e.V. - sind keine Profipolitiker, aber da uns eben
diese Heimat, der Chiemsee und seine Region, die Menschen hier, Natur und
Kultur, aber auch die Ärgernisse und Probleme, die selbstverständlich auch
in dieser "heilen Welt" anfallen, am Herzen liegen, möchten wir
gerne was tun. Da wir keine Politiker sind, sind wir folgerichtig auch keine
Partei, und damit auch keine Opposition.
Unterschriften Listen liegen im Filmeck Prien Bernauerstraße 13a Tel:
08051/61199 aus.
Bitte beteiligen sie sich an dieser Aktion, denn es gibt nur noch wenige
Kinos im Chiemgau. Nachdem die Kinos in Obing, Seebruck und
Ruhpolding bereits schon geschlossen sind und das Trostberger Kino zum
Verkauf steht bleiben nur noch das Endorfer, die Rosenheimer und die
Traunsteiner Kinos übrig. Wie wir meinen: Prien als größter Urlaubsort
am Chiemsee und kein Kino ist eine große Blamage. Sie können uns ihre
Meinung dazu auch per Fax oder e-mail zusenden: Fax: 08051/62863 E-Mail: webmaster@derchiemgauer.de
Qlympiasieger
auf "Abwegen" im Chiemgau:
Nils Schumanns "Schnupperlehre" im Biathlon
Am 27. September 2000 hat er Sportgeschichte geschrieben: Mit einer
Zeit von 1:45,08 Minuten hat Nils Schumann in Sydney als erster Deutscher
eine olympische Goldmedaille im 800-m-Lauf gewonnen. Jetzt bereitet sich
der Thüringer im Chiemgau auf die neue Leichtathletik-Saison vor und hat
dabei auch im Leistungszentrum Ruhpolding eine “Schnupperlehre“ beim
deutschen Biathlon-Denkmal Fritz Fischer absolviert.
Mit solch guten Eindrücken wird Nils Schumann in diesen Tagen nach
Hause zurückkehren; Fritz Fischer, der 1992 selbst Olympiasieger mit der
Biathlon-Staffel geworden war, bereitet seine Schützlinge bereits wieder
auf den Saison-Höhepunkt, die Junioren-Weltmeisterschaft Ende
Februar/Anfang März im russischen Kanthy-Mansiysk. vor. Und dort soll es
- wie schon im letzten Jahr - erneut deutsche Goldmedaillen geben.
Ruhpolding Nähere Informationen erhalten Sie bei Herrn Pichler, Tel. 08663/799 od.
Herrn Böddecker, Tel. 2488.
Prien-21 ist ein offenes und überparteiliches
Bürgerforum.
Wir wollen Initiative ergreifen, Verantwortung tragen. Unser Ziel ist
es, FRÜHZEITIG an Informationen zu gelangen, Informationen über
politische Planungen, die uns Bürger dieser Region betreffen, und zwar in
allen Bereichen, ob im Verkehrswesen, im Tourismus, Planungen für Kultur-
und Ortsgestaltung, im Gesundheits- und Bildungsbereich, usw.
Diese Informationen sollen uns allen eine offene Diskussionsmöglichkeit
bieten. Wir wollen erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen
Vorschläge und Bedenken einbringen können, ohne einfach vor vollendete
politische Entscheidungen gestellt zu werden, BEVOR das Kind in den
Brunnen gefallen ist.
Alle Menschen hier, sowie Firmen und Interessensverbände, sollen die Möglichkeit
haben, ihre Meinung zu äußern und Reaktionen darauf zu erhalten.
Wie das praktisch gehen soll? Nun, wir leben im Internetzeitalter, das uns,
bei allen Nachteilen, den enormen Vorteil einer neuen Demokratie ermöglicht.
Eine Transparenz, bei der die Karten schnell und offen auf dem Tisch liegen.
Durch die Arbeit mit dem Internet sollen die persönlichen Erfahrungen und
Ideen, natürlich auch ganz praktische Hinweise der Bürgerinnen und Bürger
eingebracht werden. Das kann sehr nützlich sein. Warum also Politik nur in
den Händen einiger Profis belassen? Es ist bestimmt gescheiter,
konstruktives politisches Engagement auf viele Schultern zu verteilen, auch
wenn selbstverständlich die Gemeinderäte die Entscheidungen treffen. Nur
eben, vielleicht doch nicht mehr so oft am Bürger vorbei.
Christine Reinhart Pressesprecherin Prien-21 e.V.